Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse: Kleiner Kader, großer Kampf
17.12.2007 | 08:56 Uhr von
Weißwasser besiegt den Tabellenzweiten Landshut 2:1 / Popiesch: «Geschlossene Mannschaftsleistung»
Einen Tag nach den blau-gelben Feierlichkeiten anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums hatten die Lausitzer Füchse gestern auch in der 2. Liga Grund zum Jubeln: Mit einem kleinen Kader lieferte Weißwasser gegen den Tabellenzweiten Landshut Cannibals einen großen Kampf ab und setzte sich verdient 2:1 durch.

Schöner Abend für den erst 19-jährigen Martin Lehnigk: Er schoss die Füchse gestern mit 1:0 in Führung. Foto: Aswendt
Es war eine Szene mit Symbolcharakter, die sich Anfang des dritten Drittels vor dem Tor der Gastgeber abspielte. Füchse-Verteidiger Robert Hoffmann stürzte sich beim Rettungsversuch auf den Puck und begrub ihn unter seinem Körper. Sozusagen zur Unterstützung warf sich Torhüter Nolan McDonald auf den Mitspieler und entschärfte damit nicht nur die bedrohliche Situation, sondern sorgte außerdem für einige zusätzlich Sekunden des Durchschnaufens. Die konnte sein Team vor 1922 Zuschauern gut gebrauchen. Denn buch stäblich mit letzter Kraft retteten die Füchse den wichtigen Dreier ins Ziel, der die Hoffnung auf den Einzug in die Play-off-Runde am Leben erhält. «Es war über die gesamten 60 Minuten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir haben viel Laufbereitschaft und ein gutes Zweikampfverhalten gezeigt» , lobte Füchse-Trainer Thomas Popiesch.
Der junge Markus Lehnigk nutzte in der 13. Minute einen Fehler in der Landshuter Abwehr und schoss die Gastgeber kaltschnäuzig in Führung. Zwei Minuten vor dem Ende erhöhte Peter Szabo zwar auf 2:0, entschieden war die umkämpfte Partie damit aber noch nicht. Nur 70 Sekunden später kam Landshut durch Brent Walton zum Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es für den Favoriten jedoch nicht. Und das hätte auch nicht dem Spielverlauf entsprochen. Denn trotz der personellen Nöte erspielte sich Weißwasser viele Torchancen.
Zur Erinnerung: Weil die Abgänge von Chris Straube und Robert Brezina bislang nicht kompensiert wurden, muss Trainer Popiesch mit einem der kleinsten Kader der Liga auskommen. Gegen Landshut fehlte auch noch der gesperrte André Mücke. Am Ende gab es allerdings auch für Landshuts Trainer Andreas Brockmann keinen Zweifel am verdienten Füchse-Sieg: «Weißwasser hat mit mehr Herz und Einsatz gespielt. Nach unsere Serie von sieben Siegen in Folge haben einige Spieler offenbar gedacht, dass wir hier allein mit technischen Mitteln bestehen können.» (Frank Noack)

Freitag: SC Riessersee – Lausitzer Füchse 6:3 (1:1, 3:2, 2:0)
Tore: 0:1 Reader (6.), 1:1 Meyer (14.), 2:1 Mayr (22.), 2:2 Pulliainen (23.); 3:2 Bigam (29.), 4:2 Self (30.), 4:3 Vogl (34.), 5:3 Bigam (48.), 6:3 Mayr; Schiedsrichter: Stascha Ninkov (Reutlingen); Zuschauer: 1472; Strafminuten: 16 / 17 + Spieldauerdisz. Mücke.

Sonntag: Lausitzer Füchse – Landshut Cannibals 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)
Tore: 1:0 Lehnigk (13.), 2:0 Szabo (58.), 2:1 Walton (59.); Schiedsrichter: Maximilian Plitz (Ottobrunn); Zuschauer: 1922; Strafminuten: 8 / 10 + 10 (Oswald).
Spieler des Tages: Markus Lehnigk.

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 17.12.2007
1311 mal gelesen
 
1 | fanmutti | 17.12.2007 @ 09:01
Popiesch ist eben bahres Gold wert!!
2 | Freezer | 17.12.2007 @ 09:33
im Bildtext - "Martin" Lehnigk??
3 | Mozart | 17.12.2007 @ 09:34
Text muss 1:1 übernommen werden...
4 | Taubentreter | 18.12.2007 @ 09:44
Also ich bin auch von TP begeistert. Is glaub ich das beste was wir machen konnten. (Obwohl ich Anfangs nich so überzeugt war) Zum Landshut-Sieg.... Ganz grosses Kino! Weiter so! Zum Bild.... *lol*...neuer Spieler? Oder etwa n geheimer Bruder??? man weiss es nich.... Gruss TT!
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