Weißwasser baut vor dem Sachsenderby morgen in Crimmitschau um
Seit sechs Spielen haben die Lausitzer Füchse in der 2. Bundesliga nicht mehr gewonnen. Zudem hat sich der abwanderungswillige Torjäger Robert Brezina gestern in Richtung Ravensburg verabschiedet. Um die Mannschaft aufzurütteln, sorgte Trainer Thomas Popiesch vor dem Sachsenderby morgen bei den Eispiraten Crimmitschau (20 Uhr) für einen Paukenschlag: Er bestimmte Martin Masak zum neuen Kapitän und tauschte auch den Mannschaftsrat komplett aus.
Er soll die Füchse wieder jubeln lassen: Verteidiger Martin Masak löst das Weißwasseraner Urgestein Jörg Pohling als Kapitän ab. Foto: Aswendt
«Wir brauchen nach den negativen Ergebnissen in den vergangenen Wochen frischen Wind im Team» , begründete Popiesch seine Maßnahme. Masak löst Füchse- Urgestein Jörg Pohling als Kapitän ab. Für André Mücke und Thomas Vogl rücken Carsten Gosdeck und Alan Reader zu Vize-Kapitänen auf. Masak, Reader und vor allem der elffache Torschütze Gosdeck gehören bislang zu den Leistungsträgern. «Sie sollen Verantwortung übernehmen und sich noch mehr in die Mannschaft einbringen» , betonte Popiesch.
Bemerkenswert ist vor allem der Aufstieg von Masak. Denn der Verteidiger war im Sommer eigentlich schon ausgemustert und erhielt erst kurz vor dem Trainingsstart einen neuen Vertrag. Offenbar geht es dem Coach mit der Neuordnung der Hierarchie auch darum, die bisherigen Kapitäne aus der Schusslinie zu nehmen, nachdem sie zuletzt nicht immer überzeugen konnten. «Wir wollen diese Spieler entlasten. Sie sollen sich ausschließlich auf ihre sportlichen Aufgaben konzentrieren können» , erklärte Popiesch.
Doch das sind nicht die einzigen Umbauarbeiten im Team. Denn inzwischen ist klar, dass Robert Brezina nicht mehr für die Füchse auflaufen wird. Schon in den beiden Wochenend-Partien morgen bei den Eispiraten Crimmitschau und am Sonntag zu Hause gegen den EV Lands berg (17 Uhr) muss das Team ohne den Torjäger auskommen. Brezina, der aus familiären Gründen um Vertragsauflösung bat, hatte seinen Schrank in der Füchse-Kabine schon am Dienstag geräumt und ist nach Hause gefahren.
Gestern am frühen Abend gaben dann die Tower Stars Ravensburg die Verpflichtung von Brezina bekannt. Er soll schon morgen das erste Mal im Trikot seines neuen Vereins spielen. «Es ist sportlich und auch wirtschaftlich die beste Lösung» , erklärte Weißwassers Manager Ralf Hantschke. Wie zuvor angekündigt hatte der Verein die Freigabe jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft. So erhalten die Füchse eine finanzielle Entschädigung von den Tower Stars. Zudem darf Brezina in den beiden Hauptrunden- Partien in Weißwasser nicht für Ravensburg auflaufen.
Außer bei den Tower Stars hatte sich Brezina übrigens auch beim Oberligisten Wölfe Freiburg angeboten. «Er möchte unbedingt nach Freiburg» , sagte Wölfe-Sprecher Holger Döpke der Fachzeitung «Eishockey-News» . Doch inzwischen hat Brezina es sich offenbar anders überlegt. (Frank Noack)
das finde ich eine gute entscheidung. martin hat gute ideen und setzt sich ein, alan und carsten bringen ihre leistung und auch sie denken ganz im zeichen der mannschaft. wird sicher noch mal interessant werden.
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Seit sechs Spielen haben die Lausitzer Füchse in der 2. Bundesliga nicht mehr gewonnen. Zudem hat sich der abwanderungswillige Torjäger Robert Brezina gestern in Richtung Ravensburg verabschiedet. Um die Mannschaft aufzurütteln, sorgte Trainer Thomas Popiesch vor dem Sachsenderby morgen bei den Eispiraten Crimmitschau (20 Uhr) für einen Paukenschlag: Er bestimmte Martin Masak zum neuen Kapitän und tauschte auch den Mannschaftsrat komplett aus.
Bemerkenswert ist vor allem der Aufstieg von Masak. Denn der Verteidiger war im Sommer eigentlich schon ausgemustert und erhielt erst kurz vor dem Trainingsstart einen neuen Vertrag. Offenbar geht es dem Coach mit der Neuordnung der Hierarchie auch darum, die bisherigen Kapitäne aus der Schusslinie zu nehmen, nachdem sie zuletzt nicht immer überzeugen konnten. «Wir wollen diese Spieler entlasten. Sie sollen sich ausschließlich auf ihre sportlichen Aufgaben konzentrieren können» , erklärte Popiesch.
Doch das sind nicht die einzigen Umbauarbeiten im Team. Denn inzwischen ist klar, dass Robert Brezina nicht mehr für die Füchse auflaufen wird. Schon in den beiden Wochenend-Partien morgen bei den Eispiraten Crimmitschau und am Sonntag zu Hause gegen den EV Lands berg (17 Uhr) muss das Team ohne den Torjäger auskommen. Brezina, der aus familiären Gründen um Vertragsauflösung bat, hatte seinen Schrank in der Füchse-Kabine schon am Dienstag geräumt und ist nach Hause gefahren.
Gestern am frühen Abend gaben dann die Tower Stars Ravensburg die Verpflichtung von Brezina bekannt. Er soll schon morgen das erste Mal im Trikot seines neuen Vereins spielen. «Es ist sportlich und auch wirtschaftlich die beste Lösung» , erklärte Weißwassers Manager Ralf Hantschke. Wie zuvor angekündigt hatte der Verein die Freigabe jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft. So erhalten die Füchse eine finanzielle Entschädigung von den Tower Stars. Zudem darf Brezina in den beiden Hauptrunden- Partien in Weißwasser nicht für Ravensburg auflaufen.
Außer bei den Tower Stars hatte sich Brezina übrigens auch beim Oberligisten Wölfe Freiburg angeboten. «Er möchte unbedingt nach Freiburg» , sagte Wölfe-Sprecher Holger Döpke der Fachzeitung «Eishockey-News» . Doch inzwischen hat Brezina es sich offenbar anders überlegt. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 29.11.2007