Weißwasser unterliegt 2:3 nach Penaltyschießen
Die Lausitzer Füchse haben nach der Länderspielpause den Neustart in die 2. Eishockey-Bundesliga verpatzt. Trotz einer Zwei- Tore-Führung unterlagen sie gestern Abend dem Aufsteiger SC Riessersee am Ende noch mit 2:3 nach Penaltyschießen.
«Es war eine unserer schwächsten Saisonleistungen. Wir wollten einfaches Eishockey spielen. Aber einige Spieler haben offenbar nicht richtig zugehört» , schimpfte Trainer Thomas Popiesch.
Dabei erlebten die 1858 Zuschauer zunächst genau das von Popiesch prophezeite Spiel. Denn beide Teams kämpften mit offenem Visier und spielten munter nach vorn. Sein Plan war, dass die Füchse in jene Lücken stoßen sollten, welche die offensiven Gäste in der Abwehr zwangsläufig hinterließen. Eine dieser Lücken nutzte der starke Carsten Gosdeck in der 14. Minute zur Führung. Der Stürmer, der gerade erst eine Knieverletzung auskuriert hat, traf in Unterzahl nach einem Konter.
Wirkliche Sicherheit kehrte in die Aktionen der Gastgeber jedoch nicht ein, sodass die Partie spannend blieb und am Ende sogar dramatisch wurde. Alan Reader erhöhte zwar zum 2:0 (35.), aber im letzten Drittel verkürzten die Gäste um die beiden Ex-Weißwasseraner Mattias Wikström und Mats Lindmark durch George Kink (42.) auf 1:2. Für den umstrittenen 2:2-Ausgleich sorgte Josef Cullen (57.). Die Füchse monierten vergeblich einen regelwidrigen Schlittschuh-Treffer. Schiedsrichter Christian Oswald (Bad Wörishofen) sah jedoch keinen Grund zur Beanstandung. Nach der torlosen Verlängerung, in der die Gäste das deutlich aktivere Team waren, fiel die Entscheidung im Penaltyschießen.
Die Füchse versäumten es, nach der 2:0-Führung alles klar zu machen. Stattdessen unterliefen ihnen zahlreiche Fehler. Deshalb kamen die Gäste in die Partie zurück. «Am Anfang war ich mit meiner Mannschaft nicht zufrieden. In der Schlussphase hatten wir dann jedoch mehr Luft als Weißwasser» , erklärte Gäste-Trainer Marcus Bleicher. (Frank Noack)
Die Lausitzer Füchse haben nach der Länderspielpause den Neustart in die 2. Eishockey-Bundesliga verpatzt. Trotz einer Zwei- Tore-Führung unterlagen sie gestern Abend dem Aufsteiger SC Riessersee am Ende noch mit 2:3 nach Penaltyschießen.
«Es war eine unserer schwächsten Saisonleistungen. Wir wollten einfaches Eishockey spielen. Aber einige Spieler haben offenbar nicht richtig zugehört» , schimpfte Trainer Thomas Popiesch.
Dabei erlebten die 1858 Zuschauer zunächst genau das von Popiesch prophezeite Spiel. Denn beide Teams kämpften mit offenem Visier und spielten munter nach vorn. Sein Plan war, dass die Füchse in jene Lücken stoßen sollten, welche die offensiven Gäste in der Abwehr zwangsläufig hinterließen. Eine dieser Lücken nutzte der starke Carsten Gosdeck in der 14. Minute zur Führung. Der Stürmer, der gerade erst eine Knieverletzung auskuriert hat, traf in Unterzahl nach einem Konter.
Wirkliche Sicherheit kehrte in die Aktionen der Gastgeber jedoch nicht ein, sodass die Partie spannend blieb und am Ende sogar dramatisch wurde. Alan Reader erhöhte zwar zum 2:0 (35.), aber im letzten Drittel verkürzten die Gäste um die beiden Ex-Weißwasseraner Mattias Wikström und Mats Lindmark durch George Kink (42.) auf 1:2. Für den umstrittenen 2:2-Ausgleich sorgte Josef Cullen (57.). Die Füchse monierten vergeblich einen regelwidrigen Schlittschuh-Treffer. Schiedsrichter Christian Oswald (Bad Wörishofen) sah jedoch keinen Grund zur Beanstandung. Nach der torlosen Verlängerung, in der die Gäste das deutlich aktivere Team waren, fiel die Entscheidung im Penaltyschießen.
Die Füchse versäumten es, nach der 2:0-Führung alles klar zu machen. Stattdessen unterliefen ihnen zahlreiche Fehler. Deshalb kamen die Gäste in die Partie zurück. «Am Anfang war ich mit meiner Mannschaft nicht zufrieden. In der Schlussphase hatten wir dann jedoch mehr Luft als Weißwasser» , erklärte Gäste-Trainer Marcus Bleicher. (Frank Noack)
Lausitzer Füchse – SC Riessersee 2:3 n.P. (1:0, 1:0, 0:2/0:1)
Tore: 1:0 Gosdeck (14.), 2:0 Reader (35.), 2:1 Kink (42.), 2:2 Cullen (57.), 2:3 Self (65.); SR: Christian Oswald (Bad Wörishofen); Zuschauer: 1858; Strafminuten: 16 / 12.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Nolan McDonald
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 17.11.2007