Erst kurz vor Mitternacht war gestern die Heimpartie der Schwenninger Wild Wings gegen das Liga-Überraschungsteam Lausitzer Füchse beendet. Mit 7:4 setzten sich die Gastgeber am Ende durch.
Es war bereits 20.12 Uhr, als gestern der Weißwasser-Bus vor dem Bauchenbergstadion parkte. Als die Füchse eigentlich schon längst auf dem Eis hätten stehen müssen, entstiegen sie genervt nach zwei großen Ferienbeginn-Staus um Würzburg herum ihrem Gefährt. Über zehn Stunden im Sitzen! "Das war heftig, ich hoffe nur, dass die Jungs nicht gleich einschlafen", blickte Weißwasser-Manager Ralph Hantschke voraus.
Seine Befürchtungen sollten sich erst einmal bewahrheiten, denn nach dem Anpfiff um 21.14 Uhr benötigten die Schwenninger gerade mal 18 Sekunden Anlauf bis zum ersten Torjubel. Whitecotton hatte einen Abpraller abgestaubt. In der zweiten Minute schloss Baker eine schöne Einzelaktion zum 2:0 ab. Doch dann waren die Füchse (begleitet von rund 23 Fans!) endlich am Neckar angekommen, stellten unter Beweis, warum sie im ersten Tabellendrittel zu finden sind: Szabo (6.) nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft der Gastgeber zum 1:2 - und der Torreigen ging jetzt erst richtig los. In der letzten Sekunde eines Überzahlspiels (11.) versenkte Schröder mit einem geschlenzten Schuss die Scheibe zum 3:1. Ackers musste im Lausitzer Kasten nun Mc Donald Platz machen.
Dann hatte der starke Gästestürmer Gosdeck seinen Auftrit, überrascht den SERC mit zwei Treffern (17./21.) zum 3:3-Ausgleich.
Viele Strafzeiten fielen im zweiten Drittel. Frosch nimmt einen tiefen Pass von Lavallee (25.) zum 4:3 für die Schwaben auf. Bembridge schließt (27.) ein 5:3-Powerplay zum fünften Schwenninger Treffer ab. Aber die Gäste demonstrieren weiter ihr Können, Götz verkürzt in der 32. Minute auf 4:5. Wild-Wings-Trainer Greg Pruden kann sich mit dem Abend der offenen Tore nicht mehr anfreunden, bestellt sein Team zur Auszeit. Mit 5:4 gehen seine Mannen ins letzte Drittel.
Dort überstehen seine Jungs mit viel Arbeit zwei Mal ein 3:5-Unterzahlspiel. Dann legen die Wild Wings einen tollen Schlussspurt hin, Bembridge und Frosch machen zum 7:4 alles klar. Die abenteuerliche Reise der Füchse wurde gestern trotz guter Leistung nicht belohnt.
Es war bereits 20.12 Uhr, als gestern der Weißwasser-Bus vor dem Bauchenbergstadion parkte. Als die Füchse eigentlich schon längst auf dem Eis hätten stehen müssen, entstiegen sie genervt nach zwei großen Ferienbeginn-Staus um Würzburg herum ihrem Gefährt. Über zehn Stunden im Sitzen! "Das war heftig, ich hoffe nur, dass die Jungs nicht gleich einschlafen", blickte Weißwasser-Manager Ralph Hantschke voraus.
Seine Befürchtungen sollten sich erst einmal bewahrheiten, denn nach dem Anpfiff um 21.14 Uhr benötigten die Schwenninger gerade mal 18 Sekunden Anlauf bis zum ersten Torjubel. Whitecotton hatte einen Abpraller abgestaubt. In der zweiten Minute schloss Baker eine schöne Einzelaktion zum 2:0 ab. Doch dann waren die Füchse (begleitet von rund 23 Fans!) endlich am Neckar angekommen, stellten unter Beweis, warum sie im ersten Tabellendrittel zu finden sind: Szabo (6.) nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft der Gastgeber zum 1:2 - und der Torreigen ging jetzt erst richtig los. In der letzten Sekunde eines Überzahlspiels (11.) versenkte Schröder mit einem geschlenzten Schuss die Scheibe zum 3:1. Ackers musste im Lausitzer Kasten nun Mc Donald Platz machen.
Dann hatte der starke Gästestürmer Gosdeck seinen Auftrit, überrascht den SERC mit zwei Treffern (17./21.) zum 3:3-Ausgleich.
Viele Strafzeiten fielen im zweiten Drittel. Frosch nimmt einen tiefen Pass von Lavallee (25.) zum 4:3 für die Schwaben auf. Bembridge schließt (27.) ein 5:3-Powerplay zum fünften Schwenninger Treffer ab. Aber die Gäste demonstrieren weiter ihr Können, Götz verkürzt in der 32. Minute auf 4:5. Wild-Wings-Trainer Greg Pruden kann sich mit dem Abend der offenen Tore nicht mehr anfreunden, bestellt sein Team zur Auszeit. Mit 5:4 gehen seine Mannen ins letzte Drittel.
Dort überstehen seine Jungs mit viel Arbeit zwei Mal ein 3:5-Unterzahlspiel. Dann legen die Wild Wings einen tollen Schlussspurt hin, Bembridge und Frosch machen zum 7:4 alles klar. Die abenteuerliche Reise der Füchse wurde gestern trotz guter Leistung nicht belohnt.
STATISTIK
Wild Wings - Lausitzer Füchse 7:4 (3:2/2:2/2:0). Tore: 1:0 Whitecotton (0:18), 2:0 Baker (1:51), 2:1 Szabo (5:19), 3:1 Schröder (10:17), 3:2 und 3:3 Gosdeck (16:38, 20:32), 4:3 Frosch (24:39), 5:3 Bembridge (26:09/5:3), 5:4 Götz (31:51), 6:4 Bembridge (58:46), 7:4 Frosch (59:03). Strafen: Wild Wings: 22. Lausitzer Füchse: 26. Zuschauer: 2400.
Quelle: Schwarzwälder Bote vom 27.10.2007