Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Tatü, Tata, Robert ist nicht mehr da
01.12.2007 | 10:34 Uhr von
Seinen Schrank in der Umkleidekabine der Weißwasseraner Eishockey-Füchse soll er schon Anfang der Woche leer geräumt haben. Und weg war Robert Brezina. Wie schon einmal, nach einem Gastspiel in der Lausitz. Aber auch andere Vereine in Deutschland ging es schon ebenso. Das ganze Theater ist ja nur möglich, weil der Deutsche Eishockey Bund (DEB) im Vergleich zum Deutschen Fußball Bund von einer Laienspielgruppe geführt wird. Schon bei den alten Römern hieß es, Verträge müssen eingehalten werden. Aber nicht beim DEB. Wer weiß, vielleicht ist der begnadete Stürmer Brezina auch nicht mehr lange in Ravensburg und schnürt seine Stiefel bald wieder woanders.

Ein ehemaliger Weißwasseraner Eishockeyspieler verglich Robert Brezina mal mit einem Husky. Die hübschen Langläufer sind prima Kerle, aber man kann sie nicht domestizieren. Daran hätte Manager Ralf Hantschke denken müssen, als er die Sphinx des deutschen Eishockeys im Sommer verpflichtete. Hantschke kennt den Herrn Brezina schließlich sehr gut. Vielleicht hat er ja an das Gute im Menschen und seine Wandlungsfähigkeit gehofft. Nicht zu verstehen allerdings ist die kategorische Aussage des Managers in der Öffentlichkeit, Brezina nicht die Freigabe zu erteilen. Da war der gute Robert aber schon längst über alle Berge. Daran ändert auch der Nachsatz nichts, unter bestimmten Bedingungen darüber nachzudenken. Brezina nimmt allen das Denken ab, auch dem DEB.

Waren das noch Zeiten, als Spieler wie Sebastian Klenner auf dem Lausitzer Eis standen. Da galt der Satz: Ein Mann, ein Wort. Und als der knallharte Verteidiger sich bei anderen Vereinen den Wind um die Nase wehen lassen wollte, da hat er die Vereinsverantwortlichen rechtzeitig davon informiert. Gegenwärtig steht der Weißwasseraner in Crimmitschau unter Vertrag und spielte gestern abend gegen seine ehemaligen Kameraden. Immer wenn es gegen Weißwasser geht, schlagen zwei Herzen in seiner Brust. In der Lausitz, so sagt er immer, wurde der Grundstein für seine großartige Karriere gelegt. Aber auf dem Eis gibt es keine Sentimentalitäten. Da verteidigt er, wie ein Löwe und will der Sieger sein. Aber die Füchse wollen das auch. (Wolfgang Nagorske)

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 01.12.2007
1299 mal gelesen
 
1 | rene72 | 01.12.2007 @ 12:11
Naja, man kann in der Saison nur für 2 Vereine Spielen ;-)
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
MATCHUP
 
SOMMERPAUSE
LETZTER SPIELTAG
So. 29.03.26
  1 2 3 F
LF 0 0 0 0
KH 0 0 0 0
KURZTABELLE
1. Krefeld Pinguine 114
2. Kassel Huskies 106
3. Star Bulls Rosen 97
4. Ravensburg Tower 91
5. SC Bietigheim St 89
6. EV Regensburg 81
7. Lausitzer Füchse 79
8. EV Landshut 76
9. Düsseldorfer EG 74
10. Eispiraten Crimm 68
11. EHC Freiburg 61
12. Blue Devils Weid 57
13. EC Bad Nauheim 55
14. ESV Kaufbeuren 44
KALENDER
LINKS
ADMINISTRATION