Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Siegen oder fliegen - Auf Wiedersehen Igor?
28.10.2007 | 10:34 Uhr von
Побеждают ли или летают - До свидания Игоря?
Falls die Füchse heute ihr Heimspiel gegen die Fishtown Pinguins gewinnen sollten, könnte es sein, dass im ansonsten ruhigen und beschaulichen Bremerhaven die Gesetze des Marktes greifen und ein sympathischer Trainer seinen Job verliert. Der 42-jährige Deutsch-Russe Igor Pavlov, der als Spieler für Lettlands Nationalmannschaft auflief, ist seit 2004 bei den Seestädtern aktiv. Damals noch als Co-Trainer von Peter Draisaitl, mit dem er schon bei den Revierlöwen Oberhausen die ersten Schritte seiner Trainerkarriere ging. 2005 war dann die Zeit reif für Pavlov - er wurde vom Macher der Pinguine, Hans-Werner Busch, als Chefcoach installiert. Ein mutiger Schritt von HWB, aber von Erfolg gekrönt. In einem sensationell anmutenden Siegeszug ging es bis ins Finale der 2.Bundesliga. Dort unterlag man nach hartem Kampf erst im allerletzten möglichen Spiel den Straubing Tigers, die daraufhin in die DEL aufstiegen. Im letzten Jahr kam zwar schon im Viertelfinale das Meisterschafts-Aus, man zog aber nach Siegen gegen die DEL-Teams aus Düsseldorf und Frankfurt ins Halbfinale des Deutschen-Eishockey-Pokals ein, wo man auf heimischen Eis nur dem späteren Double-Gewinner Mannheimer Adler unterlegen war.
Sehr unterhaltsam auch die Pressekonferenzen des Igor Pavlovs. Nach der 1:5-Heimniederlage der Pinguine gegen unsere Füchse hielt er einen rund zehnminütigen Monolog über die Leistung seiner Mannschaft. Hier ein kleiner Auszug: "Wir haben keine Verteidigungszone, keine neutrale Zone, keine Angriffszone. Wir haben keine Überzahl, keine Unterzahl, wir haben nix. Ich hoffe, dass wir nach diesem Spieltag Letzter sind. Dann haben wir endlich festen Boden unter den Füßen." Nach dem 3:1-Sieg seines Teams vor Wochenfrist in Crimmitschau redete er sich fast um Kopf und Kragen, "Das Spiel hatte heute nur Regionalliganiveau und ich fand es zum Kotzen. Die Analyse würde mindestens drei Tage andauern und wäre nur mit viel Wodka zu ertragen.“ HWB entschuldigte sich bei den Fans für diese verbale Entgleisung und stellte sich (letztmalig?) hinter den Coach. Durch die 2:4-Heimniederlage am Freitag gegen Essen ist der Druck auf den sympathischen Pavlov, der auch schon zweimal zum "Trainer des Jahres" gekürt wurde, noch größer geworden, so dass davon ausgegangen wird, dass er bei einer weiteren Niederlage gehen muss. Schade um ihn wäre es, aber heute zählen vorrangig die Punkte für die Füchse und dass Play-Down-Held Chris Straube einen würdigen Abschied aus Weißwasser erhält. Carsten Gosdeck kann aller Voraussicht nach spielen, so jedenfalls vermelden es die Fuchsbau-Spione... ;-) Schiedsrichter der um 17.00 Uhr beginnenden Partie ist Herr Neubert aus Berlin.
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1 | fanmutti | 28.10.2007 @ 10:38
wir siegen heute! was andres zählt nicht! und ein würdiger abschied für chris..also man sieht sich.
2 | esw77schrulle | 28.10.2007 @ 10:51
was aus unserem alten trainer geworden ist hat auch keinen interessiert... die 3 punkte haben in weißwasser ihr zu hause zu finden! :-)
3 | Puck BW1 | 28.10.2007 @ 11:04
Kann heut leider icht dabei sein,da mein Fahrer " Puck BW2 " krank ist. Ich hoffe aber das die 3 Punkte in der Lausitz bleiben.
4 | ESWgirl | 28.10.2007 @ 12:20
na klar wia wollen ja den chris wenigstens noch mit einen sieg verabschieden...
5 | ESWgirl | 28.10.2007 @ 12:21
bin ich der gleichen meinung @2
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