Mit einer bitteren Niederlage gehen die Lausitzer Füchse in die zweiwöchige Länderspielpause. Am Essener Westbahnhof verlor man heute Abend mit 2:4 gegen die gastgebenden Moskitos. Reader brachte in der 12.Minute die furios gestarteten Lausitzer in doppelter Überzahl mit 1:0 in Führung. Der gute Start wird umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass man wiederholt zu spät am Spielort eintraf und auf die verletzten Brezina & Hoffmann verzichten musste. Im weiteren Spielverlauf kamen die Stechmücken besser ins Spiel und konnten ihrerseits in der 15.Minute eine Überzahlsituation durch den Topscorer der Liga, Bartek, zum Ausgleich nutzen. Mit dem Stand von 1:1 ging es dann auch in den Mittelabschnitt, in dem die Moskitos klar dominierten. Selbst bei 5-5 konnten sich die Füchse nicht mehr befreien. Einzig ein Pfostenschuss von Noack in der 35.Minute war in der Offensive erwähnenswert. Fast folgerichtig brachte Johansson die Gastgeber in doppelter Überzahl nach 38:40 Minuten mit 2:1 in Front. Der Schlussabschnitt wurde dann wieder ausgeglichen gestaltet. In einem wahnwitzigen Tempo ging es hin und her - beide Teams suchten die Entscheidung. Bedauerlicherweise spielten die Füchse da fast nur mit zwei Reihen - warum Trainer Popiesch nicht mehr so auf die Jungen der 3.Reihe setzt, muss er selbst wissen. Klar ist aber, dass die ersten beiden Reihen irgendwann einmal den Anstrengungen Tribut zollen werden...
In der 44.Minute konnte Masak eine Überzahl zum 2:2-Ausgleich veredeln - wiederum eine starke Leistung des Deutsch-Tschechens am heutigen Abend. Die Waage zugunsten der Moskitos neigte sich, bei nachlassenden Kräften, erst kurz vor Spielende. Puhakka erzielte 76 Sekunden vor Ende aus dem Gewühl heraus den letztendlich entscheidenden Treffer. Das 4:2 ins leere Tor, zwei Sekunden vor dem Ende, durch Johansson hatte nur noch rein statistischen Wert - die Essener konnten ihren vierten Sieg in Folge feiern.
Die Füchse gehen ihrerseits auf einem Nichtabstiegsplatz in die Länderspielpause. Jetzt heißt es, eine Woche abschalten und die Blessuren auskurieren - danach mit voller Kraft in die nächsten Spiele hinein!
1 | fuchs-fan | 04.11.2007 @ 22:03
Die 76 sek hätten Sie auch noch kämpfen können und warum nur mit 2 Reihen!?
Naja was solls jetzt erstmal Pause und dann wird gegen Garmisch wieder gesiegt!
2 | Flüchtling | 04.11.2007 @ 22:50
Wie hätten Sie auch noch kämpfen können? Meinst du die haben das Tor absichtlich bekommen oder was? Wenn ich so was lese...
3 | Frank aus BZ | 04.11.2007 @ 22:52
@ 1
Unterstellst du jetzt das Team hätte die letzten 76 sek nicht mehr gekämpft? Unglückliche Formulierung.
4 | Disco1909 | 05.11.2007 @ 00:42
nach dem kampf im ersten drittel der saison, bin ich nicht mal enttäuscht. ich weiss gar nicht wie lange es her ist, das jedes we 2x am ticker sitze. es macht einfach spass diese mannschaft wieder so zu lesen. konnte leider bisher nur 1 spiel sehen, gegen heilbronn an meinem 1. tag in der ehe, geiler einstand, oder? weiter so füchse
5 | HGX78 | 05.11.2007 @ 08:02
Naja wenn man das liest, kann man ihnen nun keinen Vorwurf machen. @1: in den letzten 76 Sek. nen Gegentreffer zu kassieren ist einfach Pech. Das hätte auch genau anders herum sein können. Was ich mich allerdings dann doch frage ist, warum bei so einem hohen Tempo nur 2 Reihen.
6 | lehm | 05.11.2007 @ 08:17
Ist natürlich sehr ärgerlich. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir sehr oft die späten Gegentore Ende eines Drittels bekommen. Freitag ja auch zweimal Ende des ersten Drittels. Grundsätzlich sollte man auswärts bei einer 5:4 Überzahl innerhalb der letzten zwei Minuten schon einen Punkt mitnehmen und sich nicht selbst wieder durch eine Strafe schwächen.
7 | Dynamix12 | 05.11.2007 @ 15:53
Die bisherige Leistung der Füchse ist mehr als zufriedenstellend. Sicher macht man hier und da noch Fehler und die erfahrenen Teams (Kassel, Essen) nutzen das gnadenlos aus, aber z.B. gegen Riessersee waren die Füchse am Ende die Sieger. Ich persönlich würde gerne mehr Einsätze der Jugend sehen, aber T.P. hat sicher seine Gründe sie derzeit nicht zu bringen. Wenn die Leistung konstant bleibt, klappt es vielleicht mit den Play Offs.
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Mit einer bitteren Niederlage gehen die Lausitzer Füchse in die zweiwöchige Länderspielpause. Am Essener Westbahnhof verlor man heute Abend mit 2:4 gegen die gastgebenden Moskitos. Reader brachte in der 12.Minute die furios gestarteten Lausitzer in doppelter Überzahl mit 1:0 in Führung. Der gute Start wird umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass man wiederholt zu spät am Spielort eintraf und auf die verletzten Brezina & Hoffmann verzichten musste. Im weiteren Spielverlauf kamen die Stechmücken besser ins Spiel und konnten ihrerseits in der 15.Minute eine Überzahlsituation durch den Topscorer der Liga, Bartek, zum Ausgleich nutzen. Mit dem Stand von 1:1 ging es dann auch in den Mittelabschnitt, in dem die Moskitos klar dominierten. Selbst bei 5-5 konnten sich die Füchse nicht mehr befreien. Einzig ein Pfostenschuss von Noack in der 35.Minute war in der Offensive erwähnenswert. Fast folgerichtig brachte Johansson die Gastgeber in doppelter Überzahl nach 38:40 Minuten mit 2:1 in Front. Der Schlussabschnitt wurde dann wieder ausgeglichen gestaltet. In einem wahnwitzigen Tempo ging es hin und her - beide Teams suchten die Entscheidung. Bedauerlicherweise spielten die Füchse da fast nur mit zwei Reihen - warum Trainer Popiesch nicht mehr so auf die Jungen der 3.Reihe setzt, muss er selbst wissen. Klar ist aber, dass die ersten beiden Reihen irgendwann einmal den Anstrengungen Tribut zollen werden...
In der 44.Minute konnte Masak eine Überzahl zum 2:2-Ausgleich veredeln - wiederum eine starke Leistung des Deutsch-Tschechens am heutigen Abend. Die Waage zugunsten der Moskitos neigte sich, bei nachlassenden Kräften, erst kurz vor Spielende. Puhakka erzielte 76 Sekunden vor Ende aus dem Gewühl heraus den letztendlich entscheidenden Treffer. Das 4:2 ins leere Tor, zwei Sekunden vor dem Ende, durch Johansson hatte nur noch rein statistischen Wert - die Essener konnten ihren vierten Sieg in Folge feiern.
Die Füchse gehen ihrerseits auf einem Nichtabstiegsplatz in die Länderspielpause. Jetzt heißt es, eine Woche abschalten und die Blessuren auskurieren - danach mit voller Kraft in die nächsten Spiele hinein!