Lausitzer Füchse gegen die Eispiraten aus Crimmitschau: Ab 19.30 Uhr treffen beide sächsischen Teams heute zum ersten Mal in der neuen Saison der 2. Eishockey-Bundesliga aufeinander. Die RUNDSCHAU sprach mit den Trainern Thomas Popiesch (Füchse) und Gunnar Leidborg (Eispiraten) über die Besonderheiten dieses Sachsenderbys.
Herr Popiesch, Herr Leidborg, ist ein solches Derby auch für Sie als Nichtsachsen ein besonderes Spiel? Thomas Popiesch (Füchse-Trainer/geboren in Berlin): Es geht doch nicht darum, ob ich hier geboren bin oder nicht. Ich arbeite derzeit in Weißwasser. Deshalb sage ich ganz klar: Natürlich ist das ein besonderes Spiel. Ich hoffe, dass das Eisstadion möglichst voll ist, so wie es sich für ein Derby gehört. Wir müssen versuchen, die Zuschauer möglichst schnell hinter uns zu bringen, denn wir haben schließlich Heimvorteil. Gunnar Leidborg: Ja, sicher! Derbys sind immer etwas Besonderes, allein schon wegen des Umfeldes und der Fans. Mir soll niemand kommen und sagen, das ist ein Spiel wie jedes andere.
Dieses Derby stand lange Zeit in Frage. In Crimmitschau konnte nach der sportlichen Qualifikation erst durch einen erheblichen Kraftakt die Zweitliga-Lizenz gesichert werden. Auch in Weißwasser wurde in den Play-downs gezittert. Wie groß war aus heutiger Sicht damals die Gefahr für den Fortbestand des Zweitliga- Eishockeys?
Popiesch: Wir wussten, dass wir gegen Dresden Außenseiter sind. Aber diese Chance haben wir genutzt. Grundsätzlich ist es aber so, dass wir auch im Falle eines Abstieges hier in Weißwasser natürlich weiter Eishockey gespielt hätten. Unsere Philosophie wäre auch in der Oberliga die gleiche gewesen: Wir wollen verstärkt junge Spieler aus der Region ausbilden. Sie sind die Zukunft des Eishockeys hier. Leidborg: Der Standort Crimmitschau war in sehr großer Gefahr. Dass es überhaupt weitergeht, ist ein kleines Wunder. Denn es sprach eigentlich alles gegen uns, vor allem die Zahlen. Aber es wurde viel Kraft und vor allem Geld investiert, um das Eishockey zu retten.
Woran spüren Sie, dass Eishockey in beiden Regionen mehr ist als eine Sportart wie jede andere?
Popiesch: Sowohl Weißwasser als auch Crimmitschau haben ja eine lange Tradition. Eishockey ist hier Gesprächsthema Nummer eins. Das spüre ich jeden Tag auf der Straße. Jeder in dieser Stadt hat irgendwie mit dem Eishockey zu tun. Deshalb können alle mitreden – und tun das natürlich auch. Leidborg: Ja, das ist bei uns in Crimmitschau ähnlich. Auch hier wird viel über Eishockey geredet. Zudem gibt es sowohl in Crimmitschau als auch in Weißwasser kaum Konkurrenz von anderen Sportarten, die auf ähnlich hohem Niveau spielen und auch so viele Zuschauer anlocken.
Ist die 2. Liga jene Spielklasse, die es für Weißwasser und Crimmitschau auf Dauer zu erhalten gilt?
Popiesch: Ja, der Klassenerhalt ist enorm wichtig. Denn die 2. Liga ist in sportlicher Hinsicht attraktiver als die Oberliga. Wir bieten jungen Spielern die Chance, sich auf hohem Niveau ausbilden zu lassen. Zudem wird die 2. Liga für die DEL-Vereine immer interessanter, weil hier junge Profis Spielpraxis sammeln können. Und nicht zuletzt wollen sich auch ausländische Spieler in der 2. Liga für höhere Aufgaben empfehlen. Leidborg: Die Frage ist schwer zu beantworten. Denn im Sport ist diejenige Liga die richtige, für die man sich qualifiziert hat. Es ist ja kein Wunschkonzert. Aber generell sehe ich in der 2. Bundesliga schon Vorteile, sportlich und auch finanziell. Es ist nämlich sehr schwierig, junge Spieler für wenig Geld in die Oberliga zu locken. Sie sehen in der 2. Liga natürlich viel bessere Entwicklungsmöglichkeiten. Unter dem Strich ist die Oberliga deshalb vielleicht sogar teurer. Zumindest, wenn man oben mitspielen will.
Sind Träume vom Aufstieg in die 1. Bundesliga für Weißwasser und Crimmitschau unrealistisch?
Popiesch: Zum jetzigen Zeitpunkt ist das absolut kein Thema. Ich denke, auch auf lange Sicht muss die 2. Liga das Maß aller Dinge sein. Wir alle wissen, wie schwierig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hier in der Region sind. Laut unserer Marketing-Abteilung haben wir beim Sponsoring die Grenze des Machbaren erreicht. Solange wir in diesem Bereich nicht spürbar aufstocken können, ist die 1. Liga unrealistisch. Leidborg: Es geht ja nur noch in dieser Saison eine Mannschaft nach oben und dann gibt es ohnehin keinen sportlichen Aufsteiger mehr. Tja, und wir sind ganz sicher kein Aspirant für diesen einen Aufstiegsplatz! Außerdem fehlt es an den entsprechenden Bedingungen für solche Ambitionen. Allein schon die Stadien sind nicht erstligatauglich. Weder Crimmitschau noch Weißwasser sind in der Lage, eine Art Superdome hinzustellen.
Zurück zum heutigen Derby. Weißwasser ist derzeit Vierter, Crimmitschau Tabellen-11. Spiegeln diese Plätze den Saisonstart aus Ihrer Sicht korrekt wider?
Popiesch: Das will ich nicht beurteilen. Für mich zählt, dass wir schon 15 Punkte geholt haben. Der Tabellenplatz ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht so wichtig. Außerdem haben ja auch die anderen Mannschaft ihren Teil dazu beigetragen. Für mich als Trainer zählt, dass wir in jedem Spiel auf Augenhöhe mit dem Kontrahenten waren und immer die Möglichkeit hatten zu punkten. Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Saisonstart. Leidborg: Die zehn Punkte sind okay. Unser Problem ist, dass wir erst einen Drei-Punkte-Sieg haben. Drei Mal gab es jeweils zwei Punkte. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir mit bescheidenen Mitteln auskommen müssen. Wir können uns einfach keine fertigen Spieler leisten. Wir müssen auf Spieler zurückgreifen, die sich hier in Europa einen Namen machen wollen. Diese Eingewöhnung braucht halt Zeit.
Wie lautet Ihre Zielstellung für das heutige Spiel?
Popiesch: Wir haben ja gesagt, dass wir vor allem unsere Heimspiele gewinnen wollen – also auch gegen Crimmitschau. Zumal es ein Gegner auf Augenhöhe ist. Wir müssen sie beschäftigen und zu Fehlern zwingen. Sonst haben wir keine Chance. Leidborg: Klar, wir wollen in Weißwasser gewinnen. Wir wissen aber, dass es sehr schwer wird. Weißwasser hat Heimvorteil. Aber in einem Derby ist alles möglich. Es wird ein Kampf über 60 Minuten, ein Kampf um jeden Meter auf dem Eis. Es wird sicher einige Strafminuten geben. Dazu kommen die Emotionen auf den Rängen. Wer in dieser heißen Atmosphäre den kühleren Kopf behält, der wird gewinnen.
Blicken wir zum Abschluss voraus: Ein solches Derby in den Play-downs würde volle Hallen garantieren. Könnten Sie mit der Paarung Weißwasser gegen Crimmitschau um den Klassenerhalt leben?
Popiesch: Nein, denn das würde bedeuten, dass wir in die Play-downs müssen. Das wollen wir vermeiden. Unser Ziel ist es, den Klassenerhalt vorher zu sichern. Leidborg: Noch schöner wäre es doch, wenn es dieses Derby nicht in den Play-downs, sondern in den Play-offs geben würde, oder? Aber mal im Ernst: Bis dahin ist es noch ein weiter Weg mit sehr vielen Spielen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sich auch nur ein Einziger in Crimmitschau oder Weißwasser eine solche Konstellation beim Kampf um den Klassenerhalt wünscht. Und wenn es doch passiert: Dann müssen wir eben wieder gegeneinander spielen.
Zur Sache Große Personalsorgen in Crimmitschau
Vor dem heutigen Derby plagen den Crimmitschauer Trainer Gunnar Leidborg vor allem in der Abwehr große Personalsorgen. Der Einsatz der beiden ausländischen Verteidiger Boris Flamik (Gehirnerschütterung) und Jason Becker (Rückenverletzung) ist fraglich. «Vielleicht reicht es bei beiden wenigstens zu einem Kurzeinsatz» , hofft Leidborg. Daniel Willaschek (Sperre nach Spieldauerstrafe) und Christoph Klotz (Mittelhandbruch) fallen aus. Derzeit wird der Kanadier Jason Weitzel (EV Füssen) getestet.
Viel besser ist die personelle Lage bei den Füchsen. «Wir haben alle Profis an Bord» , betont Trainer Thomas Popiesch, der heute auch auf sämtliche junge Spieler zurückgreifen kann.
Mit THOMAS POPIESCH und GUNNAR LEIDBORG sprach Frank Noack
Herr Popiesch, Herr Leidborg, ist ein solches Derby auch für Sie als Nichtsachsen ein besonderes Spiel?
Thomas Popiesch (Füchse-Trainer/geboren in Berlin): Es geht doch nicht darum, ob ich hier geboren bin oder nicht. Ich arbeite derzeit in Weißwasser. Deshalb sage ich ganz klar: Natürlich ist das ein besonderes Spiel. Ich hoffe, dass das Eisstadion möglichst voll ist, so wie es sich für ein Derby gehört. Wir müssen versuchen, die Zuschauer möglichst schnell hinter uns zu bringen, denn wir haben schließlich Heimvorteil.
Gunnar Leidborg: Ja, sicher! Derbys sind immer etwas Besonderes, allein schon wegen des Umfeldes und der Fans. Mir soll niemand kommen und sagen, das ist ein Spiel wie jedes andere.
Dieses Derby stand lange Zeit in Frage. In Crimmitschau konnte nach der sportlichen Qualifikation erst durch einen erheblichen Kraftakt die Zweitliga-Lizenz gesichert werden. Auch in Weißwasser wurde in den Play-downs gezittert. Wie groß war aus heutiger Sicht damals die Gefahr für den Fortbestand des Zweitliga- Eishockeys?
Popiesch: Wir wussten, dass wir gegen Dresden Außenseiter sind. Aber diese Chance haben wir genutzt. Grundsätzlich ist es aber so, dass wir auch im Falle eines Abstieges hier in Weißwasser natürlich weiter Eishockey gespielt hätten. Unsere Philosophie wäre auch in der Oberliga die gleiche gewesen: Wir wollen verstärkt junge Spieler aus der Region ausbilden. Sie sind die Zukunft des Eishockeys hier.
Leidborg: Der Standort Crimmitschau war in sehr großer Gefahr. Dass es überhaupt weitergeht, ist ein kleines Wunder. Denn es sprach eigentlich alles gegen uns, vor allem die Zahlen. Aber es wurde viel Kraft und vor allem Geld investiert, um das Eishockey zu retten.
Woran spüren Sie, dass Eishockey in beiden Regionen mehr ist als eine Sportart wie jede andere?
Popiesch: Sowohl Weißwasser als auch Crimmitschau haben ja eine lange Tradition. Eishockey ist hier Gesprächsthema Nummer eins. Das spüre ich jeden Tag auf der Straße. Jeder in dieser Stadt hat irgendwie mit dem Eishockey zu tun. Deshalb können alle mitreden – und tun das natürlich auch.
Leidborg: Ja, das ist bei uns in Crimmitschau ähnlich. Auch hier wird viel über Eishockey geredet. Zudem gibt es sowohl in Crimmitschau als auch in Weißwasser kaum Konkurrenz von anderen Sportarten, die auf ähnlich hohem Niveau spielen und auch so viele Zuschauer anlocken.
Ist die 2. Liga jene Spielklasse, die es für Weißwasser und Crimmitschau auf Dauer zu erhalten gilt?
Popiesch: Ja, der Klassenerhalt ist enorm wichtig. Denn die 2. Liga ist in sportlicher Hinsicht attraktiver als die Oberliga. Wir bieten jungen Spielern die Chance, sich auf hohem Niveau ausbilden zu lassen. Zudem wird die 2. Liga für die DEL-Vereine immer interessanter, weil hier junge Profis Spielpraxis sammeln können. Und nicht zuletzt wollen sich auch ausländische Spieler in der 2. Liga für höhere Aufgaben empfehlen.
Leidborg: Die Frage ist schwer zu beantworten. Denn im Sport ist diejenige Liga die richtige, für die man sich qualifiziert hat. Es ist ja kein Wunschkonzert. Aber generell sehe ich in der 2. Bundesliga schon Vorteile, sportlich und auch finanziell. Es ist nämlich sehr schwierig, junge Spieler für wenig Geld in die Oberliga zu locken. Sie sehen in der 2. Liga natürlich viel bessere Entwicklungsmöglichkeiten. Unter dem Strich ist die Oberliga deshalb vielleicht sogar teurer. Zumindest, wenn man oben mitspielen will.
Sind Träume vom Aufstieg in die 1. Bundesliga für Weißwasser und Crimmitschau unrealistisch?
Popiesch: Zum jetzigen Zeitpunkt ist das absolut kein Thema. Ich denke, auch auf lange Sicht muss die 2. Liga das Maß aller Dinge sein. Wir alle wissen, wie schwierig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hier in der Region sind. Laut unserer Marketing-Abteilung haben wir beim Sponsoring die Grenze des Machbaren erreicht. Solange wir in diesem Bereich nicht spürbar aufstocken können, ist die 1. Liga unrealistisch.
Leidborg: Es geht ja nur noch in dieser Saison eine Mannschaft nach oben und dann gibt es ohnehin keinen sportlichen Aufsteiger mehr. Tja, und wir sind ganz sicher kein Aspirant für diesen einen Aufstiegsplatz! Außerdem fehlt es an den entsprechenden Bedingungen für solche Ambitionen. Allein schon die Stadien sind nicht erstligatauglich. Weder Crimmitschau noch Weißwasser sind in der Lage, eine Art Superdome hinzustellen.
Zurück zum heutigen Derby. Weißwasser ist derzeit Vierter, Crimmitschau Tabellen-11. Spiegeln diese Plätze den Saisonstart aus Ihrer Sicht korrekt wider?
Popiesch: Das will ich nicht beurteilen. Für mich zählt, dass wir schon 15 Punkte geholt haben. Der Tabellenplatz ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht so wichtig. Außerdem haben ja auch die anderen Mannschaft ihren Teil dazu beigetragen. Für mich als Trainer zählt, dass wir in jedem Spiel auf Augenhöhe mit dem Kontrahenten waren und immer die Möglichkeit hatten zu punkten. Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Saisonstart.
Leidborg: Die zehn Punkte sind okay. Unser Problem ist, dass wir erst einen Drei-Punkte-Sieg haben. Drei Mal gab es jeweils zwei Punkte. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir mit bescheidenen Mitteln auskommen müssen. Wir können uns einfach keine fertigen Spieler leisten. Wir müssen auf Spieler zurückgreifen, die sich hier in Europa einen Namen machen wollen. Diese Eingewöhnung braucht halt Zeit.
Wie lautet Ihre Zielstellung für das heutige Spiel?
Popiesch: Wir haben ja gesagt, dass wir vor allem unsere Heimspiele gewinnen wollen – also auch gegen Crimmitschau. Zumal es ein Gegner auf Augenhöhe ist. Wir müssen sie beschäftigen und zu Fehlern zwingen. Sonst haben wir keine Chance.
Leidborg: Klar, wir wollen in Weißwasser gewinnen. Wir wissen aber, dass es sehr schwer wird. Weißwasser hat Heimvorteil. Aber in einem Derby ist alles möglich. Es wird ein Kampf über 60 Minuten, ein Kampf um jeden Meter auf dem Eis. Es wird sicher einige Strafminuten geben. Dazu kommen die Emotionen auf den Rängen. Wer in dieser heißen Atmosphäre den kühleren Kopf behält, der wird gewinnen.
Blicken wir zum Abschluss voraus: Ein solches Derby in den Play-downs würde volle Hallen garantieren. Könnten Sie mit der Paarung Weißwasser gegen Crimmitschau um den Klassenerhalt leben?
Popiesch: Nein, denn das würde bedeuten, dass wir in die Play-downs müssen. Das wollen wir vermeiden. Unser Ziel ist es, den Klassenerhalt vorher zu sichern.
Leidborg: Noch schöner wäre es doch, wenn es dieses Derby nicht in den Play-downs, sondern in den Play-offs geben würde, oder? Aber mal im Ernst: Bis dahin ist es noch ein weiter Weg mit sehr vielen Spielen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sich auch nur ein Einziger in Crimmitschau oder Weißwasser eine solche Konstellation beim Kampf um den Klassenerhalt wünscht. Und wenn es doch passiert: Dann müssen wir eben wieder gegeneinander spielen.
Zur Sache Große Personalsorgen in Crimmitschau
Vor dem heutigen Derby plagen den Crimmitschauer Trainer Gunnar Leidborg vor allem in der Abwehr große Personalsorgen. Der Einsatz der beiden ausländischen Verteidiger Boris Flamik (Gehirnerschütterung) und Jason Becker (Rückenverletzung) ist fraglich. «Vielleicht reicht es bei beiden wenigstens zu einem Kurzeinsatz» , hofft Leidborg. Daniel Willaschek (Sperre nach Spieldauerstrafe) und Christoph Klotz (Mittelhandbruch) fallen aus. Derzeit wird der Kanadier Jason Weitzel (EV Füssen) getestet.
Viel besser ist die personelle Lage bei den Füchsen. «Wir haben alle Profis an Bord» , betont Trainer Thomas Popiesch, der heute auch auf sämtliche junge Spieler zurückgreifen kann.
Mit THOMAS POPIESCH und GUNNAR LEIDBORG sprach Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 12.10.2007