Der Eishockey-Zweitligist Weißwasser verliert mit 2:3 in Ravensburg.
Nach dem Sieg in Regensburg waren die Füchse gleich im „Westen geblieben“, sparten sich also eine weite Reise und konnten in Ravensburg so ohne schwere Beine auf das Eis gehen. Das merkte man, die Gäste kamen gleich gut ins Spiel erarbeiteten sich die erste Überzahl und einige Chancen. Allerdings wurde schon da síchtbar, was am Ende spielentscheidend werden sollte: Mit einem Mann mehr auf dem Eis waren die Lausitzer in der Abwehr zu nachlässig. Trotzdem wirkten die Füchse weiter stark, Gosdeck versuchte, den EVR-Goalie Conti mit einem Bauerntrick zu überlisten, der hielt aber. Dann kamen die Füchse für 13 Sekunden zu einer 5:3-Überzahl, konnten damit aber nichts anfangen. Als der vierte Spieler der Ravensburger wieder auf dem Eis war, vertändelten die Füchse in der neutralen Zone den Puck. Der Kanadier Jeff Richards drang in das Drittel der Füchse ein, zog vom linken Bullypunkt ab und traf durch die Beine von Nolan McDonald zum 1:0 für die Gastgeber.
Brezina muss vom Eis
Eine wichtige Szene gab es im ersten Drittel noch: Robert Brezina wurde von zwei Verteidigern der Gastgeber in die Zange genommen, kam zu Fall und rutschte in das Tor. Alles wartete auf den Pfiff des Schiedsrichters (pikanterweise Roland Aumüller, der Bruder des Schiris, wegen dem die Füchse vor einer Woche bei der Ligenleitung protestierten). Der bleibt aber zunächst aus und erfolgte wenig später mit der Folge einer Fünf-plus-Spieldauerstrafe gegen Brezina, der mit dem Schlittschuh gegen den Kopf eines gegnerischen Spielers getreten haben soll.
Trainer Popiesch stellte in der Drittelpause die Reihen um, schickte André Mücke von der dritten in die erste Reihe und baute dort den überzähligen Stürmer Marcus Lehnigk ein. Die Füchse überstanden die lange Unterzahl relativ problemlos, vergaben dann eine 3:1-Situation, bevor durch Adam Drgon in 5:3-Überzahl mit einem hammerharten Schuss von der blauen Linie der Ausgleich gelang. Danach stand den Füchsen zweimal das Glück zur Seite, unter anderem traf Del Monte die Lattenunterkante.
Auf der anderen Seite kratzte Conti den Puck nach einem Bauerntrick von Alan Reader im letzten Moment von der Linie. Als sich alles schon auf das Unentschieden einstellte, machten die Füchse doch noch einen Fehler. Sekunden vor der Drittelsirene war der Puck „in der Ecke“ schon fast geblockt, da gelang den Ravensburgern doch noch ein Rückpass an die blaue Linie, ein Schlenzer vor das Tor, der abgefälscht wurde. Kaufmann am langen Pfosten stand frei und musste nur noch einschieben.
Noch war aber alles drin. Peter Szabo hatte gleich zu Beginn des Drittels den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber. Danach konnten sich die Füchse erst einmal bei Nolan McDonald bedanken, der seine Mannschaft mit großartigen Paraden im Spiel hielt. Füchse-Überzahlspiele waren eher für die Lausitzer selbst gefährlich als für die Ravensburger. So gelang Brent Fritz in Ravensburger Unterzahl auch das 3:1. Straube konnte zwar kurz danach den Anschluss nochmals herstellen, zu mehr reichte es aber nicht, auch wenn die Weißwasseraner am Ende den Torwart vom Eis nahmen.
Fragt man am Ende nach der Ursache für die eigentlich unnötige Niederlage, findet man sie leicht in der Statistik: 13 Überzahlspiele – ein Tor – zwei Gegentore.
Der Ravensburger Trainer Georg Holzmann war mit dem Spiel seiner Mannschaft natürlich hochzufrieden, vor allem – wen wundert’s – mit dem in Unterzahl. Thomas Popiesch sagte: „Wer zwei Tore in Unterzahl erzielt, hat den Sieg auch verdient. Wir sind in Überzahl immer zu tief in das Drittel der Ravensburger aufgerückt und haben uns dann auskontern lassen. Brezina hat da gefehlt.“ (Thümmler & Hache)
Nach dem Sieg in Regensburg waren die Füchse gleich im „Westen geblieben“, sparten sich also eine weite Reise und konnten in Ravensburg so ohne schwere Beine auf das Eis gehen. Das merkte man, die Gäste kamen gleich gut ins Spiel erarbeiteten sich die erste Überzahl und einige Chancen. Allerdings wurde schon da síchtbar, was am Ende spielentscheidend werden sollte: Mit einem Mann mehr auf dem Eis waren die Lausitzer in der Abwehr zu nachlässig. Trotzdem wirkten die Füchse weiter stark, Gosdeck versuchte, den EVR-Goalie Conti mit einem Bauerntrick zu überlisten, der hielt aber. Dann kamen die Füchse für 13 Sekunden zu einer 5:3-Überzahl, konnten damit aber nichts anfangen. Als der vierte Spieler der Ravensburger wieder auf dem Eis war, vertändelten die Füchse in der neutralen Zone den Puck. Der Kanadier Jeff Richards drang in das Drittel der Füchse ein, zog vom linken Bullypunkt ab und traf durch die Beine von Nolan McDonald zum 1:0 für die Gastgeber.
Brezina muss vom Eis
Eine wichtige Szene gab es im ersten Drittel noch: Robert Brezina wurde von zwei Verteidigern der Gastgeber in die Zange genommen, kam zu Fall und rutschte in das Tor. Alles wartete auf den Pfiff des Schiedsrichters (pikanterweise Roland Aumüller, der Bruder des Schiris, wegen dem die Füchse vor einer Woche bei der Ligenleitung protestierten). Der bleibt aber zunächst aus und erfolgte wenig später mit der Folge einer Fünf-plus-Spieldauerstrafe gegen Brezina, der mit dem Schlittschuh gegen den Kopf eines gegnerischen Spielers getreten haben soll.
Trainer Popiesch stellte in der Drittelpause die Reihen um, schickte André Mücke von der dritten in die erste Reihe und baute dort den überzähligen Stürmer Marcus Lehnigk ein. Die Füchse überstanden die lange Unterzahl relativ problemlos, vergaben dann eine 3:1-Situation, bevor durch Adam Drgon in 5:3-Überzahl mit einem hammerharten Schuss von der blauen Linie der Ausgleich gelang. Danach stand den Füchsen zweimal das Glück zur Seite, unter anderem traf Del Monte die Lattenunterkante.
Auf der anderen Seite kratzte Conti den Puck nach einem Bauerntrick von Alan Reader im letzten Moment von der Linie. Als sich alles schon auf das Unentschieden einstellte, machten die Füchse doch noch einen Fehler. Sekunden vor der Drittelsirene war der Puck „in der Ecke“ schon fast geblockt, da gelang den Ravensburgern doch noch ein Rückpass an die blaue Linie, ein Schlenzer vor das Tor, der abgefälscht wurde. Kaufmann am langen Pfosten stand frei und musste nur noch einschieben.
Noch war aber alles drin. Peter Szabo hatte gleich zu Beginn des Drittels den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber. Danach konnten sich die Füchse erst einmal bei Nolan McDonald bedanken, der seine Mannschaft mit großartigen Paraden im Spiel hielt. Füchse-Überzahlspiele waren eher für die Lausitzer selbst gefährlich als für die Ravensburger. So gelang Brent Fritz in Ravensburger Unterzahl auch das 3:1. Straube konnte zwar kurz danach den Anschluss nochmals herstellen, zu mehr reichte es aber nicht, auch wenn die Weißwasseraner am Ende den Torwart vom Eis nahmen.
Fragt man am Ende nach der Ursache für die eigentlich unnötige Niederlage, findet man sie leicht in der Statistik: 13 Überzahlspiele – ein Tor – zwei Gegentore.
Der Ravensburger Trainer Georg Holzmann war mit dem Spiel seiner Mannschaft natürlich hochzufrieden, vor allem – wen wundert’s – mit dem in Unterzahl. Thomas Popiesch sagte: „Wer zwei Tore in Unterzahl erzielt, hat den Sieg auch verdient. Wir sind in Überzahl immer zu tief in das Drittel der Ravensburger aufgerückt und haben uns dann auskontern lassen. Brezina hat da gefehlt.“ (Thümmler & Hache)
Quelle: Sächsische Zeitung "Sport vom Wochenende" vom 22.10.2007