Mit 2:1 Lausitzer Serie beendet
Es war ein hartes Stück Arbeit, aber die Steelers haben ihren Plan in die Tat umgesetzt: Mit einem im Schlussdrittel erkämpften 2:1 (0:1, 0:0, 2:0) beendeten sie die Siegesserie der Lausitzer Füchse und fahren mit einem Erfolgserlebnis morgen zu den Eispiraten nach Crimmitschau.
Belagerungszustand: So kämpften die Bietigheimer die Gäste aus Weißwasser nieder. Bild: Baumann
Es ging turbulent los vor 1355 Zuschauern in der Arena im Ellental: Schon in der 2. Minute dezimierten sich die Füchse, aber der Distanzschuss von Peter Kathan blieb im Abwehrwall hängen. Als Dan Heilman in der 7. Minute auf die Strafbank geschickt wurde, gerieten die Steelers ins Schwitzen. Doch Keeper Patrick Koslow parierte glänzend mit der Stockhand.
Chris Straube, der Ex-Bietigheimer im Fuchsbau, wollte es wissen. Energisch tankte er sich durch, verpasste jedoch das Gehäuse. Auf der anderen Seite entschärfte Keeper Nolan McDonald, von dem noch die Rede sein wird, ein Geschoss von Patrick Grandmaitre.
Im zweiten Abschnitt entfachten die Steelers in dem verbissenen Kampf zweier taktisch disziplinierten Teams immer stärkeren Druck. Die Überlegenheit schlug sich in zwei guten Möglichkeiten für Max Seyller und Grandmaitre nieder.
Doch über das 1:0 durften die Gäste jubeln, die in der 32. Minute eine Strafzeit für Teemu Kesa nutzten. Steve Crampton und Robert Bartlick ließen die Scheibe laufen, Tuukka Pulliainen versenkte sie unhaltbar in Koslows Heiligtum.
So hatten sich die Steelers-Fans den Freitagabend nicht vorgestellt. Erst recht sauer waren sie, als Robert Hoffmann Flori Jung brutal von hinten attackierte. 2 plus 10 Minuten Diszplinarstrafe kühlten das Mütchen des Gästeakteurs.
Überhaupt: Es hagelte nun geradezu Zeitstrafen – so heftig hatten sich die beiden Teams ineinander verkrallt. Spät erst knackte Matthias Hart mit seinem dritten Saisontor den von McDonald bis dahin überragend verteidigten Füchse-Tresor (50.). Paul Deniset und Dan Heilman halfen zuvor mit.
Mit einer Bombenmoral ersparten sich die Steelers sogar noch die Verlängerung. 58:53 Minuten zeigte der große Würfel über der Eisfläche an, als Rene Schoofs erstmals in dieser Runde nach einem Getümmel traf, an dem sich auch Seyller und Jung trefflich beteiligten.
Eine knochenharte Arbeitswoche geht für die Bietigheimer Cracks morgen (17 Uhr) in Crimmitschau zu Ende. „Mal schauen, was geht“, hat Trainer Christian Brittig ganz locker als Devise ausgegeben. (Erich Wagner)
Der Artikel ist ja süß ... vor allem "Erst recht sauer waren sie, als Robert Hoffmann Flori Jung brutal von hinten attackierte.". Naja, sind eben Schwaben ...!!
2 | Renegade | 07.10.2007 @ 00:13
"...Steve Crampton und Robert Bartlick ließen die Scheibe laufen, Tuukka Pulliainen versenkte sie unhaltbar in Koslows Heiligtum..." Das muss doch weh tun , oder ?
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Es war ein hartes Stück Arbeit, aber die Steelers haben ihren Plan in die Tat umgesetzt: Mit einem im Schlussdrittel erkämpften 2:1 (0:1, 0:0, 2:0) beendeten sie die Siegesserie der Lausitzer Füchse und fahren mit einem Erfolgserlebnis morgen zu den Eispiraten nach Crimmitschau.
Chris Straube, der Ex-Bietigheimer im Fuchsbau, wollte es wissen. Energisch tankte er sich durch, verpasste jedoch das Gehäuse. Auf der anderen Seite entschärfte Keeper Nolan McDonald, von dem noch die Rede sein wird, ein Geschoss von Patrick Grandmaitre.
Im zweiten Abschnitt entfachten die Steelers in dem verbissenen Kampf zweier taktisch disziplinierten Teams immer stärkeren Druck. Die Überlegenheit schlug sich in zwei guten Möglichkeiten für Max Seyller und Grandmaitre nieder.
Doch über das 1:0 durften die Gäste jubeln, die in der 32. Minute eine Strafzeit für Teemu Kesa nutzten. Steve Crampton und Robert Bartlick ließen die Scheibe laufen, Tuukka Pulliainen versenkte sie unhaltbar in Koslows Heiligtum.
So hatten sich die Steelers-Fans den Freitagabend nicht vorgestellt. Erst recht sauer waren sie, als Robert Hoffmann Flori Jung brutal von hinten attackierte. 2 plus 10 Minuten Diszplinarstrafe kühlten das Mütchen des Gästeakteurs.
Überhaupt: Es hagelte nun geradezu Zeitstrafen – so heftig hatten sich die beiden Teams ineinander verkrallt. Spät erst knackte Matthias Hart mit seinem dritten Saisontor den von McDonald bis dahin überragend verteidigten Füchse-Tresor (50.). Paul Deniset und Dan Heilman halfen zuvor mit.
Mit einer Bombenmoral ersparten sich die Steelers sogar noch die Verlängerung. 58:53 Minuten zeigte der große Würfel über der Eisfläche an, als Rene Schoofs erstmals in dieser Runde nach einem Getümmel traf, an dem sich auch Seyller und Jung trefflich beteiligten.
Eine knochenharte Arbeitswoche geht für die Bietigheimer Cracks morgen (17 Uhr) in Crimmitschau zu Ende. „Mal schauen, was geht“, hat Trainer Christian Brittig ganz locker als Devise ausgegeben. (Erich Wagner)
Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung vom 06.10.2007