Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Jubel im Fuchsbau:
13.10.2007 | 16:15 Uhr von
Die Lausitzer gewinnen das erste Sachsen-Derby
Im ersten Sachsen-Derby der laufenden Zweitbundesliga-Saison bezwangen die Lausitzer Füchse die Gäste vom ETC Crimmitschau mit 3:1 (0:1, 1:0, 2:0). Von den letzten elf Duellen beider Kontrahenten im Fuchsbau von Weißwasser hatten die Westsachsen zwar acht gewonnen. Aber mit dem Erfolg von Freitag Abend gingen die letzten vier Siege ausnahmlos an die Gastgeber.

Wo ist bloß dieser verdammte Puck? – Der Finne Tuukka Pulliainen (M. unten) von den Füchsen sucht gemeinsam mit einem Crimmitschauer Trio nach der Scheibe. Foto: Peter Aswendt
Die Derby-Stimmung hatte den Lausitzern eine fast ausverkaufte Halle beschert: 2713 Zuschauer, darunter 350 Schlachtenbummler aus Crimmitschau, sahen allerdings über weite Strecken eine tempoarme und dürftige Partie. Die Eispiraten aus Crimmitschau verlegten sich nahezu vollständig auf die Verteidigung und bauten vor dem eigenen Gehäuse eine fast undurchdringliche Mauer auf, die immerhin eine halbe Stunde hielt.

Und die Gäste konnten selbst jubeln, als ein Schuss Markus Gleich von der blauen Linie im Netz des Füchse-Gehäuses zur Führung zappelte. Florian Vollmer hatte sich sogar bereits nach drei Minuten eine verheißungsvolle Chance geboten, doch bei dieser Möglichkeit des Crimmitschauers zeigte sich ESW-Torhüter Nolan McDonald auf dem Posten.

Weißwasser hatte in dieser Phase außer ideenlosem Anrennen nichts zu bieten. So kam der Ausgleich durch den früheren Crimmitschauer Martin Masak wie eine Erlösung. Danach verlebte McDonald fast bis zur Schluss-Sirene ruhige Minuten, dagegen bekam sein Gegenüber Sinisa Martinovic mehr zu tun als ihm lieb war.

Scheiterte Peter Szabo (38.) noch am ETC-Torhüter, traf Thomas Vogl nach 49 Minuten zur Führung der Gastgeber. In der verbleibenden Zeit stemmten sich die Westsachsen gegen die drohende Niederlage. So mussten die Lausitzer Anhänger noch bis zur letzten Minute zittern, als Szabo mit seinem Treffer ins leere ETC-Gehäuse zum 3:1 für die Erlösung sorgte.

„Wir haben am Anfang hervorragend gestanden, aber danach über die vielen Strafen gegen uns den Rhythmus verloren“, sagte ETC-Trainer Gunnar Leidborg. Zufriedener zeigte sich sein Kollege Thomas Popiesch. „Lange lief bei uns überhaupt nichts. Doch dann haben wir uns in die Partie buchstäblich hereingekämpft“, lobte der Füchse-Trainer. (Maik Vogel)

Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport vom 13.10.2007
1265 mal gelesen
 
1 | Fredi | 13.10.2007 @ 18:07
Also, gezittert habe ich an diesem Abend nie! Ich hatte immer das Gefühl, wir gewinnen. Die Mannschaft hat z.Zt. immer eine Antwort auf das , was der Gegner macht.
2 | Fredi | 13.10.2007 @ 18:09
PS: Tempoarme ( ?) , dürftige Partie??? Der Schreiber der SZ war wohl während des Spieles im Fuchsbau?
3 | fanmutti | 14.10.2007 @ 00:43
na ich möchte auch mal wissen wo der war...sicher war es spielerisch nicht das beste aber gezittert habe ich nicht, schon gar nicht im letzten drittel.eagl sieg!
4 | alridge | 14.10.2007 @ 13:10
Ich hatte immer das Gefühl, dass wir die Partie kippen. Ich finde das Derby geil. Ist doch viel besser ein paar Hundert schreiende und am Ende weindende Piraten zu sehen, als 4 verlorene Gästefans aus Landsberg....
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