Weißwasseraner Steigerung mit 4:3-Heimerfolg gegen München belohnt
Die Lausitzer Füchse setzen ihren Höhenflug in der 2. Bundesliga fort. Angetrieben von einem starken Carsten Gosdeck gelang ihnen gestern Abend mit dem 4:3 gegen den EHC München bereits der fünfte Sieg im neunten Saisonspiel. Weißwasser wurde für die Steigerung im letzten Drittel belohnt und verteidigte den Play-off-Platz.
Mann des Tages: Carsten Gosdeck trieb die Füchse-Mannschaft immer wieder an und schoss Weißwasser kurz vor dem Spielende zum 4:3-Heimsieg gegen den EHC München und avancierte so zum Matchwinner. Foto: Aswendt
Vielleicht war es das schlechte Gewissen, das die Weißwasseraner Spieler vor dem letzten Drittel schon erstaunlich zeitig zurück auf das Eis trieb. Während München noch in der Kabine war, machte sich das Team von Trainer Thomas Popiesch bereit für den Schlussabschnitt. In den 40 Minuten zuvor hatten die Gastgeber die Geduld der 1993 Zuschauer mit einigen haarsträubenden Fehlern im Spielaufbau auf eine harte Probe gestellt. Doch der Sturmlauf im letzten Drittel entschädigte für die Anlaufprobleme gegen den unbequemen Kontrahenten aus München. Peter Szabo sorgte in der 44. Minute erst für den umjubelten Ausgleich, ehe Carsten Gosdeck drei Minuten vor Schluss mit seinem zweiten Treffer den 4:3-Endstand markierte. Danach waren auch die Zuschauer wieder versöhnt. Sie feierten die Blau-Gelben für einen furiosen Endspurt und einen schwer erarbeiten Sieg.
«Wir haben in den vergangenen Wochen viel Selbstvertrauen getankt. Deshalb wussten wir, dass wir auch ein solches Spiel mit den phantastischen Zuschauern im Rücken noch drehen können. Angesichts des Drucks, den wir im letzten Drittel gemacht haben, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Tore fallen» , erklärte Matchwinner Carsten Gosdeck, der mit dem entscheidenden Treffer seine starke Leistung krönte.
Zwei Drittel lang war es ein eher mäßiges Eishockey-Spiel. Mario Jann brachte München in der 6. Minute in Führung. Die Gastgeber starteten viel zu unkonzentriert in diese Partie. Erst gegen Ende des ersten Drittels wurden sie stärker. Vor allem nutzte Weißwasser konsequent sein Überzahlspiel. Steve Crampton (18.) und Carsten Gosdeck (20.) verwerteten die numerische Überlegenheit zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Im zweiten Drittel brachten sich die Füchse mit vielen Fehlern aber erneut ins Hintertreffen. «Wir haben schwer ins Spiel gefunden und waren offenbar im Kopf müde» , analysierte Füchse-Trainer Thomas Popiesch. Um so größer fiel sein Lob für die Steigerung im letzten Drittel aus. «Respekt an die Mannschaft. Entscheidend war ihr Wille, dieses Spiel doch noch zu gewinnen» , betonte Popiesch.
Die Füchse fiebern nun dem Sachsenderby am Freitag gegen die Eispiraten Crimmitschau (19.30 Uhr) entgegen. Anschließend stehen gleich vier Auswärtsspiele in Folge im Weißwasseraner Terminkalender. (Frank Noack)
Die Lausitzer Füchse setzen ihren Höhenflug in der 2. Bundesliga fort. Angetrieben von einem starken Carsten Gosdeck gelang ihnen gestern Abend mit dem 4:3 gegen den EHC München bereits der fünfte Sieg im neunten Saisonspiel. Weißwasser wurde für die Steigerung im letzten Drittel belohnt und verteidigte den Play-off-Platz.
«Wir haben in den vergangenen Wochen viel Selbstvertrauen getankt. Deshalb wussten wir, dass wir auch ein solches Spiel mit den phantastischen Zuschauern im Rücken noch drehen können. Angesichts des Drucks, den wir im letzten Drittel gemacht haben, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Tore fallen» , erklärte Matchwinner Carsten Gosdeck, der mit dem entscheidenden Treffer seine starke Leistung krönte.
Zwei Drittel lang war es ein eher mäßiges Eishockey-Spiel. Mario Jann brachte München in der 6. Minute in Führung. Die Gastgeber starteten viel zu unkonzentriert in diese Partie. Erst gegen Ende des ersten Drittels wurden sie stärker. Vor allem nutzte Weißwasser konsequent sein Überzahlspiel. Steve Crampton (18.) und Carsten Gosdeck (20.) verwerteten die numerische Überlegenheit zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Im zweiten Drittel brachten sich die Füchse mit vielen Fehlern aber erneut ins Hintertreffen. «Wir haben schwer ins Spiel gefunden und waren offenbar im Kopf müde» , analysierte Füchse-Trainer Thomas Popiesch. Um so größer fiel sein Lob für die Steigerung im letzten Drittel aus. «Respekt an die Mannschaft. Entscheidend war ihr Wille, dieses Spiel doch noch zu gewinnen» , betonte Popiesch.
Die Füchse fiebern nun dem Sachsenderby am Freitag gegen die Eispiraten Crimmitschau (19.30 Uhr) entgegen. Anschließend stehen gleich vier Auswärtsspiele in Folge im Weißwasseraner Terminkalender. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschauvom 08.10.2007