Ein für die Füchse und deren Fans ungewohntes Auswärts-Wochenende mit Partien in Regensburg und Ravensburg nahm gestern Abend bei den Eisbären einen prima Anfang.
Die Füchse begannen stürmisch, Couture parierte gegen Brezina. Eine frühe Strafe gegen Drgon wegen Hakens drängte die Lausitzer erst einmal in die Defensive. McDonald parierte stark gegen Masek. Mit Drgons Rückkehr musste der Regensburger Driendl vom Eis. Das Powerplay sollte nicht das einzige bleiben, das die Füchse eindrucksvoll abspulten: Reader zog aus guter Position noch drüber. Im nächsten Angriff setzt Szabo aggressiv vorm Tor nach – erst rettet Couture, dann lag der Puck im Netz – Torraumabseits. Einzig das Tor fehlte in dieser Phase.
Viel los im ersten Drittel
Dann die erste Überzahl-Gelegenheit für Regensburg, aber aggressiv erstickten die Füchse das Powerplay im Keim. Immer, wenn zwölf Cracks auf dem Eis waren, musste einer runter. Jetzt erwischte es Heid, der sich gegen Gosdeck nur mit einem Stockschlag zu helfen wusste. Und jetzt schlugen die Füchse zu. Masak schloss eine Traumkombination ab. Szabo, der sich immer wieder am kurzen Pfosten anbot und Couture von dort nicht in Verlegenheit bringen konnte, legte diesmal quer und Masak am langen Pfosten brauchte nur noch die Kelle hinzuhalten. Dann ging das verbissene Spiel auf und ab. Couture kratzt den Puck gegen Götz und Brezina von der Linie.
Gosdeck musste wegen Hakens auf die Strafbank, da gab es nichts zu diskutieren. Eiskalt nutzte Regensburg die Überzahl: Im zweiten Versuch gleicht Masek aus. Jetzt waren die Eisbären am Drücker. Die Füchse mit einem Wechselfehler, und wenig später auch die Eisbären. Im Spiel vier gegen vier hielt Couture dem Füchse-Druck nicht stand. Crampton war es, der ihn letztlich überwand. Und der nervlich angekratzte Couture patzte katastrophal: Beim Versuch, einen harmlosen Schuss wegzuwischen, schiebt er den Puck hinter sich, Alan Reader spitzelt dazwischen und schließlich haut ihn sich der Eisbären-Goalie selbst rein.
Das zweite Drittel war nicht mehr so reich an spektakulären Vorkommnissen. Regensburg begann mächtig druckvoll und wurde mit dem Anschluss belohnt. Es dauerte eine Weile, bis sich die Füchse gefangen hatten, dann aber zeigten sie ein fast perfektes Überzahlspiel, die Box stand gut und ein abgefälschter Blue-Liner von Brezina fand den Weg ins Tor. Der Nummer 15, die seit vier Spielen nicht getroffen hatte, war die Erleichterung im Torjubel anzusehen. Regensburg war jetzt von der Rolle, wieder kassierten sie eine Strafe wegen Spielverzögerung. Crampton schoss frei vor dem Tor an die Latte, auch Brezina, nach Gosdeck-Traumpass, zog über den Winkel – das hätte es sein müssen!
In Unterzahl ging Regensburg in das Schlussdrittel. Überhaupt zeigte sich der Schiedsrichter bei kleinlichen Entscheidungen eher als Freund der Lausitzer.
Die Füchse, bei denen sich Reader als Bereicherung für den zweiten Block erwies, waren weiter klar überlegen. Und hinten stand „Big Mac“ ganz sicher. Gosdeck schockte Regensburger noch mit zwei abgezockten Treffern: Erst hebt er einen Abpraller gekonnt ins Tor, und zehn Minuten vor Schluss ist er nach einem Brezina-Pass auf und davon, wackelt zwei, drei Mal und schiebt den Puck Couture durch die Beine. „Wir sind stolz auf unser Team“, skandierten die etwa 100 Füchse-Fans noch lange nach dem Spiel. Die Füchse werden noch bis morgen in Regensburg bleiben und heute und morgen je eine Trainingseinheit absolvieren. (Sascha Hache und Marcel Pochanke)
Die Füchse begannen stürmisch, Couture parierte gegen Brezina. Eine frühe Strafe gegen Drgon wegen Hakens drängte die Lausitzer erst einmal in die Defensive. McDonald parierte stark gegen Masek. Mit Drgons Rückkehr musste der Regensburger Driendl vom Eis. Das Powerplay sollte nicht das einzige bleiben, das die Füchse eindrucksvoll abspulten: Reader zog aus guter Position noch drüber. Im nächsten Angriff setzt Szabo aggressiv vorm Tor nach – erst rettet Couture, dann lag der Puck im Netz – Torraumabseits. Einzig das Tor fehlte in dieser Phase.
Viel los im ersten Drittel
Dann die erste Überzahl-Gelegenheit für Regensburg, aber aggressiv erstickten die Füchse das Powerplay im Keim. Immer, wenn zwölf Cracks auf dem Eis waren, musste einer runter. Jetzt erwischte es Heid, der sich gegen Gosdeck nur mit einem Stockschlag zu helfen wusste. Und jetzt schlugen die Füchse zu. Masak schloss eine Traumkombination ab. Szabo, der sich immer wieder am kurzen Pfosten anbot und Couture von dort nicht in Verlegenheit bringen konnte, legte diesmal quer und Masak am langen Pfosten brauchte nur noch die Kelle hinzuhalten. Dann ging das verbissene Spiel auf und ab. Couture kratzt den Puck gegen Götz und Brezina von der Linie.
Gosdeck musste wegen Hakens auf die Strafbank, da gab es nichts zu diskutieren. Eiskalt nutzte Regensburg die Überzahl: Im zweiten Versuch gleicht Masek aus. Jetzt waren die Eisbären am Drücker. Die Füchse mit einem Wechselfehler, und wenig später auch die Eisbären. Im Spiel vier gegen vier hielt Couture dem Füchse-Druck nicht stand. Crampton war es, der ihn letztlich überwand. Und der nervlich angekratzte Couture patzte katastrophal: Beim Versuch, einen harmlosen Schuss wegzuwischen, schiebt er den Puck hinter sich, Alan Reader spitzelt dazwischen und schließlich haut ihn sich der Eisbären-Goalie selbst rein.
Das zweite Drittel war nicht mehr so reich an spektakulären Vorkommnissen. Regensburg begann mächtig druckvoll und wurde mit dem Anschluss belohnt. Es dauerte eine Weile, bis sich die Füchse gefangen hatten, dann aber zeigten sie ein fast perfektes Überzahlspiel, die Box stand gut und ein abgefälschter Blue-Liner von Brezina fand den Weg ins Tor. Der Nummer 15, die seit vier Spielen nicht getroffen hatte, war die Erleichterung im Torjubel anzusehen. Regensburg war jetzt von der Rolle, wieder kassierten sie eine Strafe wegen Spielverzögerung. Crampton schoss frei vor dem Tor an die Latte, auch Brezina, nach Gosdeck-Traumpass, zog über den Winkel – das hätte es sein müssen!
In Unterzahl ging Regensburg in das Schlussdrittel. Überhaupt zeigte sich der Schiedsrichter bei kleinlichen Entscheidungen eher als Freund der Lausitzer.
Die Füchse, bei denen sich Reader als Bereicherung für den zweiten Block erwies, waren weiter klar überlegen. Und hinten stand „Big Mac“ ganz sicher. Gosdeck schockte Regensburger noch mit zwei abgezockten Treffern: Erst hebt er einen Abpraller gekonnt ins Tor, und zehn Minuten vor Schluss ist er nach einem Brezina-Pass auf und davon, wackelt zwei, drei Mal und schiebt den Puck Couture durch die Beine. „Wir sind stolz auf unser Team“, skandierten die etwa 100 Füchse-Fans noch lange nach dem Spiel. Die Füchse werden noch bis morgen in Regensburg bleiben und heute und morgen je eine Trainingseinheit absolvieren. (Sascha Hache und Marcel Pochanke)
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 20.10.2007