Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Vorstand für weitere vier Jahre gewählt
28.11.2007 | 18:04 Uhr von
Eissport in Weißwasser setzt auf Kontinuität
Der Eissportverein Weißwasser «Die Füchse» hat am Montag dem bisherigen Vorstand, der sich erneut zur Wahl gestellt hatte, für die nächsten vier Jahre im Amt bestätigt.

Der neue Vorstand des Eissportvereins: (v.l.n.r.) Detlef Wolsch, Dirk Rohrbach, Jan Garreis, Bernard Stefan und Markus Knote. Foto: thr
Mit deutlichem Mehrheitsvotum beziehungsweise einstimmig sprachen die 48 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dem neuen Vorsitzenden Bernard Stefan sowie Markus Knote, Jan Garreis, Detlef Wolsch und Dirk Rohrbach das Vertrauen aus.
Damit ist auch ein Signal an Verhandlungspartner wie die Stadt Weißwasser, die Stadtwerke und deren Anteilseigner Veolia gegeben, dass sie im Eissportverein und seiner Führungsspitze auch in den nächsten Jahren ein verlässliches Gegenüber finden werden.
Das ist für die kommenden Aufgaben auch unerlässlich, steht doch spätestens Anfang nächsten Jahres die Entscheidung darüber ins Haus, ob und mit welchem Aufwand die Eishalle saniert oder sogar ein Hallenneubau gewagt werden soll. Dazu, so der neue Vereinsvorsitzende Bernard Stefan, sei man dem Weißwasseraner Stadtrat noch ein Betreiberkonzept schuldig, das «peinlichst genau» die zu erwartenden Kosten, Einsparungen und Einnahmen aufschlüsselt und den Abgeordneten darlegt, auf welche Zuschusshöhen seitens der Stadt und auf welche Investitionen der Eishockeysport dann angewiesen sein wird. Dieses Konzept sei derzeit noch in Arbeit. Für den Verein stehe fest: «Wir werden die Halle nur betreiben können, wenn die Stadt sich auf Dauer beteiligt und der Weg, wie es weitergeht, klar vorgezeichnet ist.»
Sicher sei jedenfalls, so Stefan, dass ein Bedarf für eine Eishalle in Weißwasser noch für die nächsten 25 Jahre prognostiziert werden könne. Das habe eine Sportstättenbedarfsanalyse ergeben, die im Vorfeld der Überlegungen über Sanierungs- oder Neubau-Varianten angestellt worden war. Klar sei auch, dass die Betriebskosten für die derzeitige Halle in ihrem maroden Zustand sehr hoch und kaum planbar seien.
Eine gute Bilanz konnte Stefan für das Vereins-Geschäftsjahr 2006/07 ziehen. Hier stehe man haushalterisch mit einem Plus von rund 96 500 Euro da.
Der neue Haushaltsplan für 2007/2008 sieht Ausgaben von 630 000 Euro vor, darin enthalten die Kosten für die Nachwuchsarbeit und die Betreibung der Eishalle.

von Thoralf Schirmer

Quelle: Lausitzer Rundschau Lokalteil WSW vom 28.11.07
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