Schon vor dem Spiel machte ein Gerücht die Runde, dass Robert Brezina, Tscheche mit deutschem Pass und einer der Topscorer der Mannschaft, um Auflösung seines Vertrages gebeten habe. Der 33-Jährige soll vom Oberligisten Wölfe Freiburg, zu denen er schon dreimal (!) gewechselt war, einen Dreijahresvertrag angeboten bekommen und dort schon unterschrieben haben. Entsprechend wurde Brezina, bisher einer der Lieblinge der Fans, mit Pfiffen empfangen.
Robert Brezina (Nummer 15) kehrt dem Füchse-Trainer Thomas Popiesch und künftig wohl dem gesamten Team den Rücken. Der bisher neunfache Torschütze will den Verein in Richtung seiner Wahlheimat Freiburg verlassen. Über seine Freigabe wird in der kommenden Woche verhandelt. Die Füchse brauchen dringend Ersatz, wollen sie konkurrenzfähig bleiben. Foto: Gunnar Schulze
Nach Chris Chaput, der eine ganz starke Vorbereitung gespielt hatte, dann aber aus persönlichen Gründen zu seinem alten nordamerkanischen Club in die EHCL (South Carolina Stingrays) gewechselt war und nach Chris Straube, der eine Herausforderung in Nordamerika gesucht hatte und inzwischen bei den Pensacola Ice Pilots in der EHCL stürmt, wäre Brezina der dritte Top-Spieler, der die Füchse in dieser Saison verlässt.
Füchse üben Überzahl
Das Spiel selbst wurde so fast zur Nebensache und begann auch recht zerfahren. Die Füchse überstanden die erste Unterzahl schadlos, die Carsten Gosdeck nach nur 22 gespielten Sekunden ausgesprochen bekam. Ins Spiel aber kamen die Gastgeber danach nicht und mussten nach einem Querpass von Alexandre Jacques aber das 0:1 durch den völlig frei stehenden Jakub Körner hinnehmen. Zwischen der achten und 14. Minute erhielten die Gäste aus Bietigheim sieben Zeitstrafen, die Füchse nur zwei, so dass die Lausitzer fast ständig in Überzahl spielten, zum Teil auch mit zwei Spielern mehr auf dem Eis standen.
Der Ausgleich gelang Alan Reader mit einem trockenen Schuss vom Bullypunkt, gerade als ein vierter Feldspieler der Steelers wieder zurück aufs Eis kam. Danach aber machten die Füchse zu wenig aus ihrer Überzahl, Robert Brezina vergab dabei eine Riesenchance allein vor dem Gästetor.
Verteidiger begeht Fehler
Auch im Mitteldrittel konnten die Füchse, die im Falle eines Heimsieges mit den Steelers punktemäßig gleichziehen könnten, das Zepter nicht übernehmen. Im Gegenteil: Die Füchse mussten erneut einem Rückstand hinterher laufen. In eigener Unterzahl beging Verteidiger Robert Bartlick den entscheidenden Fehler, der einen von Torwart Nolan McDonald abgeprallten Puck nicht konsequent aus dem eigenen Drittel heraus spielte, sondern die Scheibe genau Jaakko Hagelberg auf den Schläger servierte. Der zog sofort ab, und McDonald, dem die Sicht verdeckt war, hatte keine Chance.
Zum Glück nutzten die Füchse die nächste 5:3-Überzahl zum erneuten Ausgleich. Erneut war Alan Reader aus Nahdistanz zur Stelle. Die Gäste protestierten dabei vehement beim Schiedsrichter, wohl, weil sie annahmen, einen Pfiff gehört zu haben. Riesenglück hatten die Füchse auch bei einem Pfostenschuss der Steelers (Schweiger) in der 37. Minute. Wie angespannt die die Nerven waren, zeigte eine Prügelei zwischen Carsten Gosdeck und Jakub Körner Sekunden vor der Drittelpause, bei der es um eine Nichtigkeit ging und für die beide mit einer „Zwei-plus-Zwei-Minutenstrafe“ bestraft wurden.
Das Schlussdrittel begannen die Gäste wesentlich spritziger als die Füchse, sie waren oft den einen Schritt schneller und setzten sich in den Zweikämpfen entschlossener durch. Die Steelers wurden schnell mit der erneuten Führung belohnt, vor allem weil Verteidiger Martin Masak eine Schlafeinlage auf das Eis legte, nicht energisch genug eingriff. Als wenig später Jörg Pohling wegen seiner dritten Zwei-Minutenstrafe vom Eis musste, nutzten das die Gäste zu einer Vorentscheidung. Alexandre Jacques fälschte unmittelbar vor dem Tor einen Distanzschuss von Teemu Kesä unhaltbar ab. Füchse-Trainer Thomas Popiesch nutzte danach eine Auszeit, um seine Mannschaft noch einmal auf bedingungslosen Kampf einzustellen.
Leeres Tor verfehlt
Das zeigte Wirkung: Die Füchse erspielten sich einige gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Die beste vergab Steve Crampton, der in der 54. Minute den Puck nicht im leeren Tor unterbringen konnte. In einer Überzahl nahm Popiesch dann den Torwart vom Eis und setzte sich im Drittel der Gäste fest, bis Robert Bartlick die Scheibe verlor und Steelers-Stürmer Alexander Serikow ins leere Tor einnetzte. (Gunnar Schulze & Frank Thümmler)
Stimmen:
Christian Brittig (Trainer Bietigheim): Das war ein sehr umkämpftes Spiel, in dem wir hart in den Zweikämpfen arbeiten mussten. Wir sind in den beiden ersten Dritteln auch mit etwas Glück durch unsere Tore im Spiel geblieben. Dafür muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Im Schlussdrittel konnten wir dann zulegen und das Spiel für uns entscheiden.
Thomas Popiesch (Trainer Lausitzer Füchse): Die bessere Mannschaft hat verdient gewonnen. Das Spiel war kampfbetont, wobei die Bietigheimer besser in die Zweikämpfe gekommen sind. Ich glaube auch, dass die Steelers insgesamt besser aufgestellt waren als wir. Obwohl dieses Spiel eine Steigerung gegenüber der Vorwoche war, hat es nicht gereicht. Zu Robert Brezina: Man hat gesehen, dass er leistungsmäßig in diese Mannschaft gehört. Er hatte einige gute Chancen.
Andreas Friebel (Pressesprecher Lausitzer Füchse): Robert Brezina hat heute aus persönlichen, familiären Gründen um die Auflösung seines Vertrages gebeten. Wir haben großen Respekt, wenn es um seine Familie geht. Aber sportlich können wir nicht auf ihn verzichten. Wir haben ihm für dieses Wochenende keine Freigabe erteilt. Es liegt auch keine Anfrage von einem anderen Club von der DEL bis zur Oberliga vor. Alles weitere wird die sportliche Leitung in der kommenden Woche entscheiden.
Hi, Ich glaube das Robert so oder so gehen wird. Und ganz ehrlich nach diesem Artikel in der LR gestern, hätte sich das Gastspiel in WsW sich sowieso erledigt... Allein ein Robert Brezina kann das Spiel nicht rumreißen da müssen auch andere mitspielen...
2 | Eddy08 | 24.11.2007 @ 16:48
schade das du Recht hast, wirklich schade und wenn seine Leistung von gestern damit zu tun hat, dann soll er gehen.
3 | stesi | 24.11.2007 @ 17:45
hilfe hilfe wer hat bloß diesen wandervogel verpflichtet immer weg mit dem und auf eigene jugend bauen.
4 | Lindsay | 24.11.2007 @ 21:38
Schau mal Eddy, wann hat Robert das letzte Mal Leistung gebracht!!! Ich kann mich nicht erinnern...
Schönen Abend noch...
5 | ottoNULLvier | 25.11.2007 @ 00:33
so scheisse wie ich es auch finde, aber die tore und die assists kommen nicht von ohne!!
6 | alridge | 25.11.2007 @ 10:12
Er ist aber ein guter Spieler...
7 | esw77schrulle | 25.11.2007 @ 10:13
"In jedem Ende liegt ein neuer Anfang"...
8 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 10:14
Lindsay,ich habe seine Leistung nicht damit in Verbindung gebracht,dass er weg möchte,sondern als Formtief angesehen,passiert jedem mal,dass er nicht so kann wie er will,wenn man nun aber seinen Wunsch nach Vertragsauflösung berücksichtigt,dann gibt das ganze eine andere Sicht frei, aber dennoch möcht ich jedem sagen, seine Tore und Vorlagen haben dem ESW geholfen dort zustehen wo wir jetzt noch stehen und er ist am derzeit schlechten Spiel nicht allein schuld,es müssen alle in die Pflicht...
9 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 10:17
...genommen werden,ich habe schon einmal gesagt, einen Spieler kann man schnell unter Kontrolle bringen.Wenn er weg ist wird er uns fehlen, aber es sind noch soviele andere da, die können sich dann nicht mehr hinter Brezel verstecken.Warum er wirklich weg will weiß ich nicht aber für die Tore und Vorlagen danke ich ihm.schönen Tag noch
10 | Lindsay | 25.11.2007 @ 11:01
Ja sicherlich sind auch andere Spieler da! Aber du siehst ja das sie ohne Leitwolf nischt taugen... Hoffe da sich im heutigem Spiel was ändert, aber naja. Wie sagt man so schön die Hoffnung stirbt zuletzt!!!
11 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 11:09
Wenn du das so siehst, dann ist unser Leitwolf schon ne Weile weg und kam nicht aus der ersten Reihe.Und wenn man sich, seit dem Weggang von Chris, die Mannschaftsleistung ansieht muß, man dir uneingeschränkt recht geben....
12 | neumi1972 | 25.11.2007 @ 11:41
Wenn er nicht wär, würden wir ganz unten rumtümpeln.Einfach mal seine 9 Tore und 11 Assists abziehen und man sieht daß er definitiv gebraucht wird.Also Robert. Bleib uns erhalten.Bitte.
13 | Lindsay | 25.11.2007 @ 11:43
Unser Leitwolf ist schon seit Anfang der Saison mit Chris Chaput gegangen!!! Robert hat in der Anfangszeit sich wirklich bemüht alles zu geben.Aber du siehst ja selber es zieht keiner mit. In der Chefetage wird
14 | Lindsay | 25.11.2007 @ 11:44
nichts dagegen getan.
15 | Lindsay | 25.11.2007 @ 11:45
@Neumi: Sie es ein Robert geht.
16 | Hoywoyfux | 25.11.2007 @ 13:06
Wenn es wirklich fam. Gründe sind, dann ist dies das einzige, was zählt. Die Ansage war klar, kein Geeiere a la HubHub... - Robert, Danke für Deine Zeit hier. Du verlässt eine Gegend, wo die Leute Dir zu Füßen liegen würden und Du alle Chancen in einem eigentl guten Team hättest. Egal, was Dich belastet, ich könnt so auch nicht spielen. Ansonsten gilt ---> siehe @7. / Freigabe ohne wenn und aber und nach vorn sehen. Mann, Mann, warum haben wir uns nicht Wikki gegriffen, als er frei war ...
17 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 13:18
Lindsay, das ist eine sehr gewagte Aussage einem Spieler den Leitwolf zuzuschreiben der in der Saison nicht ein Spiel gemacht hat.Und auch in den Playdowns war er nicht da, nun bin ich nicht so nah an der Mannschaft wie du, aber manchmal, wenn ich das alles hier so lese, kommt es mir vor als hätte der ESW finanzielle Probleme.Ich weiß eigentlich dürfte es nicht sein, aber die Abgänge, die Moral, die Spielweise, all dies erinnert an Zeiten, in denen man kein Geld hatte...
18 | Lindsay | 25.11.2007 @ 13:42
Ich weiß, aber er war als Spieler richtig klasse und diese Form hatte auch Robert. Wo kommst her, dass du am Geschehen net hautnah dran bist??? Finanzelle Probleme keine Ahnung, aber mich macht schon stutzig wenn ein Hauptsponsor aus unserer region net meh zum Eishockey kommt der sonst die letzten Saisons immer da war???
@16:Vergleiche nie Robert mit Matt!!!
19 | Hoywoyfux | 25.11.2007 @ 13:56
@18 schon klar, mir geht es um die Verhaltensweise. Robert macht eine klare Ansage - so wie es Chris auch machte - und dies ist fair und okay und auch professionell. -
achja und nun pack mal aus, welcher Sponsor grummlig sein soll, eh sich hier viele in Gerüchte verfangen, bei denen am Ende vielleicht nur heiße Luft rauskommt.
20 | Lindsay | 25.11.2007 @ 14:00
Sorry hatte mich verlesen (zwecks Matt und so).
Nadebor!!!
21 | Freezer | 25.11.2007 @ 14:30
Den Nadebor habe ich aber in dieser Saison schon beim ESW gesehen. Ist der nicht gesundheitlich angeschlagen?
22 | Fuchstino | 25.11.2007 @ 15:07
Richtig der Herr Nadebor ist gesundheitlich ziemlich angeschlagen ansonsten wäre er bei jeden spiel dabei gewessen.Robert wenn es wirklich nur mit der familie zu tun hat dann wünsche ich dir alles gute
23 | Hoywoyfux | 25.11.2007 @ 15:38
Schön wenn man merkt, wer fehlt. @21 Wenn Du ihn suchst, dann schau mal beim nä. Spiel neben Dirk Rohrbach am Spielerausgang. Und sieh mal, wie herzhaft sich Hr.N. und die Nr. 97 abklatschen(aber nicht nur die beiden). Also ruhig Brauner, an der Sponsorenfront ist schon alles i.O. (Danke M.Kliemann). Auch hat jedermann ein Vielzahl von Terminen und eigenen Befindlichkeiten, da sollte man also keine Fehlschlüsse ziehen, wenn mal einer fehlt. Im übrigen kann Herr Nadebor auch Radio hören...
24 | Erwin | 25.11.2007 @ 16:05
ohne, dass ich irgendetwas weiß oder unterstellen will, aber der Lebenslauf eines Robert Brezina lässt mich ehrlich gesagt an der Familiengeschichte zweifeln. tut mir leid, Menschen können sich zwar ändern, aber wundern tät es mich nicht...
25 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 16:06
@18 ursprünglich aus HY derzeit bin ich aber in dd daheim
26 | Freezer | 25.11.2007 @ 16:23
@23 stopp - ich hatte bloß erwähnt, das herr nadebor (nicht wie von lindsay beschrieben) beim hockey dabei ist.
27 | Lindsay | 25.11.2007 @ 16:25
@24:Geht das schon wieder los? Laßt ihn in Ruhe, er wird schon seine Gründe haben warum er weg möchte.
@23:natürlich jetzt ist Gosdeck der Held oder was...? Erinnere mich nur letztens in der Disco das Gosdeck und Popiesch da waren, also ich finde das keene schöne Spielvorbereitung. Oder wie siehst du das? Sie werden nicht von uns bezahlt um mit ihren großen Scheinen die Sauflagen zu bezahlen!!!(Flaschenweise) Sorry aber da bin ich keen Freund von...
@25:Aha...
28 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 16:55
Nun ja warum sollen Spieler nicht auch tanzen gehen, sind auch nur Menschen, solang es nicht in unendliche Orgien ausartet.... auch sie haben mal "Feierabend"
29 | Lindsay | 25.11.2007 @ 17:02
@28: Das kommt ja nicht nur einmal vor, man verlangt von Ihnen Leistung und du wirst mir sicher Recht geben das zuviel davon das Potential senkt...
30 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 17:25
es ist wie bei allen Dingen; in Maßen genossen tun sie gut, nur leider werden heut aus Maßen schnell Massen
31 | Brian | 25.11.2007 @ 17:28
Wer zum Geier ist Lindsay das sie hier eine Bombe nach der anderen ins Forum schreibt. Profilneurose, Insider, Fantastin...........?
32 | Lindsay | 25.11.2007 @ 17:33
@31:Dein schlimmster Alptraum!!! *grins*
Und jetzt mal ohne Schmarn, hab ich nicht Recht???
@30:Lass uns das Spiel anhören und mal gucken, was ein Ex-Weißwasseraner in Obhut von München heut Abend anstellt...
@31: Fühlst du dich angegriffen?
33 | Brian | 25.11.2007 @ 18:01
Nö. Aber beklemmend bezüglich der Dinge du hier schreibst. Welcher EX?
34 | Lindsay | 25.11.2007 @ 18:14
In welcher Art und Weise meinst du das auf Hinsicht mit Beklemmend???
So erkundigt ihr euch über die Gegner! Super...
Marco Ludwig...
35 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 18:17
Eigentlich gibt es hier nichts beklemmendes, nur blanke Realität und neben allem Fanoptimismus vor allem Verstand. Schönes Spiel vielleicht siegt ja doch der kleine Hoffnungsschimmer in meinem Herzen auch wenn ich nicht auf Sieg getippt habe
36 | Hoywoyfux | 25.11.2007 @ 18:36
@27 - Ja, Gosdeck ist ein Held und ein ehrlicher Typ. Basta. Laß´ die Spieler und den Trainer leben. Und wenns stimmt mit dem "Feierabendbierchen" - mein Gott, ich denke, die meisten mühen sich und sind fernab ihrer Heimat. Wem will man`s verdenken. Also ich würd auf jeden Fall mitmachen... Lindsay, Du darfst uns dann bedienen. Bleiben wir bei Brezina, da sind wir nun einer Meinung und lassen ihn im Guten ziehn. Auch das ist Leben.
37 | Hoywoyfux | 25.11.2007 @ 18:42
Tja - wer hat denn grad in München ein Tor geschossen ? na alles bestens.
38 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 19:08
Fanliebe und "Hass" liegen im Sport immer so dicht nebeneinander, manch einer vergißt, dass es sich um Menschen handelt und nicht um Götter oder Spielfiguren.
39 | Lindsay | 25.11.2007 @ 19:12
Mag ihn auch und ich lasse sie leben... Ich fange jetzt net zu diskutieren an, wegen dem Bierchen. Es ist meine Meinung und Punkt...
@38:Wen sprichst du jetzt damit an? Nur soviel sie verhalten bzw. geben sich aber so... (zum Teil)
40 | Eddy08 | 25.11.2007 @ 19:27
Ich meine jene, die Spieler in den Himmel heben und wenn sie bei einem anderen Verein spielen, dann sind es die letzten, obwohl es der selbe Mensch ist, der da unten spielt.Oder im Fall Brezl, schießt er Tore ist er ein Held, macht er sie nicht nun ja ich spar mir das... Es gibt natürlich Spieler die sich im Fanrummel baden und vergessen, dass sie nur einfache Spieler sind, aber das ist im Sport ne Krankheit schlecht hin, im Fußball mit am schlimmsten,
41 | esw77schrulle | 26.11.2007 @ 00:09
@25: was gosdeck und co in der freizeit machen kann dir doch egal sein. auch eishockeyspieler sind menschen und dürfen wohl ab ud zu eine party besuchen oder was?! und wenn sie völlig dicht sind. irgendein ausgleich braucht jeder mensch. wir alles sind eben menschen...
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Füchse üben Überzahl
Das Spiel selbst wurde so fast zur Nebensache und begann auch recht zerfahren. Die Füchse überstanden die erste Unterzahl schadlos, die Carsten Gosdeck nach nur 22 gespielten Sekunden ausgesprochen bekam. Ins Spiel aber kamen die Gastgeber danach nicht und mussten nach einem Querpass von Alexandre Jacques aber das 0:1 durch den völlig frei stehenden Jakub Körner hinnehmen. Zwischen der achten und 14. Minute erhielten die Gäste aus Bietigheim sieben Zeitstrafen, die Füchse nur zwei, so dass die Lausitzer fast ständig in Überzahl spielten, zum Teil auch mit zwei Spielern mehr auf dem Eis standen.
Der Ausgleich gelang Alan Reader mit einem trockenen Schuss vom Bullypunkt, gerade als ein vierter Feldspieler der Steelers wieder zurück aufs Eis kam. Danach aber machten die Füchse zu wenig aus ihrer Überzahl, Robert Brezina vergab dabei eine Riesenchance allein vor dem Gästetor.
Verteidiger begeht Fehler
Auch im Mitteldrittel konnten die Füchse, die im Falle eines Heimsieges mit den Steelers punktemäßig gleichziehen könnten, das Zepter nicht übernehmen. Im Gegenteil: Die Füchse mussten erneut einem Rückstand hinterher laufen. In eigener Unterzahl beging Verteidiger Robert Bartlick den entscheidenden Fehler, der einen von Torwart Nolan McDonald abgeprallten Puck nicht konsequent aus dem eigenen Drittel heraus spielte, sondern die Scheibe genau Jaakko Hagelberg auf den Schläger servierte. Der zog sofort ab, und McDonald, dem die Sicht verdeckt war, hatte keine Chance.
Zum Glück nutzten die Füchse die nächste 5:3-Überzahl zum erneuten Ausgleich. Erneut war Alan Reader aus Nahdistanz zur Stelle. Die Gäste protestierten dabei vehement beim Schiedsrichter, wohl, weil sie annahmen, einen Pfiff gehört zu haben. Riesenglück hatten die Füchse auch bei einem Pfostenschuss der Steelers (Schweiger) in der 37. Minute. Wie angespannt die die Nerven waren, zeigte eine Prügelei zwischen Carsten Gosdeck und Jakub Körner Sekunden vor der Drittelpause, bei der es um eine Nichtigkeit ging und für die beide mit einer „Zwei-plus-Zwei-Minutenstrafe“ bestraft wurden.
Das Schlussdrittel begannen die Gäste wesentlich spritziger als die Füchse, sie waren oft den einen Schritt schneller und setzten sich in den Zweikämpfen entschlossener durch. Die Steelers wurden schnell mit der erneuten Führung belohnt, vor allem weil Verteidiger Martin Masak eine Schlafeinlage auf das Eis legte, nicht energisch genug eingriff. Als wenig später Jörg Pohling wegen seiner dritten Zwei-Minutenstrafe vom Eis musste, nutzten das die Gäste zu einer Vorentscheidung. Alexandre Jacques fälschte unmittelbar vor dem Tor einen Distanzschuss von Teemu Kesä unhaltbar ab. Füchse-Trainer Thomas Popiesch nutzte danach eine Auszeit, um seine Mannschaft noch einmal auf bedingungslosen Kampf einzustellen.
Leeres Tor verfehlt
Das zeigte Wirkung: Die Füchse erspielten sich einige gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Die beste vergab Steve Crampton, der in der 54. Minute den Puck nicht im leeren Tor unterbringen konnte. In einer Überzahl nahm Popiesch dann den Torwart vom Eis und setzte sich im Drittel der Gäste fest, bis Robert Bartlick die Scheibe verlor und Steelers-Stürmer Alexander Serikow ins leere Tor einnetzte. (Gunnar Schulze & Frank Thümmler)
Stimmen:
Christian Brittig (Trainer Bietigheim): Das war ein sehr umkämpftes Spiel, in dem wir hart in den Zweikämpfen arbeiten mussten. Wir sind in den beiden ersten Dritteln auch mit etwas Glück durch unsere Tore im Spiel geblieben. Dafür muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Im Schlussdrittel konnten wir dann zulegen und das Spiel für uns entscheiden.
Thomas Popiesch (Trainer Lausitzer Füchse): Die bessere Mannschaft hat verdient gewonnen. Das Spiel war kampfbetont, wobei die Bietigheimer besser in die Zweikämpfe gekommen sind. Ich glaube auch, dass die Steelers insgesamt besser aufgestellt waren als wir. Obwohl dieses Spiel eine Steigerung gegenüber der Vorwoche war, hat es nicht gereicht. Zu Robert Brezina: Man hat gesehen, dass er leistungsmäßig in diese Mannschaft gehört. Er hatte einige gute Chancen.
Andreas Friebel (Pressesprecher Lausitzer Füchse): Robert Brezina hat heute aus persönlichen, familiären Gründen um die Auflösung seines Vertrages gebeten. Wir haben großen Respekt, wenn es um seine Familie geht. Aber sportlich können wir nicht auf ihn verzichten. Wir haben ihm für dieses Wochenende keine Freigabe erteilt. Es liegt auch keine Anfrage von einem anderen Club von der DEL bis zur Oberliga vor. Alles weitere wird die sportliche Leitung in der kommenden Woche entscheiden.
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 24.11.2007