Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Sieg und Ehrenrunde für Straube
29.10.2007 | 07:39 Uhr von
Lausitzer Füchse bezwingen Bremerhaven 4:2 im letzten Spiel des Stürmers
Mit einem hochverdienten 4:2-Heimsieg gegen den REV Bremerhaven haben die Lausitzer Füchse gestern Chris Straube verabschiedet. In der letzten Partie des deutschen Ex- Nationalspielers, der nach Nordamerika wechselt, waren die Gastgeber das klar bessere Team und hätten vor 2352 Zuschauern sogar noch höher gewinnen können.

Good bye, Chris Straube! Der Deutsch-Kanadier nahm gestern Abschied von den Weißwasseraner Fans. Foto: Aswendt
«Danke, Chris!» Mit diesem Spruchband nahmen die Fans Abschied von Straube. Der Routinier bedankte sich mit einer Ehrenrunde für den Beifall von den Rängen. Straube machte in seinem persönlichen Finale in Weißwasser eine eher unauffällige Partie, agierte aber wie immer sehr mannschaftsdienlich. Für die Glanzpunkte waren die Topscorer in Reihen der Blau-Gelben zuständig. Die ersten drei Treffer gingen auf das Konto von Peter Szabo (4.), Carsten Gosdeck (9.) und Robert Brezina (19.), die derzeit die teaminterne Scorer liste anführen. Außerdem war Alan Reader (30.) erfolgreich.
Schon in der Anfangsphase brannten die Gastgeber ein wahres Offensiv- Feuerwerk ab und erspielten sich zahlreiche Torchancen. Bremerhaven, das fast durchgängig mit nur zwei Sturmreihen spielte, durfte lediglich nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Fraser Clair (1:2/14.) kurzzeitig Hoffnung schöpfen. Die Füchse, die im Gefühl des Sieges etwas nachlässiger wurden, brachten die Partie ohne Probleme nach Hause und festigten damit ihren Play-off-Rang. Das Bremerhavener Tor zum 4:2-Endstand erneut durch Clair (55.) bedeutete lediglich Ergebnis-Kosmetik.
Dass Chris Straube trotz seiner unauffälligen Partie zum Spieler des Tages gewählt wurde, war eher ein symbolischer Akt. Verdient hatte es sich der Routinier nach einem bewegten Jahr in Weißwasser allemal. (Frank Noack)

Freitag: Wild Wings Schwenningen – Lausitzer Füchse 7:4 (3:2, 2:2, 2:0)
Tore: 1:0 Whitecotton (1.), 2:0 Baker (2.), 2:1 Szabo (6.), 3:1 Schröder (11.), 3:2 Gosdeck (17.), 3:3 Gosdeck (21.), 4:3 Frosch (25.), 5:3 Bembridge (27.), 5:4 Götz (32.), 6:4 Bembridge (59.), 7:4 Frosch (60.); Schiedsrichter: Steffen Klau (Griesenbrauck-Sümmern); Zuschauer: 2400; Strafminuten: 24 / 24.

Sonntag: Lausitzer Füchse – REV Bremerhaven 4:2 (3:1, 1:0, 0:1)
Tore: 1:0 Szabo (4.), 2:0 Gosdeck (9.), 2:1 Clair (14.), 3:1 Brezina (19.), 4:1 Reader (30.), 4:2 Clair (55.); Schiedsrichter: Christian Neubert (Berlin); Zuschauer: 2352; Strafminuten: 16 / 30 + 10 (Steingroß) + 10 (Streu).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages: Chris Straube.

Zur Sache Popiesch: Haben in der Offensive sehr gut gespielt
Thomas Popiesch (Trainer der Lausitzer Füchse): Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft relativ zufrieden. Wir haben vor allem in der Offensive sehr gut gespielt. Die Mannschaft hat viel Druck gemacht und sich zahlreiche Chancen erspielt. Dennoch hatte ich eigentlich im gesamten Spiel so ein kleines, ungutes Gefühl. Denn in der Rückwärtsbewegung ohne Puck waren wir heute etwas zu nachlässig. Gut, dass der zweite Bremer havener Treffer erst kurz vor Schluss gefallen ist. Sonst hätte es vielleicht nochmal eng werden können.
Igor Pavlov (Trainer des REV Bremerhaven): Mit so einer undisziplinierten Leistung kann man kein Spiel gewinnen. Ich habe dem Team vorher ausdrücklich gesagt, dass in so einem Auswärtsspiel die Disziplin hundert prozentig stimmen muss. Das war jedoch nicht der Fall. Wir haben es oft auf eigene Faust versucht und zu viele Strafzeiten kassiert. Wir haben kein gutes Eishockey gespielt. Der Sieg für Weißwasser war deshalb hochverdient. Die Füchse haben das sehr clever gespielt. Bei uns läuft momentan leider überhaupt nichts zusammen.

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 29.10.2007
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