Crimmitschau bangt um den Einsatz des slowakischen Defensivspezialisten im Derby bei den Lausitzer Füchsen
Boris Flamik bleibt das Sorgenkind der Eispiraten Crimmitschau. Der 27-jährige Abwehrmann klagt immer noch über die Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung. Wenn der Slowake im Training richtig Gas gibt, dann spürt er Kopfschmerzen und Übelkeit. „Bei einer Belastung mit einem Puls von über 180 bekomme ich Probleme“, weiß der 88 Kilo schwere Abwehrstratege.
Deshalb wird Flamik morgen im ersten Sachsenderby der Saison bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser wohl bestenfalls zu Kurzeinsätzen kommen können. Trainer Gunnar Leidborg will zwar kein Risiko eingehen. Er sagt aber auch: „Boris fehlt uns schon seit vier Wochen. Wir müssen ihn langsam wieder in das Team integrieren. Vielleicht spielt er in Weißwasser schon bei einigen Wechseln“.
Schließlich plagen sich die Eispiraten vor dem Duell bei den starken Füchsen, die auf dem vierten Platz stehen, mit Abwehrsorgen herum: Der Einsatz von Powerplay-Spezialist Jason Becker ist wegen einer Rückenverletzung fraglich. Daniel Willaschek (Sperre nach Spieldauerstrafe) und Christoph Klotz (Mittelhandbruch) fallen sowieso aus.
Boris Flamik hat im Sommer den Schritt nach Deutschland gewagt. Nachdem er bisher nur in seiner Heimat in der ersten tschechischen Liga und der slowakischen Extraliga gespielt hat, musste er nach dem Wechsel nach Crimmitschau auch seine Deutschkenntnisse wieder aktivieren. „Ich hatte in der Schule vier Jahre Deutsch. Langsam kommen die Wörter wieder ins Gedächtnis“, lacht der Defensivmann, der zusammen mit Freundin Ladislava (23 Jahre) in Crimmitschau wohnt.
Während Flamik in der Kabine die taktischen Anweisungen seines Trainers versteht, war er nach seiner schweren Gehirnerschütterung zum Auftaktspiel gegen die Kassel Huskies im Krankenhaus auf die Hilfe von ETC-Nachwuchschef Jaroslav Stastny als Dolmetscher angewiesen. An die Situation vor der Verletzung, als Flamik mit dem Kopf gegen die Bande geknallt ist, bewusstlos zu Boden ging und aus dem Ohr das Blut lief, hat der Hobbygolfer keinerlei Erinnerungen. „Ich hatte einen Filmriss und musste mir alle Details im Krankenhaus erzählen lassen“. Dabei hat Flamik bereits Erfahrungen mit einem „Brummschädel“. Im Alter von zwölf Jahren kletterte er in seiner slowakischen Heimat Sklica auf einen Baum, schaukelte auf einem Ast und stürzte zu Boden. „Danach durfte ich mehrere Wochen nicht aufs Eis“, erinnert sich der Abwehrspieler, der mit den Eispiraten den Einzug in die Play-offs schaffen will. Momentan steht Crimmitschau auf dem zehnten Platz.
Eispiraten testen Kanadier
Möglicherweise reagieren die Eispiraten auf die Verletzungssorgen. Seit Dienstagabend absolviert der Kanadier Jason Weitzel ein Probetraining. Der 27-Jährige ist im Sommer nach Deutschland gekommen und hat vier Partien für den Oberligisten EV Füssen absolviert. Dabei sammelte er fünf Scorerpunkte. Die Allgäuer haben den Vertrag mit Weitzel aber aufgelöst, weil er die Erwartungen nicht erfüllen konnte. (Holger Frenzel)
Boris Flamik bleibt das Sorgenkind der Eispiraten Crimmitschau. Der 27-jährige Abwehrmann klagt immer noch über die Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung. Wenn der Slowake im Training richtig Gas gibt, dann spürt er Kopfschmerzen und Übelkeit. „Bei einer Belastung mit einem Puls von über 180 bekomme ich Probleme“, weiß der 88 Kilo schwere Abwehrstratege.
Deshalb wird Flamik morgen im ersten Sachsenderby der Saison bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser wohl bestenfalls zu Kurzeinsätzen kommen können. Trainer Gunnar Leidborg will zwar kein Risiko eingehen. Er sagt aber auch: „Boris fehlt uns schon seit vier Wochen. Wir müssen ihn langsam wieder in das Team integrieren. Vielleicht spielt er in Weißwasser schon bei einigen Wechseln“.
Schließlich plagen sich die Eispiraten vor dem Duell bei den starken Füchsen, die auf dem vierten Platz stehen, mit Abwehrsorgen herum: Der Einsatz von Powerplay-Spezialist Jason Becker ist wegen einer Rückenverletzung fraglich. Daniel Willaschek (Sperre nach Spieldauerstrafe) und Christoph Klotz (Mittelhandbruch) fallen sowieso aus.
Boris Flamik hat im Sommer den Schritt nach Deutschland gewagt. Nachdem er bisher nur in seiner Heimat in der ersten tschechischen Liga und der slowakischen Extraliga gespielt hat, musste er nach dem Wechsel nach Crimmitschau auch seine Deutschkenntnisse wieder aktivieren. „Ich hatte in der Schule vier Jahre Deutsch. Langsam kommen die Wörter wieder ins Gedächtnis“, lacht der Defensivmann, der zusammen mit Freundin Ladislava (23 Jahre) in Crimmitschau wohnt.
Während Flamik in der Kabine die taktischen Anweisungen seines Trainers versteht, war er nach seiner schweren Gehirnerschütterung zum Auftaktspiel gegen die Kassel Huskies im Krankenhaus auf die Hilfe von ETC-Nachwuchschef Jaroslav Stastny als Dolmetscher angewiesen. An die Situation vor der Verletzung, als Flamik mit dem Kopf gegen die Bande geknallt ist, bewusstlos zu Boden ging und aus dem Ohr das Blut lief, hat der Hobbygolfer keinerlei Erinnerungen. „Ich hatte einen Filmriss und musste mir alle Details im Krankenhaus erzählen lassen“. Dabei hat Flamik bereits Erfahrungen mit einem „Brummschädel“. Im Alter von zwölf Jahren kletterte er in seiner slowakischen Heimat Sklica auf einen Baum, schaukelte auf einem Ast und stürzte zu Boden. „Danach durfte ich mehrere Wochen nicht aufs Eis“, erinnert sich der Abwehrspieler, der mit den Eispiraten den Einzug in die Play-offs schaffen will. Momentan steht Crimmitschau auf dem zehnten Platz.
Eispiraten testen Kanadier
Möglicherweise reagieren die Eispiraten auf die Verletzungssorgen. Seit Dienstagabend absolviert der Kanadier Jason Weitzel ein Probetraining. Der 27-Jährige ist im Sommer nach Deutschland gekommen und hat vier Partien für den Oberligisten EV Füssen absolviert. Dabei sammelte er fünf Scorerpunkte. Die Allgäuer haben den Vertrag mit Weitzel aber aufgelöst, weil er die Erwartungen nicht erfüllen konnte. (Holger Frenzel)
Quelle: Freie Presse vom 11.10.2007