Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Stadt Weißwasser wird Bauherr für die Eishalle
29.11.2007 | 08:45 Uhr von
Finanzbürgermeister Krause: «Wir kriegen das hin»
Die Stadt Weißwasser hat offiziell die Bauherrenrolle für ein mögliches Projekt «Eissporthalle» übernommen.

Das erklärte Oberbürgermeister Hartwig Rauh (parteilos) gestern Abend im Stadtrat, von dem diese Entscheidung (allerdings ohne Beschluss) gebilligt wurde. Die Stadt wird sich also künftig um die Planung und Fördermittelbeantragung für einen Neubau oder die Sanierung einer Eishalle in Weißwasser kümmern.
In dieser Funktion habe es am Mittwoch ein erstes Gespräch mit dem Planer Prof. Ralf-Rüdiger Sommer von der Fachhochschule Lausitz gegeben, der bereits am 4. Oktober Varianten für eine Sanierung, für den Neubau und für eine Mischvariante mit der um einen Neubau-Teil ergänzten Nutzung bisheriger Gebäudeteile vorgestellt hatte.
Bei dem Gespräch gestern habe sich herausgestellt, dass sich die im Oktober in den Raum gestellten Summen (vier Millionen Euro für die Sanierung, sieben Millionen Euro für die Misch-Variante und zehn Millionen Euro für den Komplettneubau) als reine Netto-Baukosten verstehen. «Da kommen also nicht nur die Mehrwertsteuer sondern auch die Planungskosten hinzu» , informierte Rauh. «Wir können also getrost noch einmal 30 bis 35 Prozent aufschlagen.» Und sollte sich die Stadt für die Variante einer Sanierung entscheiden, seien hier vorsorglich noch einmal 15 bis 20 Prozent Mehrkosten einzukalkulieren, da unsicher sei, welche bislang unerkannten Mängel während einer Sanierung noch offenbar würden.
Aus diesem Grund habe die Stadt den Planer jetzt mit einer Varianten-Vergleichsarbeit beauftragt, um einen klaren Kostenüberblick zu bekommen. Er gehe davon aus, so Hartwig Rauh, dass dieser Vergleich in der Bauausschuss-Sitzung im Februar vorliege. Ebenso Betriebskostenkonzept des Eissportvereins Weißwasser (ESW), das je nach Variante die nötigen Bewirtschaftskosten in den kommenden Jahren aufschlüsseln soll.
Weil dieses Konzept gestern noch nicht vorlag, sah sich die Linke-Fraktion genötigt, ihren Antrag, erste Kosten für Hallenneubau oder -sanierung in den Haushalt 2008 einzustellen, wieder zurückzuziehen.
Ohnedies schien das gestern nicht mehr nötig. Wie Finanzbürgermeister Ronald Krause (SPD) erklärte, sind im Haushalt zunächst 370 000 Euro für die Tragwerk-Sanierung im Eisstadion beziehungsweise für Planungskosten vorgesehen. «Und was die Eishalle betrifft» , fügte er hinzu, «möchte ich Ihnen sagen: Auch das kriegen wir hin, und zwar in bewährter Art und Weise.» Man werde alle Schritte gehen, die eine so große Baumaßnahme erfordere – vom qualifiziert und öffentlich durchgeführten Variantenvergleich bis zur Planung und der Beantragung von Fördermitteln.
Wie Oberbürgermeister Rauh wissen ließ, sei man mit den Fördermittelgebern seit dem 4. Oktober im Gespräch. (Thoralf Schirmer)

Quelle: Lausitzer Rundschauvom 29.11.2007
1191 mal gelesen
 
1 | Mozart | 29.11.2007 @ 08:46
«Und was die Eishalle betrifft» , fügte er hinzu, «möchte ich Ihnen sagen: Auch das kriegen wir hin, und zwar in bewährter Art und Weise.» --> Das macht mir Angst. ;-)
2 | Alter Schwede | 29.11.2007 @ 09:44
Ich bin kein Anhänger der Stadt, aber für populistische PR sind sie nicht gerade bekannt. So auf Zahlen bedacht, dem Eishockey in der Vergangenheit die Stirn zu bieten ... viele andere Entscheidungsträger machten es sich früher wesentlich einfacher und wurden freilich "gelobhuldigt". So gesehen, wenn die Stadt wirklich dahintersteht, dürfte das Kreuz es zu stemmen, mglw. tatsächlich stark genug sein.
3 | Makkaroni | 29.11.2007 @ 11:05
Man wird ja auch Fördergelder bekommen, ich hoffe jetzt wird es vorwärts gehen. Der OB und der Stadtrat haben jetzt Interesse gezeigt für eine Arena. Die ALTE Halle wird in der Unterhaltung auch nicht billiger.
4 | Dynamix12 | 29.11.2007 @ 12:14
@1 Das war auch mein erster Gedanke. Muss jetzt schnell zu meinem Psychologen zur . :-)
5 | Kasatonov | 29.11.2007 @ 18:11
"Weil dieses Konzept gestern noch nicht vorlag..." - es sollte aber vorliegen! Klarer Fall von: Hausaufgaben nicht gemacht. Dazu sagt in der erlauchten Fangemeinde niemand etwas - das is ja normal. Aber wenns am Ende hart auf hart kommt, is es wieder der ach so böse Stadtrat der sich querstellt und an allem schuld ist..
6 | SEFI | 30.11.2007 @ 12:19
Dazu einfach mal den SZ-Artikel vom 30.11. durchlesen. Damit dürfte sich das Gemecker erledigt haben.
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