...in Trebendorf Eine Stunde lang durften die Kinder gestern Spieler und Trainer ausfragen.
Einem kleinen Jungen gelingt es sogar, die Eishockeyprofis in Verlegenheit zu bringen. „Flucht ihr eigentlich manchmal, wenn ihr verloren habt?“, fragt der Siebenjährige. Thomas Popiesch, Nolan McDonald und Marco Noack von den Lausitzer Füchsen, die gestern Nachmittag in der Kita Trebendorf zu Besuch sind, schauen sich gegenseitig fragend an. Dann fasst sich Trainer Popiesch ein Herz und meint zögernd: „Ja, ich habe schon einmal jemanden auf der Bank fluchen hören. Da hat der ganz schlechte Worte benutzt. Aber ich habe einfach weggehört.“
Erik (links) schenkt den Füchsen – Nolan McDonald, Marco Noack und Thomas Popiesch (von rechts) – ein selbst gebasteltes Spielfeld. Foto: Gunnar Schulze
Viel Spaß macht die Runde in der Kita. Den über 30 Kindern – Kita-Kinder und Hortkinder aus der Grundschule –, ihren Erziehern, Eltern und sichtlich auch den Eishockeyprofis. Neben den üblichen Fragen nach dem nächsten Spiel, aktuellem Platz in der Tabelle, Lieblingsgegner und Spaß am Sport fragen die Kinder auch eher Ungewöhnliches. Zum Beispiel, wie schnell solch ein Eishockeyschläger kaputtgeht oder warum der Torwart in Spielpausen manchmal Runden ums Tor dreht. Nolan McDonald lüftet dieses Geheimnis gern: „Das mache ich, damit mir nicht kalt wird und um mir die Beine zu vertreten.“ Auch seinen krummen kleinen Finger zeigt er bereitwillig, den er sich einst bei einem Spiel gebrochen hat.
Noack war schon als Kind hier
Die Auswahl der Füchse-Vertreter zum Besuch in Trebendorf ist nicht zufällig. Ein Trainer ist immer interessant, Nolan McDonald aus Kanada wollen die Kinder sowieso gern einmal kennenlernen, und Marco Noack kennt die Trebendorfer Kita schon seit vielen Jahren. Denn er ist selbst hier einmal Kind gewesen. „Es sieht noch so aus wie früher, nur die Möbel sind neu“, sagt der 20-Jährige und blickt sich noch einmal ganz genau um, „es war schon eine schöne Zeit hier damals.“ Gleich mit Beginn der Schule ist der Trebendorfer nach Weißwasser gegangen – und spielt auch schon genauso lange Eishockey, berichtet er auf eine Frage der Kinder hin.
Die große Gruppe der Trebendorfer Kita trifft die Füchse gleich zweimal. Sie darf am Vormittag beim Training zuschauen – und vorher selbst einmal in die Schlittschuhe schlüpfen. „Warum fallt ihr nicht hin?“, fragt eines der Mädchen unwirsch und erntet dafür Lacher auf Füchse-Seite: „Üben, üben, üben.“ Die Kinder der Kita gehen schon seit einigen Jahren zum Schlittschuhlaufen in die Weißwasseraner Eishalle, berichten die Erzieher, aber zum Gegenbesuch kommen die Füchse zum ersten Mal. Das letzte Mal wird es aber bestimmt nicht sein. Sie haben versprochen, im kommenden Sommer wieder zu kommen und mit den Kindern Fußball zu spielen.
Zurück zum Fußballspielen
Zum Schluss der Fragestunde werden Geschenke getauscht. Die Kinder bekommen Autogrammkarten und die Füchse selbst gebastelte Plakate und sogar ein Spielfeld mit ihren Porträts und kleinen Hockeyschlägern aus Holz. Erik hat es zu Hause ganz allein gebastelt, berichten die Kita-Mitarbeiter gleich. Da wird auch klar, warum Grundschüler Erik unter denjenigen Kindern ist, die die meisten Fragen gestellt haben. Vorsichtig trägt Nolan McDonald das Pappspielfeld dann hinaus, während Trainer Thomas Popiesch noch einmal verspricht, zum Fußball wieder zu kommen. (Jenny Ebert)
Eine Stunde lang durften die Kinder gestern Spieler und Trainer ausfragen.
Einem kleinen Jungen gelingt es sogar, die Eishockeyprofis in Verlegenheit zu bringen. „Flucht ihr eigentlich manchmal, wenn ihr verloren habt?“, fragt der Siebenjährige. Thomas Popiesch, Nolan McDonald und Marco Noack von den Lausitzer Füchsen, die gestern Nachmittag in der Kita Trebendorf zu Besuch sind, schauen sich gegenseitig fragend an. Dann fasst sich Trainer Popiesch ein Herz und meint zögernd: „Ja, ich habe schon einmal jemanden auf der Bank fluchen hören. Da hat der ganz schlechte Worte benutzt. Aber ich habe einfach weggehört.“
Noack war schon als Kind hier
Die Auswahl der Füchse-Vertreter zum Besuch in Trebendorf ist nicht zufällig. Ein Trainer ist immer interessant, Nolan McDonald aus Kanada wollen die Kinder sowieso gern einmal kennenlernen, und Marco Noack kennt die Trebendorfer Kita schon seit vielen Jahren. Denn er ist selbst hier einmal Kind gewesen. „Es sieht noch so aus wie früher, nur die Möbel sind neu“, sagt der 20-Jährige und blickt sich noch einmal ganz genau um, „es war schon eine schöne Zeit hier damals.“ Gleich mit Beginn der Schule ist der Trebendorfer nach Weißwasser gegangen – und spielt auch schon genauso lange Eishockey, berichtet er auf eine Frage der Kinder hin.
Die große Gruppe der Trebendorfer Kita trifft die Füchse gleich zweimal. Sie darf am Vormittag beim Training zuschauen – und vorher selbst einmal in die Schlittschuhe schlüpfen. „Warum fallt ihr nicht hin?“, fragt eines der Mädchen unwirsch und erntet dafür Lacher auf Füchse-Seite: „Üben, üben, üben.“ Die Kinder der Kita gehen schon seit einigen Jahren zum Schlittschuhlaufen in die Weißwasseraner Eishalle, berichten die Erzieher, aber zum Gegenbesuch kommen die Füchse zum ersten Mal. Das letzte Mal wird es aber bestimmt nicht sein. Sie haben versprochen, im kommenden Sommer wieder zu kommen und mit den Kindern Fußball zu spielen.
Zurück zum Fußballspielen
Zum Schluss der Fragestunde werden Geschenke getauscht. Die Kinder bekommen Autogrammkarten und die Füchse selbst gebastelte Plakate und sogar ein Spielfeld mit ihren Porträts und kleinen Hockeyschlägern aus Holz. Erik hat es zu Hause ganz allein gebastelt, berichten die Kita-Mitarbeiter gleich. Da wird auch klar, warum Grundschüler Erik unter denjenigen Kindern ist, die die meisten Fragen gestellt haben. Vorsichtig trägt Nolan McDonald das Pappspielfeld dann hinaus, während Trainer Thomas Popiesch noch einmal verspricht, zum Fußball wieder zu kommen. (Jenny Ebert)
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 14.11.2007