Die extra angefertigten Adventstrikots sollten die Lausitzer Füchse länger anbehalten. Auch am dritten Advent gelang den Lausitzer Füchsen ein Sieg, diesmal sogar gegen den Angstgegner aus Landshut. Von den letzten zehn Spielen konnten die Füchse gerade mal eines gegen die „Kannibalen“ gewinnen, vor fast genau einem Jahr (am 17. Dezember mit 2:1). Auch die beiden bisherigen Spiele in dieser Saison gingen an die Landshuter. Noch dazu ist der Kader heute nach den zwei Abgängen (Brezina und Straube) und durch die Sperre von Mücke deutlich dünner als in den ersten Vergleichen.
Markus Lehnigk, nach der Partie als bester Füchse-Spieler ausgezeichnet, auf dem Weg zum 1:0. Foto: Gunnar Schulze
Aber bange machen galt nicht: Die Füchse konzentrierten sich zunächst eher darauf, keine Fehler zu machen und neutralisierten sich mit dem Gegner. Lange Zeit passierte nicht viel, bis der Führungstreffer für Weißwasser wie aus heiterem Himmel fiel. Tuukka Pulliainen hatte abgezogen, der Puck blieb an einem Gegenspieler hängen. Markus Lehnigk schaltete am schnellsten, tauchte allein vor dem Gästetor auf und versenkte den Puck zur Führung der Füchse, indem er ihn mit der Rückhand unter den Schonern von Torwart Martin Cinibulk hindurchschob.
Die Landshuter kassierten im ersten Drittel relativ viele Strafen, aber die Füchse konnten mit diesem Vorteil nur relativ wenig anfangen. Eine gute Szene hatten die Füchse noch, als Carsten Gosdeck eine 2:1-Situation allein abschloss, den zurückspringenden Puck wieder erkämpfte, noch einmal schoss und Pulliainen den folgenden Abpraller vergab.
Im Mitteldrittel neutralisierten sich beide Mannschaften, waren immer eng am Mann und ließen außer Distanzschüssen nichts zu. Da beide Teams wenig Fehler begingen, blieben auch Chancen Mangelware.
Viel turbulenter verlief das Schlussdrittel. Das lag zuallererst daran, das die Landshuter jetzt nicht mehr nur auf Füchse-Fehler warten konnten, um endlich den Ausgleich zu erzielen. Für die Gastgeber ergaben sich sofort mehr Räume. Thomas Götz hatte die erste gute Möglichkeit (47.) scheiterte aber genauso am starken Cinibulk im Gästetor wie später Carsten Gosdeck, der den tschechischen Torwart nicht umspielen konnte. Das erlösende 2:0 erzielte dann der Weißwasseraner Topscorer Peter Szabo, der ein Zuspiel in die hängende Mittelstürmerposition mit einem Direktschuss veredelte. Steve Crampton und Alan Reader waren die Vorbereiter.
Die knapp 2000 Fans in der Halle dachten, damit sei die Entscheidung gefallen. Die Gäste aber kamen noch einmal zum Anschluss. Brandon Dietrich war mit der Scheibe aus dem eigenen Drittel gestartet, lief bis in die linke Stürmerposition, wo Brent Walton sofort abzog. Nolan McDonald war die Sicht verdeckt, er hatte keine Abwehrchance. Die verbleibenden 110 hektischen Sekunden überstanden die Füchse dann aber schadlos. (Ronny Reddo & Frank Thümmler)
Stimmen
Andreas Brockmann (Trainer Landshut Cannibals): Nach unserer Siegesserie dachten wohl einige im Kader, es sei leicht, in Weißwasser zu gewinnen. Dem ist aber nicht so. Heute hat die Mannschaft gewonnen, die sich in den Zweikämpfen das Quäntchen mehr durchgesetzt hat – und das waren heute die Lausitzer Füchse, denen ich zum Erfolg gratuliere. Ärgerlich ist die Zehn-Minutenstrafe gegen Ostwald nach dem Schlusspfiff. Er hat dem Schiedsrichter nichts gesagt, dem hat schon ein böser Blick gereicht.
Thomas Popiesch (Trainer Lausitzer Füchse): Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben wieder mit Leidenschaft gekämpft, sind viel gelaufen und haben sehr körperbetont gespielt. Im letzten Drittel haben wir uns dann genügend Chancen erarbeitet. Ich denke, unser Sieg heute war hochverdient. Gut gemacht hat ihre Sache auch die junge dritte Reihe, die in Riessersee einige Gegentore hinnehmen musste. Aber heute war sie voll da und hat ja auch das wichtige 1:0 erzielt.
Die Landshuter kassierten im ersten Drittel relativ viele Strafen, aber die Füchse konnten mit diesem Vorteil nur relativ wenig anfangen. Eine gute Szene hatten die Füchse noch, als Carsten Gosdeck eine 2:1-Situation allein abschloss, den zurückspringenden Puck wieder erkämpfte, noch einmal schoss und Pulliainen den folgenden Abpraller vergab.
Im Mitteldrittel neutralisierten sich beide Mannschaften, waren immer eng am Mann und ließen außer Distanzschüssen nichts zu. Da beide Teams wenig Fehler begingen, blieben auch Chancen Mangelware.
Viel turbulenter verlief das Schlussdrittel. Das lag zuallererst daran, das die Landshuter jetzt nicht mehr nur auf Füchse-Fehler warten konnten, um endlich den Ausgleich zu erzielen. Für die Gastgeber ergaben sich sofort mehr Räume. Thomas Götz hatte die erste gute Möglichkeit (47.) scheiterte aber genauso am starken Cinibulk im Gästetor wie später Carsten Gosdeck, der den tschechischen Torwart nicht umspielen konnte. Das erlösende 2:0 erzielte dann der Weißwasseraner Topscorer Peter Szabo, der ein Zuspiel in die hängende Mittelstürmerposition mit einem Direktschuss veredelte. Steve Crampton und Alan Reader waren die Vorbereiter.
Die knapp 2000 Fans in der Halle dachten, damit sei die Entscheidung gefallen. Die Gäste aber kamen noch einmal zum Anschluss. Brandon Dietrich war mit der Scheibe aus dem eigenen Drittel gestartet, lief bis in die linke Stürmerposition, wo Brent Walton sofort abzog. Nolan McDonald war die Sicht verdeckt, er hatte keine Abwehrchance. Die verbleibenden 110 hektischen Sekunden überstanden die Füchse dann aber schadlos. (Ronny Reddo & Frank Thümmler)
Stimmen
Andreas Brockmann (Trainer Landshut Cannibals): Nach unserer Siegesserie dachten wohl einige im Kader, es sei leicht, in Weißwasser zu gewinnen. Dem ist aber nicht so. Heute hat die Mannschaft gewonnen, die sich in den Zweikämpfen das Quäntchen mehr durchgesetzt hat – und das waren heute die Lausitzer Füchse, denen ich zum Erfolg gratuliere. Ärgerlich ist die Zehn-Minutenstrafe gegen Ostwald nach dem Schlusspfiff. Er hat dem Schiedsrichter nichts gesagt, dem hat schon ein böser Blick gereicht.
Thomas Popiesch (Trainer Lausitzer Füchse): Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben wieder mit Leidenschaft gekämpft, sind viel gelaufen und haben sehr körperbetont gespielt. Im letzten Drittel haben wir uns dann genügend Chancen erarbeitet. Ich denke, unser Sieg heute war hochverdient. Gut gemacht hat ihre Sache auch die junge dritte Reihe, die in Riessersee einige Gegentore hinnehmen musste. Aber heute war sie voll da und hat ja auch das wichtige 1:0 erzielt.
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 17.12.2007