Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Am Ende doch mit leeren Händen
05.10.2007 | 23:07 Uhr von
Die Lausitzer Füchse fuhren nach drei Siegen in Folge mit breiter Brust nach Bietigheim (kamen diesmal sogar überpünktlich an) und trafen dort auf einen Kontrahenten, der sich selbst in das obere Drittel der Liga einsortiert. Die Steelers hatten am Dienstag dem Spitzenreiter Kassel auf deren Eis lange Paroli geboten, führten dort nach einem Traumstart schnell mit 3:0, hielten bis zur 44. Minute ein 3:2, bevor drei Treffer der Gastgeber binnen zwei Minuten den Genickschlag für die Steelers bedeuteten.

Füchse-Trainer Thomas Popiesch schreit seinen Ärger heraus: Viel gefehlt an einem Punkt hat nicht. Foto: Gunnar Schulze
Die Füchse wussten also, dass ein starker Gegner auf sie zu kommt. Das Spiel begann mit Überzahlspielen für beide Mannschaften, aus denen beide allerdings nicht viel machen konnten. Die Füchse ließen sich von den Gastgebern jedenfalls nicht unter Druck setzen, hatten sogar die etwas besseren Chancen. Chris Straube, der zwei Serien bei den Steelers spielte, bevor er 2006 zu den Füchsen wechselte, hatte in Unterzahl die Führung auf der Kelle. Die beiden Torhüter, Patrick Koslow für die Steelers und Nolan McDonald für die Füchse, hatten nur wenige Probleme.

Füchse schlagen in Überzahl zu

Das blieb auch im Mitteldrittel lange so. Beide Mannschaften neutralisierten sich, das Schussverhältnnis blieb annähernd ausgeglichen, aus Überzahlsituationen konnten beide Mannschaften nichts machen. Allein dieses Spielen auf Augenhöhe wäre für die Füchse in der vergangenen Saison wohl schon eine Überraschung gewesen. Aber es kam noch besser. In der nächsten Überzahl schlugen die Füchse zu. Tuukka Pulliainen traf, schön freigespielt von Robert Bartlick und Steve Crampton. Die Füchse versuchten, sofort nachzulegen, kamen mehrfach gefährlich vor das Steelers-Tor. Eine unschöne Aktion von Robert Hoffmann (er checkte den Bietigheimer Jung böse von hinten), sorgte für ein Füchse-Strafe und eine Unterbrechung des Spielflusses. Aber kaum waren die Füchse wieder vollzählig, hatte Chris Straube die nächste Chance, scheiterte aber an Koslow.

Die Gastgeber kamen mit der entsprechenden Wut zum letzten Drittel auf das Eis und berannten sofort das Füchse-Tor. Die Füchse-Abwehr aber stand recht gut, die Schüsse, die die Steelers trotzdem abfeuern konnten, verfehlten entweder das Tor oder wurden eine sichere Beute des starken „Bigmäc“ McDonald.

Aber es wurde immer enger: Falko Götz und Jörg Pohling mussten nacheinander auf die Strafbank, aber auch diese vier Minuten Unterzahl überstanden die Füchse problemlos. Dann aber schlug es doch ein im Füchse-Tor: Dan Heilmann stand nach einer unübersichtlichen Situation goldrichtig und erzielte den Ausgleich. Die Gastgeber blieben danach am Drücker, profitierten dabei auch von weiteren Strafzeiten gegen die Füchse. Steve Crampton kassierte zudem eine Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe wegen Meckerns. Das alles aber überstand die Füchse-Abwehr. Robert Brezina hatte 90 Sekunden vor Spielende die Riesenchance zum 1:2 auf dem Schläger, nutzte sie aber nicht.

Im Gegenzug kamen die Bietigheimer per Konter zum spielentscheidenden Treffer. Die Füchse versuchten noch einmal alles, nahmen auch den Goalie vom Eis, aber es blieb bei der knappen Niederlage. Die mitgereisten Fans skandierten mit Blick auf das Strafzeitenverhältnis „Hoyzer“-Rufe, aber morgen, gegen den EHC München, können die Füchse die unglücklich verlorenen Punkte schon wieder nachholen. (Frank Thümmler)

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 06.10.2007
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1 | SEFI | 05.10.2007 @ 23:24
Falko Götz? Neuer Spielertrainer?
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