RUNDSCHAU-Interview: Der neue Kapitän Martin Masak über die Situation der Füchse und das Erfolgserlebnis gegen Landsberg
Martin Masak führte die Lausitzer Füchse am Wochenende zum ersten Mal als Kapitän auf das Eis. Die RUNDSCHAU sprach mit dem 31-jährigen Verteidiger über seine neue Rolle und die sportliche Situation des Tabellen-Zehnten der 2. Liga.
Martin Masak, wie wichtig war am Sonntag gegen Landsberg der erste Sieg nach sieben Niederlagen in Folge?
Er war sehr wichtig! Sieben Niederlagen am Stück lassen keine Mannschaft der Welt unbeeindruckt. Es war schon eine gewisse Nervosität zu spüren. Wichtig ist, dass wir jetzt zu unserer Lockerheit zurückfinden, die uns in den ersten Spielen ausgezeichnet hat. Ich denke, nun kommt auch wieder das Selbstvertrauen zurück, das uns in den letzten Spielen etwas gefehlt hat.
Also sind Sie mit Ihrem Einstand als Kapitän zufrieden?
Ja, denn auch am Freitag in Crimmitschau waren wir nicht schlecht. Leider lief das erste Drittel komplett gegen uns. Schön, dass es nun am Sonntag mit dem Sieg geklappt hat.
Blicken wir dennoch noch einmal zurück. Im November gelang den Füchsen kein einziger Sieg. Was lief falsch?
Wenn wir das wüssten, dann hätten wir es viel früher abgestellt. Aber Fakt ist, dass uns auch etwas das Glück gefehlt hat. In kämpferischer Hinsicht kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat in jedem Spiel alles gegeben. Aber man muss auch sagen, dass wir in den entscheidenden Phasen immer wieder individuelle Fehler gemacht haben.
Herr Masak, sind Sie eigentlich überrascht über Ihren Aufstieg zum Kapitän» Immerhin sollten Sie im Sommer keinen neuen Vertrag mehr bekommen. Die Einigung erfolgte erst kurz vor dem Trainingsstart.
Wenn ich ganz ehrlich bin: Ja, ich war schon etwas überrascht, dass mich der Trainer zum neuen Kapitän gemacht hat. Aber ich freue mich über das Vertrauen.
Was muss ein Kapitän in einer solch schwierigen Phase tun?
Wissen Sie, ich habe auch in der Vergangenheit immer hart für das Team gearbeitet. Das werde ich auch in Zukunft tun. Auch wenn jetzt als Kapitän die Verantwortung natürlich größer ist. Wie schon gesagt, wichtig ist, dass wieder mehr Lockerheit in die Kabine einzieht. Und dazu gehört auch mal das eine oder andere Späßchen.
Nach den Abgängen von Chris Straube und Robert Brezina wird viel über mögliche Neuzugänge diskutiert. Braucht die Mannschaft auch aus Sicht des Kapitäns noch Verstärkungen?
Letztlich muss das die Vereinsführung entscheiden. Aber ich sage es mal so: Wenn wir noch ein oder zwei Jungs dazubekommen, die uns auf dem Eis weiterhelfen und auch in der Kabine für eine positive Stimmung sorgen, dann würde in den nächsten Wochen sicher vieles leichter gehen.
Oje, wenn das keine Ansage vom Manschaftsstrauchdieb war.......@Team, macht eure Taschen zukünftig besser langsam auf und seht in die Treter, bevor ihr eure Haxen reinsteckt. Aber wenns hilft........ Gibt es in WSW eigentlich nen Scherzartikel laden?
2 | Hoywoyfux | 04.12.2007 @ 19:49
Gefällt mir. Sp? Gehört am Arbeitsplatz dazu und ich denke, die Jungs können das. Und wenn keine falsche Pflaume, diese Stimmung belastet, kann echt was werden ...
3 | Hoywoyfux | 04.12.2007 @ 19:50
Sp? - bitte keine Deutung, hab mich nur verdrückt (tastenmäßig/ hahaha).
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Martin Masak führte die Lausitzer Füchse am Wochenende zum ersten Mal als Kapitän auf das Eis. Die RUNDSCHAU sprach mit dem 31-jährigen Verteidiger über seine neue Rolle und die sportliche Situation des Tabellen-Zehnten der 2. Liga.
Martin Masak, wie wichtig war am Sonntag gegen Landsberg der erste Sieg nach sieben Niederlagen in Folge?
Er war sehr wichtig! Sieben Niederlagen am Stück lassen keine Mannschaft der Welt unbeeindruckt. Es war schon eine gewisse Nervosität zu spüren. Wichtig ist, dass wir jetzt zu unserer Lockerheit zurückfinden, die uns in den ersten Spielen ausgezeichnet hat. Ich denke, nun kommt auch wieder das Selbstvertrauen zurück, das uns in den letzten Spielen etwas gefehlt hat.
Also sind Sie mit Ihrem Einstand als Kapitän zufrieden?
Ja, denn auch am Freitag in Crimmitschau waren wir nicht schlecht. Leider lief das erste Drittel komplett gegen uns. Schön, dass es nun am Sonntag mit dem Sieg geklappt hat.
Blicken wir dennoch noch einmal zurück. Im November gelang den Füchsen kein einziger Sieg. Was lief falsch?
Wenn wir das wüssten, dann hätten wir es viel früher abgestellt. Aber Fakt ist, dass uns auch etwas das Glück gefehlt hat. In kämpferischer Hinsicht kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat in jedem Spiel alles gegeben. Aber man muss auch sagen, dass wir in den entscheidenden Phasen immer wieder individuelle Fehler gemacht haben.
Herr Masak, sind Sie eigentlich überrascht über Ihren Aufstieg zum Kapitän» Immerhin sollten Sie im Sommer keinen neuen Vertrag mehr bekommen. Die Einigung erfolgte erst kurz vor dem Trainingsstart.
Wenn ich ganz ehrlich bin: Ja, ich war schon etwas überrascht, dass mich der Trainer zum neuen Kapitän gemacht hat. Aber ich freue mich über das Vertrauen.
Was muss ein Kapitän in einer solch schwierigen Phase tun?
Wissen Sie, ich habe auch in der Vergangenheit immer hart für das Team gearbeitet. Das werde ich auch in Zukunft tun. Auch wenn jetzt als Kapitän die Verantwortung natürlich größer ist. Wie schon gesagt, wichtig ist, dass wieder mehr Lockerheit in die Kabine einzieht. Und dazu gehört auch mal das eine oder andere Späßchen.
Nach den Abgängen von Chris Straube und Robert Brezina wird viel über mögliche Neuzugänge diskutiert. Braucht die Mannschaft auch aus Sicht des Kapitäns noch Verstärkungen?
Letztlich muss das die Vereinsführung entscheiden. Aber ich sage es mal so: Wenn wir noch ein oder zwei Jungs dazubekommen, die uns auf dem Eis weiterhelfen und auch in der Kabine für eine positive Stimmung sorgen, dann würde in den nächsten Wochen sicher vieles leichter gehen.
Mit MARTIN MASAK sprach Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 04.12.2007