Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse treten auf der Stelle
28.11.2007 | 23:56 Uhr von
Der Eishockey-Zweitligist Lausitzer Füchse holte Stürmer Robert Brezina im Sommer als Hoffnungsträger. Nach nur knapp drei Monaten verlässt der 33-jährige Deutsch-Tscheche, der mit zwölf Toren und elf Vorlagen Top-Torjäger der Mannschaft ist, die Lausitz wieder. Der Routinier wechselt zum Ligakontrahenten Tower Stars Ravensburg.

Herr Brezina, was ist der Grund für den plötzlichen Wechsel?

Mir fehlt meine Familie. Ich habe meine Frau Cornelia und unseren neunjährigen Sohn Robin jetzt drei Monate nicht gesehen. Die Entfernung von zu Hause in Schwenningen in die Lausitz ist zu groß.

Das war bei vorherigen Engagements in Bremerhaven und Dresden ähnlich. Warum unterschrieben Sie dann in Weißwasser?

Ich kannte den Verein, spielte ja schon früher ein Jahr bei den Füchsen. Nach dem Beinahe-Abstieg im Vorjahr schien sich viel bewegt zu haben. Leider platzten gute Wechsel. Erst fiel der starke US-Amerikaner Chris Chaput aus, später verließ auch Sturmpartner Chris Straube wie angekündigt die Mannschaft.

Das Team startete gut in die Saison. Was führte dann jedoch zu sieben Niederlagen in Serie und dem Absacken in der Tabelle?

Vielleicht ließ sich die Führung des Vereins vom Auftakt blenden. Es fehlte für die Ausfälle gleichwertiger Ersatz. Nun tritt die Truppe auf der Stelle und ist im selben Schlamassel wie vor einem Jahr.

Machen Sie sich als Führungsspieler Vorwürfe?

Klar trug ich Verantwortung. Aber wenn ich im Spiel drei Tore mache und wir trotzdem verlieren, gibt es andere Ursachen. Die Defensive ist weiter der Schwachpunkt. Einige gingen unvorbereitet in die Saison. Es ist verrückt, dass ich als Ältester beim Lauftest der Schnellste bin. Das sagte ich Trainer Thomas Popiesch ganz offen. Er ist ein ehrgeiziger Trainer und ein angenehmer Mensch. Er erklärte mir, dass er bei dem Etat keine Leute holen kann, die mir Super-Vorlagen servieren.

Was ist mit Aufsteiger Ravensburg möglich?

Platz sieben und damit die Playoffs sind drin. Dion Del Monte und Rudolf Gorgenländer kenne ich aus meiner Freiburger Zeit. Ich werde schnell Anschluss finden.

Was erwarten Sie vom Sachsen-Derby in Crimmitschau?

Crimmitschau ist nicht nur wegen des wichtigen Heimvorteils derzeit stärker. Beide Vereine werden sich wohl zum Saisonende wie gehabt in den Playdowns wiedersehen.

Interview: Andree Merbt

Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport vom 28.11.2007
1212 mal gelesen
 
1 | Mozart | 28.11.2007 @ 23:59
Jetzt fällt mir auch nix mehr ein... Und dann führt noch AM das Interview... Wer ist auf diese Idee gekommen???
2 | Paule | 29.11.2007 @ 00:02
Ohne Worte... the same produce as every year...
3 | Frank | 29.11.2007 @ 00:14
Ganz ganz schwach von der SZ und einfach unter aller Sau von, wie es im ETC-Forum hieß, der "Edelhure im Eishockey" - und das sind jeweils die positivsten Formulierungen, die mir dazu einfallen. Bleibt die Hoffnung, dass die Mannschaft nun enger zusammen rückt, gut vorstellbar ohne Brezina.
4 | YUKONBOY | 29.11.2007 @ 01:09
also wenn der das so gesagt hat wie es in der sz steht dann finde ich es unter aller sau so zu reden über sein ex - verein!!! ich denke fast wenn ich das lese der wollte nur weg, weil er denkt das wir playdowns spielen!JUNGS JETZT ZEIGT WAS IN EUCH STECKT!!!!!WIR SCHAFFEN DIE PLAYOFFS!
5 | Dynamix12 | 29.11.2007 @ 08:05
Sauber. Also das ist der wahre Grund. Keine Lust auf Playdowns und keine Lust Verantwortung zu übernehmen. Somit passt er eh nicht nach Weißwasser. Hier werden Spieler mit Eiern gebraucht. Bleibt nur noch. Und Tschüß....
6 | Thorben | 29.11.2007 @ 08:41
Aber wenn nur ein klein wenig an den Behauptungen über die Vorbereitung und Kondition der anderen Spieler dran ist ....., ??
7 | JimPanse | 29.11.2007 @ 09:21
..... und EVR jetzt um den Aufstieg spielt..!?!? :D ...dank dem Schönwetter-Cowboy.
8 | Alter Schwede | 29.11.2007 @ 09:32
@6: Schnelligkeit hat auch was mit Technik zu tun, die kann ein "Alter" wohl auch haben. Dann sind von den Jungen, mit Ausnahme Lehnigk, nie die Schnellsten gewesen, was neben Technik und Training, im Spitzenbereich auch ein Teil Veranlagung nötig macht. > Sonst könntest du aus jedem einen Windhund machen ;-) Und Kondition??? Das Herr Brezina, Testwerte mal Beiseite, am Ende die meiste Luft hat, liegt ja eher am schwulen Eishockey, wo vier Spieler rackern und einer nur den Schuss setzen will ...
9 | Fuchs-Blau | 29.11.2007 @ 09:51
Bre...........gestern mittag zur auffahrt an der autobahn mit süffisanten lächeln getroffen;bestätigen meine gedanken zu diesem menschen. Mit den umstellungen in taem hoffe ich nur das es etwas bringt denn sonst erinnert es mich schon etwas an die letzte saison zur gleichen zeit.Der gedanke die 80 zum häuptling zu machen kam ja mal von ganz anderer seite und war dann ja wohl doch nicht so toll, eishockey in wsw ist eben was ganz besonderes.
10 | Fuchstino | 29.11.2007 @ 11:05
Eine Aroganz die seines gleichen sucht Robert Brezina und Tschüss Ravensburg und Play Offs das ich nicht lache aber wie sagt man,man sieht sich immer 2mal im leben
11 | esw77schrulle | 29.11.2007 @ 11:50
... und beim zweiten mal wird abgerechnet!
12 | ERIKA | 29.11.2007 @ 18:54
Für mich ist dieser Artikel wieder nur eine Ausrede um von sich selber abzulenken. wenn von Chris Straube aus geht ist die Mannschaft in Takt oder habe ich damals was anderes gelesen. Und ich hoffe das Ravensburg in die Play-Downs kommt und da mit dem Söldner absteigt und wir in die play-Offs oder Platz 9-10 erreichen und es so diesem Söldner zeigen.
13 | Hoywoyfux | 29.11.2007 @ 19:57
Schade, bin auch etwas sprachlos. Sein fam. Problem nehme ich ihm nach wie vor noch ab. Doch er bewegt sich hier schlimmer als ein Elefant im Porzellanladen und macht eine seriöse Beurteilung schwer. Egal, der Mann ist weg und juckt nicht mehr. Auf nach Crimme zum Piratenversenken !!! Und wenn Brezl wirklich den in @9 angedeuteten Charakterzug hat, wird er diesen in Jahren noch verfluchen, wenn ihm sein Sohn den Spiegel vorhält und fragt, was man unter Kontinuität und Treue versteht ...
14 | sachse | 29.11.2007 @ 21:19
traurig diese nummer. kaum geht ein führungsspieler nach amerika wird der schwanz eingezogen. eigentlich hatte ich erwartet, daß er mehr verantwortung übernimmt und das team mitreißen kann. leider, scheint er eine sehr schwache natur zu haben. eine ähnliche vorstellung gab es ja auch vor einem jahr in dresden. was wird wohl passieren wenn der neue verein regelmäßig verliert oder sich ein topspieler verletzt oder sogar abwandert. vielleicht geht die reise dann weiter in den norden oder so?
15 | sachse | 29.11.2007 @ 21:20
hauptsache zur familie :-)
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