Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Großer Redebedarf im Fuchsbau
18.01.2008 | 09:00 Uhr von
Weißwasser will heute zurück in die Erfolgsspur
Reden ist Silber, Siegen ist Gold – das soll das Motto der Lausitzer Füchse für das kommende Wochenende in der 2. Bundesliga werden. Denn mit den Partien heute in Ravensburg (20 Uhr) und am Sonntag gegen Regensburg (17 Uhr) geht es gegen Kontrahenten, die in der Tabelle hinter dem Zehnten aus Weißwasser stehen.
Kurzum: Zwei Siege würden den Füchsen sehr gut zu Gesicht stehen, um den Sturz auf einen Play-down-Rang zu vermeiden. Für die Rückkehr in die Erfolgsspur wurde in den vergangenen Tagen viel investiert – auf und neben dem Eis. Nach den jüngsten „Dummheiten“ (Thomas Popiesch) hat sich der Coach alle Profis zu Einzelgesprächen in sein Zimmer geholt. „Bei dem einen Spieler war der Gesprächsbedarf kleiner, bei dem anderen größer. Es geht darum, dass wir die Quote der Spiel entscheidenden individuellen Fehler minimieren und damit insgesamt die Qualität der gesamten Mannschaft anheben“, betont Popiesch. Doch der Coach beließ es in diesen Einzelgesprächen nicht bei einem Rückblick. „Ich habe jedem Spieler noch einmal ganz deutlich gesagt, was ich für den Rest der Saison von ihm erwarte und welche Aufgabe er hat“, sagt der Trainer.
Zumal die derzeitige Situation in der Tabelle der 2. Liga jede Menge Brisanz birgt. Von Platz acht bis zum Absturz ganz nach unten ist für die Füchse im letzten Saisondrittel alles möglich. 16 Spiele vor dem Ende der Hauptrunde trennen den Achten (Crimmitschau) und den Letzten (Regensburg) nur acht Punkte. In den vergangenen Wochen ist aber auch deutlich geworden, dass der kleine Füchse- Kader den enormen Belastungen mehr und mehr Tribut zollen musste. Und dieser Kräfteverschleiß bei Leistungsträgern wie Carsten Gosdeck und Peter Szabo ist nicht unbedingt ein beruhigendes Zeichen.
In Ravensburg kehrt Steve Crampton nach abgelaufener Sperre ins Team zurück. Ansonsten muss es der aktuelle Kader richten. Neuverpflichtungen konnten trotz intensiver Verhandlungen noch nicht präsentiert werden. Doch Popiesch weiß, dass die Zeit drängt. „Mit dem Abgang von Robert Brezina ist ein Loch entstanden, das nur schwer zu schließen ist. Das wissen wir und bemühen uns um Alternativen. Die letzten Spiele haben gezeigt, dass die Spieler, die diese Lücke schließen sollten, das nicht können“, erklärt der Coach in einem Interview des Stadionmagazins „Füchse-Inside“. Doch Popiesch weiß genauso gut um die Schwierigkeiten eines solchen Transfers: „Den typischen Torjäger, der uns sofort weiterhilft, gibt es leider nicht auf dem Markt. So einen Mann lässt niemand gehen.“

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 18.Januar 2008
842 mal gelesen
 
1 | DavidH. | 18.01.2008 @ 10:25
beim letzten Satz fehlt ein Teil mein ich. da müsste stehen "mit Ausnahme der Lausitzer Füchse."
2 | elarenal | 18.01.2008 @ 10:35
Das habe ich mir beim lesen des Artikels auch gedacht.
3 | 3liter | 18.01.2008 @ 10:48
M.m. etwas unglücklich formuliert. Man würde solche Leute sicher gehen lassen - wie wir. Aber die Frage ist doch vielmehr, ob überhaupt jemand so dringend von seinem Verein weg und zu uns will.
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