Das Jahr 2008 hat begonnen. Eine Zeit, Pläne zu schmieden, Vorsätze zu fassen und sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Für die RUNDSCHAU ist das Anlass, die Akteure in der Region und Stadt zu Wort kommen zu lassen, was sie von diesem Jahr erwarten – im positiven wie im negativen Sinn. Heute: Thomas Popiesch, Trainer der Lausitzer Eishockeyfüchse.
Was wird die größte Herausforderung sein ?
Sportlich gesehen ist es meine Hauptaufgabe, die Bundesligamannschaft der Lausitzer Füchse weiterzuentwickeln. Dieser Anspruch ist hoch und hat viele Facetten. Nun werde ich mich aber hüten, irgendwelche Prognosen abzugeben, wo wir am Ende der Saison platziert sein werden. Abgerechnet wird im Frühjahr.
Worauf freuen Sie sich am meisten ?
Auf die effektive Zusammenarbeit mit dem Team im weitesten Sinne, also auch mit Verantwortlichen aller Ebenen und mit den Fans. Klar ist auch, dass meine Familie, die nach wie vor in Krefeld wohnt, für mich ein Hort der Geborgenheit ist. Schmerzlich vermisse ich den täglichen Kontakt zu meiner Tochter Anna (9). Schön hingegen ist, dass ich mit dem Weißwasser-Engagement meine Eltern in Alt-Landsberg bei Berlin nun öfter sehen kann.
Was bereitet Ihnen Kopfzerbrechen ?
Weißwasser als Traditionsstandort des deutschen Eishockeys muss hohen Zuschaueransprüchen genügen. Bei unserem derzeit kleinen Kader und der straffen Finanzpolitik ist es nicht einfach, Wünsche und Wirklichkeit unter einen Hut zu bringen. Schlimm wäre es, wenn wir in den nächsten Wochen noch Verletzungen von Spielern hinnehmen müssten. Dieser Umstand wäre wirklich eine enorme Herausforderung. Aber ich bin und bleibe Optimist.
Was möchten Sie am 31. Dezember 2008 über dieses Jahr sagen können
Diese Antwort fällt mir nicht schwer. Ich möchte dann noch immer Trainer in Weißwasser sein und meine Mannschaft möge zum Zeitpunkt die Weichen in Richtung Play-Offs eindeutig gestellt haben
Auf die letzte Frage hätte ich von Thomas keine andere Antwort erwartet! Ehrlich und realstisch, dazu noch eine gute Portion Optimismus..., gutes Interview! :-)
2 | hokka | 07.01.2008 @ 14:41
Einer der besten Trainer, den wir je hatten. Super Typ!
3 | luckyluke | 07.01.2008 @ 16:36
mit dem mann hat das team zukunft!!!!!
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Für die RUNDSCHAU ist das Anlass, die Akteure in der Region und Stadt zu Wort kommen zu lassen, was sie von diesem Jahr erwarten – im positiven wie im negativen Sinn. Heute: Thomas Popiesch, Trainer der Lausitzer Eishockeyfüchse.
Was wird die größte Herausforderung sein ?
Sportlich gesehen ist es meine Hauptaufgabe, die Bundesligamannschaft der Lausitzer Füchse weiterzuentwickeln. Dieser Anspruch ist hoch und hat viele Facetten. Nun werde ich mich aber hüten, irgendwelche Prognosen abzugeben, wo wir am Ende der Saison platziert sein werden. Abgerechnet wird im Frühjahr.
Worauf freuen Sie sich am meisten ?
Auf die effektive Zusammenarbeit mit dem Team im weitesten Sinne, also auch mit Verantwortlichen aller Ebenen und mit den Fans. Klar ist auch, dass meine Familie, die nach wie vor in Krefeld wohnt, für mich ein Hort der Geborgenheit ist. Schmerzlich vermisse ich den täglichen Kontakt zu meiner Tochter Anna (9). Schön hingegen ist, dass ich mit dem Weißwasser-Engagement meine Eltern in Alt-Landsberg bei Berlin nun öfter sehen kann.
Was bereitet Ihnen Kopfzerbrechen ?
Weißwasser als Traditionsstandort des deutschen Eishockeys muss hohen Zuschaueransprüchen genügen. Bei unserem derzeit kleinen Kader und der straffen Finanzpolitik ist es nicht einfach, Wünsche und Wirklichkeit unter einen Hut zu bringen. Schlimm wäre es, wenn wir in den nächsten Wochen noch Verletzungen von Spielern hinnehmen müssten. Dieser Umstand wäre wirklich eine enorme Herausforderung. Aber ich bin und bleibe Optimist.
Was möchten Sie am 31. Dezember 2008 über dieses Jahr sagen können
Diese Antwort fällt mir nicht schwer. Ich möchte dann noch immer Trainer in Weißwasser sein und meine Mannschaft möge zum Zeitpunkt die Weichen in Richtung Play-Offs eindeutig gestellt haben
Mit THOMAS POPIESCH
sprach Joachim Langner
Quelle: Lausitzer Rundschau Lokalteil vom 07.01.08