Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Landsberg stoppt Füchse-Siegeszug
15.10.2007 | 21:31 Uhr von
Nach einem guten ersten Drittel entscheiden die Gastgeber binnen zehn Minuten das Spiel. Die Lausitzer hadern mit dem Schiedsrichter.
Als Tabellendritter, mit breiter Brust, liefen die Füchse in Landsberg auf und hatten durch Straube und Brezina auch die ersten Chancen. Die ersten Unterzahlsituationen wurden problemlos überstanden – und noch besser, Chris Straube gelang sogar der Führungtreffer, als Steve Crampton auf der Strafbank saß. Die Füchse blieben danach am Drücker, hatten einige Möglichkeiten, den zweiten Treffer zu erzielen. Aber Dennis Endrass im Tor der Landshuter erwischte einen ganz starken Abend und hielt mit seinen Paraden die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt im Spiel.
Gegen Ende des ersten Spielabschnitts häuften sich die Strafen gegen die Füchse, die mit vielen Entscheidungen des Schiedsrichters Andreas Aumüller nicht einverstanden waren. Die Weißwasseraner überstanden zunächst alle Unterzahlspiele, trotzdem redete Füchse-Trainer Thomas Popiesch in der Drittelpause auf Aumüller ein.
Das schien aber nichts genutzt zu haben, Aumüller blieb auch zu Beginn des zweiten Drittels bei seinen Entscheidungen, die eher den Unmut der Füchse hervorriefen als den der Gastgeber. So war es fast logisch, dass die Landsberger in Überzahl ausglichen. Einen Schuss von Wrigley konnte Füchse-Torwart Boris Ackers nur prallen lassen, der Ex-Weißwasseraner Michael Kreitl staubte ab. Dann lief auch in eigener Überzahl alles gegen die Füchse: Der Landsberger Wrigley schaffte ein Break, wurde beim Abschluss behindert und Schiedsrichter Aumüller entschied höchst umstritten auf Penalty, den der Kanadier eiskalt nutzte.
Wenig später gelang den Gastgebern mit einem Konter der dritte Treffer und, nachdem sie das Überzahlspielen ja lange genug geübt hatten, trafen sie auch noch zum 4:1, als Adam Drgon auf der Bank saß. Der Schiedsrichter begann nun, wieder auszugleichen und verhängte eine ganze Reihe von Strafen gegen die Gastgeber. Aber bei den Füchsen war der Spielfaden gerissen – auch das in den letzten Wochen so starke Überzahlspiel funktionierte nun nicht mehr und was durchkam, hielt Endrass im Landsberger Tor.
An ihm scheiterten die Füchse des öfteren auch im letzten Drittel. Nur Peter Szabo konnte mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:5 etwas Ergebniskosmetik betreiben. Die Gastgeber waren jetzt die bessere Mannschaft und trafen noch viermal. (Frank Thümmler & Sascha Hache)

Quelle: Sächsische Zeitung Printausgabe Lokalteil WSW vom 15.10.2007
1142 mal gelesen
 
1 | keeper | 15.10.2007 @ 21:34
Das ist die Wahrheit und nix als die Wahrheit.
2 | Polly | 15.10.2007 @ 22:17
wie im Forum geschrieben nach dem 3:1 war der wille gebrochen und aumüller nur noch statistikstrafen gegen Landsberg deshalb. abhaken vergessen und weiter machen... ansonsten gibt es dem beitrag nix hinzuzufügen,außer letzter satz 3 statt 4 :-D
3 | Mozart | 15.10.2007 @ 22:31
@Polly: "An ihm scheiterten die Füchse des öfteren auch im letzten Drittel. Die Gastgeber waren jetzt die bessere Mannschaft und trafen noch viermal." ;-) Ist aber auch egal.
4 | alridge | 16.10.2007 @ 05:42
War die Schiri Leistung wirklich so schlimm?? Naja, liebe 1X richtig hoch verlieren, als 10 mal knapp.
5 | oberhomo | 16.10.2007 @ 10:41
freitag wirds eh wieder besser.
6 | Fuchs-Blau | 17.10.2007 @ 09:36
@5?
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