Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse lassen die Fans feiern
10.12.2007 | 10:46 Uhr von
Spiele gegen die Essener Moskitos elektrisieren die Fans der Lausitzer Füchse – schon weil eine ganze Reihe ehemaliger Weißwasseraner in den letzten Jahren in Essen gelandet. Diesmal liefen Lars Müller und Martin Sekera auf, während der bei den Fans nach seinem umstrittenen Weggang besonders umstrittene Matt Hubbauer verletzt in Essen bleiben musste.

Carsten Gosdeck und Thomas Vogl führen nach dem Treffer zum 2:0 einen wahren Freudentanz auf. Foto: Gunnar Schulze
Spielerisch guter Auftakt

Die Füchse zeigten sich dieses Mal von der ersten Minute an auf der Höhe des Geschehens, wirkten läuferisch und kämpferisch stark. Und auch spielerisch lief einiges zusammen – eine Handschrift des Trainers war zu erkennen: Die Füchse machten das Spiel schön breit, um dann auch aus der zweiten Reihe in die Schusspositionen vorzurücken. So fiel auch das 1:0 in Überzahl. Carsten Gosdeck passte von rechts auf den eingelaufenen Verteidiger Thomas Vogl, der die Scheibe kurz annahm und dann ins rechte Dreiangel versenkte. Auch das zweite Überzahltor fiel ähnlich, diesmal verwertete Adam Drgon den Pass.

Die Essener kam überhaupt nicht ins Spiel und profitierten dann von einem krassen Fehler der Füchse. Nach einem Querpass hinter dem Tor versprang Adam Drgon die Scheibe so unglücklich vor das Tor, dass dort zwei Essener wenig Mühe hatten, den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber auch danach lief bei den Gästen nicht viel zusammen, während die Füchse ihrerseits Chancen auf weitere Treffer hatten.

Die Überlegenheit der Füchse blieb auch im zweiten Drittel erhalten, nur auf der Anzeigetafel spiegelte sich nicht entsprechend wider. Und als Nolan McDonald sein Tor verlassen hatte, um einen Pass zu spielen, was aber nicht gelang, brannte es auf einmal vor dem Füchse-Tor lichterloh. Die Füchse kamen dann aber doch durch den energisch nachsetzenden Peter Szabo zum 3:. Ihr spielerische Klasse gestern Abend sah man in einer 3:2-Situation, bei der Alan Reader auf den in die hängende Position einlaufenden Peter Szabo ablegte. Der verfehlte nur knapp das Tor. Beim Abpraller von der Bande hatte aber Steve Crampton das Tor auf dem Schläger.

Eine Überzahl der Essener brachte dann den erneuten Anschluss. Die Füchse standen zu viert zwar gut in der „Box“, aber Niemand achtete auf den Essener Verteidiger Robin Sochan, der genau in die Mitte dieser box lief, angespielt wurde und direkt abzog.

Reader erlöst die Füchse

Auch im Schlussdrittel wirkten die Gastgeber überlegen. Man hatte nie das Gefühl, dass der Sieg in Gefahr geraten könnte – aber im Eishockey geht das ja so schnell. Deshalb war die Erleichterung im Fuchsbau nach dem vierten Treffer (in Überzahl) groß. Nach einem schönen Zusammenspiel mit Steve Crampton versenkte Alan Reader den Puck im Tor.

Ein Aufbäumen der Essener war auch nach diesem Gegentreffer nicht zu erkennen. In Unterzahl gelang den Weißwasseranern ein schönes Break, dem aber die Krönung durch Masak versagt blieb. Als die Gäste dann ihren Torwart vom Eis nahmen, behielt Tuukka Pulliainen nach einem Puckgewinn den Überblick: Der Finne passte auf Carsten Gosdeck, der keine Mühe hatte, die Scheibe zur Freude der Fans ins verwaiste Essener Tor einzuschieben. (Ronny Reddo und Frank Thümmler)

Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport vom 10.12.2007
1083 mal gelesen
 
1 | Suppy | 10.12.2007 @ 11:26
ein ganz großes lob an die manschaft und ein noch viel größeres erhällt der sicherheitsdienst diesmal von mir ...... der trotz schlechten wetter und regen die toren pünktlich 17 min. später als ausgeschrieben aufgemacht haben.... ganz großes lob .......
2 | esw77schrulle | 10.12.2007 @ 14:33
@1: ironie lässt grüßen oder was...!? ansonsten wars ein ausgesprochen geiles match. so kommt gose tatsächlich noch zu seiner saison seines lebens... *g*.
3 | Suppy | 10.12.2007 @ 16:56
@2 naja schön ist es nicht was die da machen rumstehen mit den weibern flirten und sich feiern lassen
4 | Taubentreter | 10.12.2007 @ 18:35
Wie immer... Meister Pelk seine Proleten haben es echt auf Tasche... Liegt aber wohl eher an der Leitung wie an den Knechten. Wird sich nie was ändern. Schade das ich nicht anwesend sein konnte...schade schade.
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