Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Lausitzer Füchse verlieren...
14.01.2008 | 10:18 Uhr von
...das Derby gegen Crimmitschau 0:2
Die Lausitzer Füchse haben es gestern verpasst, sich in der Nichtabstiegszone der 2. Eishockey-Bundesliga festzusetzen: Nach den beiden Siegen gegen München und in Landsberg verloren sie ausgerechnet das Jubiläumsderby gegen die Eis piraten Crimmitschau mit 0:2. Im 25. Duell zwischen den sächsischen Traditionsvereinen avancierte zwar Füchse-Torhüter Nolan McDonald zum Unglücksraben. Die ungewohnt scharfe Kritik von Trainer Thomas Popiesch richtete sich aber an andere Adressaten innerhalb des Teams. Am Ende misslang ihm auch noch die letzte Verzweiflungstat. Als Füchse- Torhüter Nolan McDonald in den letzten Spielminuten durch Trainer Popiesch zu Gunsten eines sechsten Feldspielers ausgewechselt wurde, kam der Kanadier auf dem Weg zur Weißwasseraner Auswechselbank ins Straucheln und wäre beinahe mit seiner schweren Montur lang auf das Eis geplumpst. McDonalds Ausrutscher passte irgendwie zu seiner Leistung an diesem Tag, der es nicht wirklich gut mit ihm meinte. Denn der Mann, der den Füchsen in der vergangenen Saison mit seinen phantastischen Leistungen gegen Dresden den Klassenerhalt sicherte, sorgte gestern für Diskussionen. Beim ersten Gäste-Treffer durch Vitali Stähle in der 32. Minute ließ McDonald den Puck im kurzen Eck durchrutschen. Beim entscheidenden zweiten Tor (56.) bugsierte Boris Flamik den Puck buchstäblich «durch die Hosen träger» von McDonald, sprich durch die beiden Schoner des Füchse- Keepers ins Netz. Trainer Popiesch hielt sich dennoch mit Kritik zurück – zumindest in Richtung von McDonald. «Ich rede nicht über einzelne Spieler, sondern nur über die gesamte Mannschaft. Und wenn wir zu Hause kein einziges Tor schießen, dann können wir eben auch nicht gewinnen» , betonte er.
Statt einer Einzelkritik an seinem Keeper richtet der Coach den Fokus auch auf die Entstehung des ersten Tores, das die Weichen für den Rest des hart umkämpften Derbys stellte. Crimmitschaus Stähle erzielte den Treffer in Überzahl. Schon in den Minuten zuvor hatten sich die Füchse durch Fouls selbst dezimiert. Vor allem Robert Hoffmann tat sich dabei hervor. «Wir sind durch Dummheiten in Unterzahl geraten. So dumm darf man sich einfach nicht verhalten» , kritisierte Popiesch, ohne dabei konkrete Namen zu nennen.
Fortan liefen die Gastgeber dem knappen Rückstand hinterher. Und das zu einer ungewohnten Tageszeit, denn wegen der Übertragung im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) begann die Partie schon um 14 Uhr. Die Mittagsschicht blieb jedoch erfolglos. Erstens, weil die Gäste aus Crimmitschau sich geschickt darauf verstanden, den Vorsprung zu verwalten. Und zweitens, weil zum mangelnden Durchsetzungsvermögen einiger Füchse-Spieler vor dem Tor auch noch Pech in Form von mehreren Pfostenschüssen hinzukam. Als die Gastgeber in den letzten Minuten mit aller Macht auf den Ausgleich drängten, fiel der entscheidende zweite Treffer für Crimmitschau. «Wir haben an diesem Wochenende gleich zwei Mal zu null gespielt» , frohlockte Gäste-Coach Gunnar Leidborg – und machte damit vor allem seinem Keeper Sinisa Martinovic ein dickes Kompliment.

Sonntag: Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

Tore: 0:1 Stähle (32.), 0:2 Flamik (56.)
Schiedsrichter: Zsolt Heffler (Dinslaken)
Zuschauer: 2232
Strafminuten: 14 / 12
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Tuukka Pulliainen

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 14.Januar 2008
1353 mal gelesen
 
1 | fanmutti | 14.01.2008 @ 11:30
tja als ich im forum mal sagte:"..dumme fehler." wurde ich maß genommen. nun sagt es der trainer. es war gestern einfach nur dumm.ich hoffe man lernt endlich draus. nicht prügeln..tore schiessen!
2 | fanta | 14.01.2008 @ 17:52
witz des tages war ja aber noch das tuukka bester spieler geworden ist!
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