Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Kampf bis zur Schlusssirene
22.10.2007 | 12:36 Uhr von
Nach dem etwas enttäuschenden 3:6 am Freitag in München setzten sich gestern Abend die EVR Tower Stars vor heimischem Publikum mit aufopferungsvollem Kampf gegen die Lausitzer Füchse aus Weiswasser mit 3:2 durch.

Genau gezielt: Andrej Kaufmann lässt beim 2:1 für die EVR Tower Stars dem Lausitzer Torhüter Nolan McDonalds keine Chance. Bild: Kim Enderle
2. Eishockey-Bundesliga: EVR Tower Stars - Lausitzer Füchse 3:2 (1:0, 1:1, 1:1). - Die Gäste aus Weißwasser starteten äußerst druckvoll und überraschend offensiv. Die Tower Stars fanden sich so weitgehend in der Defensive wieder. Torhüter Leo Conti brauchte sich über mangelnde Beschäftigung alles andere als beschweren. Es dauerte bis zur neunten Minute, ehe die Tower Stars sich erstmals sichtbar Luft verschaffen konnten. Prompt stellten sich die Torchancen für die Hausherren ein. Ein Schlagschuss von der blauen Linie fälschte Cory Stillman ab, doch der Puck prallte nur an den Pfosten des Gästetores.

In der Folgezeit checkten die Tower Stars deutlich früher vor, prompt hatten die Lausitzer Füchse ihre Probleme. Ein Break in numerischer Unterzahl von Jeff Richards (15.) konnte der pfeilschnelle Kanadier der Oberschwaben noch nicht am Torhüter vorbeibringen. Doch nur drei Minuten später war er erfolgreicher. Diesmal setzte er sich auf der linken Seite durch, ein zunächst angetäuschter Schlagschuss wurde zum Handgelenkschlenzer, der dem Lausitzer Torhüter McDonald durch die Schoner rutschte, das 1:0 für die Tower Stars. Nur wenig später erhitzten sich die Gemüter auf wenig positive Art. Gäste-Spieler Robert Brezina erhielt nicht die gewünschte Strafzeit und ließ sich danach zu einem Tritt mit dem Schlittschuh gegen Torhüter Conti hinreißen. Hierfür wanderte er mit fünf Strafminuten und einer Matchstrafe vorzeitig unter die Dusche.

Die mit ins Mitteldrittel übernommene Strafzeit konnten die Tower Stars allerdings nicht nutzen. Das Spiel war in der Folgzeit aufgrund zahlreicher Strafzeiten auf beiden Seiten sehr zerfahren, es mangelte aber nicht an Torszenen. Die Hausherren hatten spielerisch leichte Vorteile, allerdings kamen auch die Lausitzer Gäste zu guten Chancen, die in der 32. Minute letztlich zum Ausgleich führten. Gleich zwei Tower-Stars-Cracks weilten auf der Strafbank. Ein Schlagschuss von der blauen Linie schlug unhaltbar für Torhüter Leo Conti zum 1:1 ein, Drgon war der Torschütze für die Gäste. Doch die Tower Stars ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und erhöhten die Schlagzahl. Kurz nachdem Björn Friedl nur den Innenpfosten getroffen hatte, nahm Andrej Kaufmann genauer Maß: die 2:1-Führung für die Tower Stars neun Sekunden vor der zweiten Drittelsirene.

Auch das Schlussdrittel war geprägt von Strafzeiten im Minutentakt. Hauptschiedsrichter Roland Aumüller ließ keinerlei Zweifel an seiner konsequenten Leitungsweise aufkommen. Doch hieraus schienen die Tower Stars zu profitieren. Die 52. Minute: Brent Fritz ging in einen Querpass an der blauen Line und ließ dem Torhüter der Lausitzer keine Chance, das 3:1. Doch die Gäste verkürzten kurz nach dem Anspielbully auf 3:2. Die Schlussphase war mehr als dramatisch. Rund 90 Sekunden vor Schluss nahmen die Gäste ihren Torhüter vom Eis, doch die Tower Stars überstanden mit aufopferungsvollem Kampf auch die letzten Sekunden und siegten hochverdient im 13. Spiel der Saison. - Tore: 1:0 (18.) Richards, 1:1 (32.) Drgon (Szabo), 2:1 (40.) Kaufmann (Kapzan/St. Jean), 3:1 (52.) Fritz, 3:2 (54.) Straube (Götz). - Strafminuten: Ravensburg 28, Lausitzer Füchse 16 + 5 + Matchstrafe Brezina. - Zuschauer: 2600.

Quelle: Südkurier Regionalsport Bodensee-Ost vom 22.10.2007
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1 | esw77schrulle | 23.10.2007 @ 12:15
also wenn ich so was schon wieder lese "Gäste-Spieler Robert Brezina erhielt nicht die gewünschte Strafzeit und ließ sich danach zu einem Tritt mit dem Schlittschuh gegen Torhüter Conti hinreißen.".... da könnte ich echt kotzen! ich glaube kaum, dass robert so wenig nivau besitzt und sich zu einer so unsportlichen aktion hinreißen lässt!
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