Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Schwenningen mit verspätetem Heimsieg
27.10.2007 | 09:41 Uhr von
7:4 gegen Weißwasser
(CAR) Die Schwenninger Wild Wings setzten unter Greg Pruden weiter zum Höhenflug an. Dieses Mal mussten die Lausitzer Füchse geschlagen die Heimreise antreten. Damit kletterten die Wild Wings auf Platz zwei der Tabelle.
Greg Pruden verzichtete vorsichtshalber auf die Nominierung Steffen Kargs, der noch Schmerzen im Knie hatte. Für Karg saß Niklas Schuler auf der Bank und Rostislav „Hugo“ Haas hütete das Tor. Die Gäste konnten überraschend auf den Ex-Schwenninger Robert Brezina zurückgreifen, der trotz einer Matchstrafe wegen eines versuchten Schlittschuhtritts mitwirken konnte. Die DEB-Disziplinarkommision sprach Brezina frei, so dass der Torjäger auflaufen durfte.
Lang mussten die 2401 Zuschauer im Bauchenberg warten. Die Lausitzer Füchse steckten im Stau um kamen erst 15 Minuten nach dem eigentlichen Spielbeginn um 20 Uhr in Villingen-Schwenningen an. Das Spiel begann deswegen um 21:15 Uhr. Ferienbeginn, Freitagabendverkehr und streikbedingtes Misstrauen in die Deutsche Bahn hatten auf den Autobahnen zwischen Sachsen und VS für ein Chaos gesorgt. Die Wild Wings warteten selbstverständlich auf den Gegner. Das ist für Profisportler, die sich normalerweise mit einem fest geplanten und gewohnten Ablauf auf ein Spiel vorbereiten, keine einfache Situation.
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ganze 18 Sekunde dauerte es bis der Puck im Gästenetz zappelte. Dustin Whitecotton erzielte das 1:0 nach Vorarbeit von Dusan Frosch und Bogdan Selea. Ein Traumstart! Und es ging weiter: Nach 1:51 erkämpfte sich Garett Bembridge den Puck, Kevin Baker tankte sich durch und schoss zum 2:0 ein. Die Wild Wings gaben zu Beginn unglaublich Gas.
Nach einem Überzahlspiel der Wild Wings kamen die Gäste zum ersten Mal gefährlich in die Schwenninger Verteidigungszone – und sie verkürzten durch Peter Szabo (6.). Jetzt war Weißwasser im Spiel und zeigte einige schöne Kombinationen und ein sehr gutes Stellungsspiel. Die Wild Wings in der Folgezeit wieder konzentrierter und Markus Schröder erhöhte auf 3:1 (11.), als die Schwaben kurze Zeit in Überzahl agierten. Das war zuviel für den jungen Gästetorwart Boris Ackers. Er wich dem routinierten Nolan McDonald. Kurios, denn Ackers, der mit einer Förderlizenz ausgestattet ist, war pünktlich zum Spiel mit seinem Privatwagen aus Frankfurt angereist und stand nicht stundenlang im Stau. In der 17. Minute drehte sich das Blatt wieder. Carsten Gosdeck startete durch und verkürzte auf 3:2.
Kaum war das zweite Drittel im Gang, stand es 3:3. Torschütze war wieder Carsten Gosdeck. Wie schon oft in diesem Match, kam die Antwort schnell. Bogdan Selea auf Dusan Frosch, der vernascht zwei Sachsen und hämmert den Puck in den Winkel. Das 4:3 nach 25. Minuten. Nur Sekunden später doppelte Überzahl der Wild Wings und es dauerte keine zehn Sekunden, da zog Dominic Auger ab und Garett Bembridge fälschte den Puck zum 5:3 ab. Schwenningen dominierte nun die Partie. Allerdings gelang keine Drei-Tore-Führung. Im Gegenteil. Nach 32 Minuten umkurvte Thomas Götz die Abwehr inklusive Torwart Haas und verkürzte auf 5:4.
Im letzten Abschnitt war es ein Kampf um jeden Zentimeter Eis. Schwenningen hatte leichte optische Vorteile, aber Weißwasser gab sich keinesfalls geschlagen und zeigte durchaus ansehnliches Eishockey. Die Fans merkten, dass die Wild Wings unbedingt gewinnen wollten und feuerten ihre Mannschaft lautstark an. Sieben Minuten vor Ende der Partie wurde es nochmals sehr brenzlig, als gleich zwei Wild Wings auf der Strafbank saßen. Kaum wieder zu viert, musste Lukas Slavetinky raus und die Füchse hatten weiterhin zwei Mann mehr auf dem Eis. Die Wild Wings Aber was mit Kamp und Willen alles machbar ist, bewiesen die Männer aus Villingen-Schwenningen und wehrten sich erfolgreich gegen den Ausgleich. Und sie entschieden die Partie nach 58:46 durch ein schnelles Break, das Garett Bembridge eiskalt verwandelte. Doch damit nicht genug. Dusan Frosch bedorgte eine Minute vor Ende noch das 7:4 per SChlenzer in den Winkel.

Quelle: www.wildwings.de
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