Weißwasser beendet Niederlagen-Serie und besiegt Landsberg 5:2
Nach einem erfolglosen Monat November mit sieben Niederlagen in Folge haben die Lausitzer Füchse gestern Abend pünktlich zum Beginn der Adventszeit die Herzen ihrer Fans endlich wieder einmal erwärmt: Das zwischenzeitlich auf einen Play-down-Rang abgerutschte Team von Trainer Thomas Popiesch besiegte den EV Landsberg verdient mit 5:2 und stoppte durch den Dreier die Talfahrt.
Die Erkenntnis des Tages war irgendwann im zweiten Drittel zum ersten Mal zu hören. «Lebt denn der ESW noch?» , dröhnte es nach der Melodie des Holzmichl-Songs der Randfichten aus den Lautsprechern im Weißwasseraner Eisstadion. Die Antwort sangen die Füchse-Fans voller Inbrust: «Ja, er lebt, er lebt noch, stirbt nicht.» Auch Thomas Popiesch war die Erleichterung anzumerken. «Dieser Erfolg ist sehr wichtig für uns. Nach den vielen Niederlagen war eine gewisse Verunsicherung bei einigen Spielern zu spüren. Denn im Sport spielt nun mal der Kopf eine wichtige Rolle» , betonte Popiesch und ergänzte: «Ich denke, dieser Sieg wird der Mannschaft neues Selbstvertrauen geben.» Auch Kapitän Martin Masak, der in dieser Woche das Amt von Jörg Pohling übernommen hatte, strahlte nach der Ehrenrunde. «Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft. Deshalb geht der Sieg in Ordnung» , erklärte Masak. Am Freitag hatten die Füchse in Crimmitschau 2:3 verloren.
Das hart umkämpfte Spiel begann gestern zwar zerfahren, nahm Mitte des zweiten Drittels aber Schwung auf. Innerhalb von sieben Minuten sahen die 1301 Zuschauer insgesamt fünf Tore. Dank der Treffer von Topscorer Peter Szabo (27.), dem erneut sehr einsatzfreudigen Carsten Gosdeck (29.) und Steve Crampton (31.) gingen die Füchse mit 3:2 in Führung.
Diese Führung war verdient, weil sich die Gastgeber ein deutliches Chancenübergewicht erarbeitet hatten. Lediglich der starke Dennis Endras im Landsberger Tor verhinderte mit seinen Paraden, dass die Gäste schon frühzeitig auf die Verliererstraße gerieten. «Er hat uns lange Zeit im Spiel gehalten. Weißwasser hatte die besseren Chancen» , analysierte der Lands berger Trainer Larry Mitchell. Das 4:2 durch Tuukka Pulliainen in der 43. Minute bedeutete dann jedoch die Vorentscheidung. Robert Bartlick drückte drei Minuten vor Schluss den Puck zum 5:2-Endstand über die Linie. (Frank Noack)
ZUM THEMA Derby-Nachspiel
Die Ausschreitungen am Rande des Derbys am Freitag in Crimmitschau haben ein Nachspiel. Wie Vereinssprecher Andreas Friebel erklärte, warten die Füchse zunächst die Auswertung der Polizei ab und werden dann Sanktionen verhängen. «Sollten tatsächlich Füchse-Fans an den Ausschreitungen beteiligt gewesen sein, müssen diese mit extrem harten Bestrafungen rechnen. Wir können solch ein Verhalten nicht tolerieren» , erklärte Friebel und kündigte lange Stadionverbote an.
Aus dem Füchse-Block waren Böller auf das Eis geflogen. Zudem gab es Prügeleien mit der Polizei.
Nach einem erfolglosen Monat November mit sieben Niederlagen in Folge haben die Lausitzer Füchse gestern Abend pünktlich zum Beginn der Adventszeit die Herzen ihrer Fans endlich wieder einmal erwärmt: Das zwischenzeitlich auf einen Play-down-Rang abgerutschte Team von Trainer Thomas Popiesch besiegte den EV Landsberg verdient mit 5:2 und stoppte durch den Dreier die Talfahrt.
Die Erkenntnis des Tages war irgendwann im zweiten Drittel zum ersten Mal zu hören. «Lebt denn der ESW noch?» , dröhnte es nach der Melodie des Holzmichl-Songs der Randfichten aus den Lautsprechern im Weißwasseraner Eisstadion. Die Antwort sangen die Füchse-Fans voller Inbrust: «Ja, er lebt, er lebt noch, stirbt nicht.» Auch Thomas Popiesch war die Erleichterung anzumerken. «Dieser Erfolg ist sehr wichtig für uns. Nach den vielen Niederlagen war eine gewisse Verunsicherung bei einigen Spielern zu spüren. Denn im Sport spielt nun mal der Kopf eine wichtige Rolle» , betonte Popiesch und ergänzte: «Ich denke, dieser Sieg wird der Mannschaft neues Selbstvertrauen geben.» Auch Kapitän Martin Masak, der in dieser Woche das Amt von Jörg Pohling übernommen hatte, strahlte nach der Ehrenrunde. «Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft. Deshalb geht der Sieg in Ordnung» , erklärte Masak. Am Freitag hatten die Füchse in Crimmitschau 2:3 verloren.
Das hart umkämpfte Spiel begann gestern zwar zerfahren, nahm Mitte des zweiten Drittels aber Schwung auf. Innerhalb von sieben Minuten sahen die 1301 Zuschauer insgesamt fünf Tore. Dank der Treffer von Topscorer Peter Szabo (27.), dem erneut sehr einsatzfreudigen Carsten Gosdeck (29.) und Steve Crampton (31.) gingen die Füchse mit 3:2 in Führung.
Diese Führung war verdient, weil sich die Gastgeber ein deutliches Chancenübergewicht erarbeitet hatten. Lediglich der starke Dennis Endras im Landsberger Tor verhinderte mit seinen Paraden, dass die Gäste schon frühzeitig auf die Verliererstraße gerieten. «Er hat uns lange Zeit im Spiel gehalten. Weißwasser hatte die besseren Chancen» , analysierte der Lands berger Trainer Larry Mitchell. Das 4:2 durch Tuukka Pulliainen in der 43. Minute bedeutete dann jedoch die Vorentscheidung. Robert Bartlick drückte drei Minuten vor Schluss den Puck zum 5:2-Endstand über die Linie. (Frank Noack)
Freitag: Eispiraten Crimmitschau – Lausitzer Füchse 3:2 (2:0; 0:2); 1:0)
Tore: 1:0 Bonk (8.), 2:0 Stähle (9.), 2:1 Reader (33.), 2:2 Pulliainen (35.), 3:2 Heine (57.); Schiedsrichter: Roland Seckler (Geretsried), Zeitstrafen: 4 / 4; Zuschauer: 4278.
Sonntag: Lausitzer Füchse – EV Landsberg 5:2 (0:0, 3:2, 2:0)
Tore: 0:1 Wycisk (24.), 1:1 Szabo (27.), 2:1 Gosdeck (29.), 2:2 Juhasz (30.), 3:2 Crampton (31.), 4:2 Pulliainen (43.), 5:2 Bartlick (57.); Schiedsrichter: Stefan Vogl (Thanning); Zuschauer: 1301; Strafminuten: 18 / 22 + 10 (Wittmann) + 10 (Andress).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Steve Crampton.
ZUM THEMA Derby-Nachspiel
Die Ausschreitungen am Rande des Derbys am Freitag in Crimmitschau haben ein Nachspiel. Wie Vereinssprecher Andreas Friebel erklärte, warten die Füchse zunächst die Auswertung der Polizei ab und werden dann Sanktionen verhängen. «Sollten tatsächlich Füchse-Fans an den Ausschreitungen beteiligt gewesen sein, müssen diese mit extrem harten Bestrafungen rechnen. Wir können solch ein Verhalten nicht tolerieren» , erklärte Friebel und kündigte lange Stadionverbote an.
Aus dem Füchse-Block waren Böller auf das Eis geflogen. Zudem gab es Prügeleien mit der Polizei.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 03.12.2007