Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Den Pinguinen den Frack versohlt
28.10.2007 | 22:15 Uhr von


2352 Fans feierten heute einen souveränen 4:2-Erfolg ihrer Lieblinge gegen die Fishtown Pinguins. Gleichzeitig kam ein bisschen Wehmut auf, als nach der Partie Chris Straube seinen Abschied nahm. Bekannterweise zieht es den 33-jährigen Deutsch-Kanadier nach 56 Partien im Füchse-Trikot in seine alte Heimat zurück und er will sich in der ECHL beweisen. Vorher zeigte er aber mit seinem Team eine kämpferische Topleistung, die auch von einigen spielerischen Leckerbissen garniert war. Gleich zu Beginn überstanden die Füchse eine Strafzeit und konnten gerade wieder komplett über Szabo einen Konter erfolgreich zum Führungstreffer nutzen. 3:55 zeigte die Spieluhr und der Slowake hatte da schon seine Wichtigkeit für das Team bewiesen. Knapp fünf Minuten später hatten die Füchse ihrerseits eine Überzahl. Die Scheibe lief flüssig durch die eigenen Reihen und Masak nutzte den Platz zu einem Schlenzer aufs Tor. Gosdeck fälschte diesen unhaltbar ab, aus meiner Sicht ein klares Schlittschuhtor, da Gosdeck seinen rechten Fuß aktiv Richtung Puck bewegte. Nicht die einzige strittige (Fehl-)Entscheidung von Schiri Neubert aus Berlin. Danach kamen die Seestädter besser ins Spiel und Clair konnte nach knapp 14 Minuten durch einen schönen Handgelenksschuss verkürzen. Die Füchse kurz geschockt, aber 79 Sekunden vor der ersten Drittelsirene mit einem weiteren Treffer. Gosdeck setzte gut nach, schoß und Michaud ließ den Puck durchrutschen - Brezina sagte artig "Danke!" und schob den Puck endgültig über die Linie.
Im zweiten Spielabschnitt beherrschten die Füchse Puck und Gegner und konnten in der 30.Minute die Führung sogar auf 4:1 ausbauen - Reader nutzte die Verwirrung in der Hintermannschaft der Norddeutschen während einer Überzahl der Hausherren. Kurz darauf sogar das vermeintliche 5:1 durch Pulliainen, aber Schiri Neubert verweigerte dem Treffer die Anerkennung, da das Tor verschoben war. Unerheblich zu erwähnen, dass der Puck schon vorm Verschieben über der Linie war.
Im letzten Drittel wurde es ganz bitter für die Pinguine. Nachdem man im Mitteldrittel durch dumme Strafen oft Unterzahl spielte, wurde man nun sogar bei numerischer Gleichheit wie in Unterzahl vorgeführt. Bisschen Spannung kam nochmal kurz auf, als Clair mit seinem zweiten Treffer fünf Minuten vor Schluss einen Unterzahl-Konter veredelte. Zwei Minuten später war aber auch abseits des Spielgeschehens die Überlegenheit der Füchse aktenkundig. Crampton vermöbelte synchron Olver und Reid. Letzterer bettelte, ebenso wie der unterirdische Streu, schon während des gesamten Spiels um eine Abreibung... Der Rest ging dann in Jubel, Trubel, Heiterkeit und etwas Wehmut unter.
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1 | L-X | 28.10.2007 @ 23:13
@Mozart, der "unterirdische Streu" hatte doch meines Wissens nach vor der Saison als vermeintlicher "Spielerberater" schon zwecks Abreibung angefragt, oder? ;-)
2 | Mozart | 28.10.2007 @ 23:14
Ja, aber nicht bei Crampton direkt... ;-)
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