Neue Spieler sollen Qualität des Kaders anheben
«Wir suchen zum nächstmöglichen Termin einen treffsicheren Torjäger für unsere Zweitliga-Mannschaft. Sie sind jedoch auch herzlich willkommen, wenn ihre Stärken eher in der Defensive liegen und sie als Abwehrspieler über einen harten Schuss verfügen. Sie sollten sofort verfügbar und teamfähig sein. Sehr angenehm wäre es uns, wenn sie über ein intaktes familiäres Umfeld verfügen würden. Wir bieten ihnen einen regelmäßig bezahlten Arbeitsplatz und die Aussicht auf viel Eiszeit in der 2. Bundesliga.» – So oder ähnlich könnte eine fiktive Zeitungsannonce der Lausitzer Füchse aussehen, die derzeit nach Verstärkungen suchen. Denn Fakt ist: Nach den Abgängen der drei Leistungsträger Chris Chaput, Robert Brezina (beide wegen familiärer Gründe) und Chris Straube (nach Nordamerika) benötigt der Tabellenzehnte der 2. Liga trotz des jüngsten Erfolgserlebnisses gegen Landsberg (5:2) dringend eine Blutauffrischung. Das hatte auch der neue Kapitän Martin Masak im RUNDSCHAU-Interview angemahnt ( «Wenn wir noch ein oder zwei Jungs dazubekommen, die uns auf dem Eis weiterhelfen und auch in der Kabine für eine positive Stimmung sorgen, dann würde in den nächsten Wochen sicher vieles leichter gehen» ).
Hinter den Kulissen läuft die Suche nach Verstärkungen schon seit Wochen auf Hochtouren. Vor allem bei Manager Ralf Hantschke glühen die Telefonleitungen. Augenscheinlich ist aber auch, dass sich die Verantwortlichen bei möglichen Neuverpflichtungen nicht unter Zeitdruck setzen lassen wollen. «Wenn wir jetzt einen Spieler holen, dann muss er erstens finanzierbar sein und zweitens uns wirklich weiterhelfen. Er muss die Qualität des Kaders deutlich anheben» , betont Füchse-Sprecher Andreas Friebel und ergänzt: «Spieler, die über dieses gehobene Format verfügen, sind allerdings schwer zu finden, weil sie meistens bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen.»
Gegen einen Schnellschuss sprechen auch die Kosten, die durch einen solchen Transfer entstehen. Rechnet man die Aufwendungen für die Anmeldung bei der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG), für den Reindl-Nachwuchspool, Spielerberater-Honorare und mögliche Flugkosten zusammen, summiert sich das schnell auf 6000 bis 7000 Euro. Dazu kommt dann natürlich noch das monatliche Gehalt des neuen Spielers. «Deshalb suchen wir nach Spielern, die uns perspektivisch gesehen auch in der nächsten Saison weiterhelfen» , erklärt Friebel.
Gesucht wird nach einem Stürmer und/oder einem Verteidiger – je nachdem wie die finanziellen Konditionen ausfallen. Bereits einig waren sich die Füchse übrigens mit dem kanadischen Stürmer Mike Bayrack von den Heilbronner Falken. Er sagte jedoch in letzter Sekunde ab. Deshalb geht die Suche weiter – auch ohne Zeitungsannonce.
Vorschau: Morgen gastieren die Lausitzer Füchse bei Tabellenführer Kassel Huskies (19.30 Uhr). Am Sonntag geht es dann im Fuchsbau gegen die Moskitos Essen. Diese Partie beginnt wegen einer Fernsehübertragung im MDR (Sport im Osten) bereits um 14 Uhr.
habe gelesen oder irgend wo gehört in nordamerika sucht ein ehemaliger in wsw das eishockey spielen gelernter noch einen arbeitsplatz. Robert Francz´(g.g.)
2 | Fuchs | 06.12.2007 @ 13:51
gut das kein schnellschuss gemacht wird und lieber etwas gewartet wird.
3 | elarenal | 06.12.2007 @ 14:11
Ich hoffe, daß die benötigten Verstärkungen recht bald gefunden werden.
4 | HGX78 | 06.12.2007 @ 22:56
Nur sollte Ralf nicht mehr all zulange Zeit lassen. Wir haben in den letzten 10 Spielen 7 Punkte geholt und das ist zu dürftig. Meiner Meihnung nach, brauchen wir, spätestens zum Jahresbeginn, neues Spielermaterial.
5 | Landskronspezi | 07.12.2007 @ 08:42
laut heutiger "bild" wird nicht weiter nach verstärkung gesucht, laut ralf werde man sich nicht am wettrüsten beteiligen und der kader wäre stark genug stand im nem kleinen artikel
6 | Nino.csas | 07.12.2007 @ 08:56
ach die BILD, dass lügenblatt nummer 1!
die verantwortlichen werden schon ihr ding machen und ich denke mal über nah oder fern einen neuzugang vermelden!
7 | Disco1909 | 07.12.2007 @ 11:27
siehe ESBG es werden Spieler frei...
8 | fanmutti | 08.12.2007 @ 11:48
@7von wo?
es wird zeit dass was passiert..hat doch nichts mit wettrüsten zu tun, sondern mit ersatz für verlorene spieler. hoffentlich geht nicht noch einer..
in den pd war unser vorteil eine reihe mehr zu haben..jetzt dümpeln wir so dahin..kann nicht sein.andere vereine haben doch auch geld.
und bei uns sind noch nicht mal alles profis..also..!
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«Wir suchen zum nächstmöglichen Termin einen treffsicheren Torjäger für unsere Zweitliga-Mannschaft. Sie sind jedoch auch herzlich willkommen, wenn ihre Stärken eher in der Defensive liegen und sie als Abwehrspieler über einen harten Schuss verfügen. Sie sollten sofort verfügbar und teamfähig sein. Sehr angenehm wäre es uns, wenn sie über ein intaktes familiäres Umfeld verfügen würden. Wir bieten ihnen einen regelmäßig bezahlten Arbeitsplatz und die Aussicht auf viel Eiszeit in der 2. Bundesliga.» – So oder ähnlich könnte eine fiktive Zeitungsannonce der Lausitzer Füchse aussehen, die derzeit nach Verstärkungen suchen. Denn Fakt ist: Nach den Abgängen der drei Leistungsträger Chris Chaput, Robert Brezina (beide wegen familiärer Gründe) und Chris Straube (nach Nordamerika) benötigt der Tabellenzehnte der 2. Liga trotz des jüngsten Erfolgserlebnisses gegen Landsberg (5:2) dringend eine Blutauffrischung. Das hatte auch der neue Kapitän Martin Masak im RUNDSCHAU-Interview angemahnt ( «Wenn wir noch ein oder zwei Jungs dazubekommen, die uns auf dem Eis weiterhelfen und auch in der Kabine für eine positive Stimmung sorgen, dann würde in den nächsten Wochen sicher vieles leichter gehen» ).
Hinter den Kulissen läuft die Suche nach Verstärkungen schon seit Wochen auf Hochtouren. Vor allem bei Manager Ralf Hantschke glühen die Telefonleitungen. Augenscheinlich ist aber auch, dass sich die Verantwortlichen bei möglichen Neuverpflichtungen nicht unter Zeitdruck setzen lassen wollen. «Wenn wir jetzt einen Spieler holen, dann muss er erstens finanzierbar sein und zweitens uns wirklich weiterhelfen. Er muss die Qualität des Kaders deutlich anheben» , betont Füchse-Sprecher Andreas Friebel und ergänzt: «Spieler, die über dieses gehobene Format verfügen, sind allerdings schwer zu finden, weil sie meistens bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen.»
Gegen einen Schnellschuss sprechen auch die Kosten, die durch einen solchen Transfer entstehen. Rechnet man die Aufwendungen für die Anmeldung bei der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG), für den Reindl-Nachwuchspool, Spielerberater-Honorare und mögliche Flugkosten zusammen, summiert sich das schnell auf 6000 bis 7000 Euro. Dazu kommt dann natürlich noch das monatliche Gehalt des neuen Spielers. «Deshalb suchen wir nach Spielern, die uns perspektivisch gesehen auch in der nächsten Saison weiterhelfen» , erklärt Friebel.
Gesucht wird nach einem Stürmer und/oder einem Verteidiger – je nachdem wie die finanziellen Konditionen ausfallen. Bereits einig waren sich die Füchse übrigens mit dem kanadischen Stürmer Mike Bayrack von den Heilbronner Falken. Er sagte jedoch in letzter Sekunde ab. Deshalb geht die Suche weiter – auch ohne Zeitungsannonce.
Vorschau: Morgen gastieren die Lausitzer Füchse bei Tabellenführer Kassel Huskies (19.30 Uhr). Am Sonntag geht es dann im Fuchsbau gegen die Moskitos Essen. Diese Partie beginnt wegen einer Fernsehübertragung im MDR (Sport im Osten) bereits um 14 Uhr.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 06.12.2007