Das Sachsenderby der 2. Eishockey-Bundesliga zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Lausitzer Füchsen lockte gestern Abend knapp 4.300 Fans in den Sahnpark der Pleißestadt. Beide Fanlager – aus Weißwasser waren mehr als 500 Füchse-Anhänger mit nach Crimmitschau mitgekommen – sorgten für eine super Stimmung. Allerdings gab es unter den Fans neben dem Eis einige handfeste Auseinandersetzungen.
Rassiges Eishockey-Derby im Crimmitschauer Sahnpark: Christian Grosch von den Eispiraten scheitert mit seinem Schuss an Füchse-Torwart Nolan McDonald. Foto: Ralf Rojeer
Auf dem Eis ging es dagegen betont fair zu. Die Gastgeber bestimmten zunächst das Geschehen. Neuzugang Konstantin Firsanow – der 25-Jährige kam am Dienstag von den Heilbronner Falken nach Crimmitschau – gab in der achten Minute den Pass zum Führungstor der Gastgeber. Dave Bonk stand frei am langen Pfosten. Genau 100 Sekunden später hämmerte Josh Liebenow die Scheibe von der blauen Line in die Weißwasseraner Maschen, worauf sich Nolan McDonald auswechseln ließ. Anschließend schalteten die Westsachsen einen Gang zurück, ohne aber die Kontrolle auf dem Eis zu verlieren. Die beste Chance der Füchse hatte Alan Reader in der 19. Minute.
Im Mitteldrittel ließen sich die Torszenen hüben wie drüben an einer Hand abzählen. In der 33. Minute waren die Füchse jedoch hellwach und kamen zum Anschlusstreffer. Alan Reader nutzte die fehlende Zuordnung in der Crimmitschauer Defensive. Anschließend wurde es auf dem Eis wieder lebendiger, allerdings waren die Lausitzer näher am Ausgleich. Der fiel 34 Sekunden vor der Pausensirene nach einem schnellen Spielzug. Tuukka Pullainen brauchte nach einem Abpraller von Eispiraten-Schlussmann Sinisa Martinovic nur noch den Schläger hinhalten.
Das erwartete Kampfspiel gab es dann im dritten Abschnitt. Allerdings hatten die Eispiraten mehr Chancen. Ihr Kapitän Torsten Heine bestrafte einen Abwehrfehler der Füchse. Die nahmen den Torhüter vom Eis, doch das brachte nichts mehr.
Am Sonntag spielen die Crimmitschauer bei Aufsteiger Tower Stars in Ravensburg und treffen auf den Ex-Weißwasseraner Robert Brezina. Daheim empfangen die Lausitzer Füchse den EV Landsberg aus dem bayrischen Oberland. (Thomas Michel)
Im Mitteldrittel ließen sich die Torszenen hüben wie drüben an einer Hand abzählen. In der 33. Minute waren die Füchse jedoch hellwach und kamen zum Anschlusstreffer. Alan Reader nutzte die fehlende Zuordnung in der Crimmitschauer Defensive. Anschließend wurde es auf dem Eis wieder lebendiger, allerdings waren die Lausitzer näher am Ausgleich. Der fiel 34 Sekunden vor der Pausensirene nach einem schnellen Spielzug. Tuukka Pullainen brauchte nach einem Abpraller von Eispiraten-Schlussmann Sinisa Martinovic nur noch den Schläger hinhalten.
Das erwartete Kampfspiel gab es dann im dritten Abschnitt. Allerdings hatten die Eispiraten mehr Chancen. Ihr Kapitän Torsten Heine bestrafte einen Abwehrfehler der Füchse. Die nahmen den Torhüter vom Eis, doch das brachte nichts mehr.
Am Sonntag spielen die Crimmitschauer bei Aufsteiger Tower Stars in Ravensburg und treffen auf den Ex-Weißwasseraner Robert Brezina. Daheim empfangen die Lausitzer Füchse den EV Landsberg aus dem bayrischen Oberland. (Thomas Michel)
Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport vom 01.12.2007