Weißwasser besiegt Schlusslicht Regensburg 6:4 und verhindert Sturz auf Play-down-Rang
In dem immer dramatischer werdenden Kampf um den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga ist den Lausitzer Füchsen gestern Abend ein wichtiger Etappensieg gelungen: Dank des 6:4-Heimerfolges gegen Schlusslicht Eisbären Regensburg verhinderte Weißwasser den Sturz auf einen Abstiegsplatz und hat jetzt sogar wieder die Play-off-Ränge der besten acht Teams dicht vor Augen.
Dabei war die Kellertür ganz weit geöffnet. Seit Samstag durften die Füchse für eine Nacht schon einmal schnuppern, wie es sich anfühlt, auf einem der ungeliebten Play-down-Ränge zu stehen. Da die Partie München gegen Ravensburg (1:4) bereits am Samstag ausgetragen wurde, war Weißwasser ohne eigenes Zutun zwischenzeitlich auf Platz elf abgerutscht – übrigens erst zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit. Hätte diese Konstellation auch am Ende der Hauptrunde noch Bestand, dann müssten die Füchse wie schon in der vergangenen Saison wieder in den Play-downs um den Klassenerhalt zittern.
Nach dem Ende des 38. Spieltages besteht jedoch die Hoffnung, dass Weißwasser dieses zweifelhafte Spektakel diesmal vielleicht doch vermeiden kann. Denn mit 47 Punkten kletterten die Füchse aus dem Tabellenkeller auf Platz neun nach oben, der den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde. Und die Play-off-Ränge sind plötzlich auch nur noch zwei Zähler entfernt. «Obwohl der derzeitige Tabellenplatz lediglich eine Momentaufnahme ist, war dieser Sieg sehr wichtig. Denn wir müssen regelmäßig punkten, um dranzu bleiben» , betonte Füchse-Trainer Thomas Popiesch.
Dabei mussten die 1289 Zuschauer gestern zur Kenntnis nehmen, dass an der Kellertür nicht unbedingt der Platz für hochklassiges Eishockey ist. Gäste-Coach Igor Pavlov beschrieb die umkämpfte Partie mit martialischen Worten sogar als «Schlacht» , in der Weißwasser «in den entscheidenden Momenten die richtige Entscheidung getroffen» habe. Pavlov dürfte zum Beispiel die 38. Minute gemeint haben, als Jörg Pohling nur 25 Sekunden nach dem Regensburger Ausgleich die Gastgeber erneut in Führung schoss. Kurz vor der Pause erhöhte Peter Szabo auf 5:3 und sorgte für die Vorentscheidung.
Für die Füchse nahm damit die «Achterbahnfahrt» (Popiesch) doch noch ein gutes Ende. Denn nach gutem Start verlor sein Team zwischenzeitlich den Faden, rappelte sich jedoch wieder auf und profitierte mit drei Überzahltoren von den Undiszipliniertheiten einiger Regens burger Spieler, die das mit der Schlacht offenbar zu ernst genommen hatten. Vor allem Mitte des ersten Drittels herrschte akute Platznot auf der Strafbank der Gäste, als fünf (!) Eis bären gleichzeitig in der Kühlbox saßen. Popiesch waren diese Turbulenzen letztlich egal. «Hauptsache gewonnen» , atmete der Füchse-Coach tief durch.
jetzt sieht man mal, wie wichtig crampton für unser spiel ist
2 | fanmutti | 21.01.2008 @ 11:01
..und pulli
3 | stesi | 21.01.2008 @ 13:05
crampton war schon die ganze zeit wichtig.
4 | Kiesi71 | 21.01.2008 @ 13:33
ihm wurde doch gerade in diesem forum vorgeworfen für einen ausländer zu schwach zu sein
5 | Flüchtling | 21.01.2008 @ 13:59
@2 Das war ja klar dass nach einem guten Spiel dem Pulli wieder seine eminente Wichtigkeit fürs Team bescheinigt wird. Das er aber in fast jedem der letzten Spiele einfach zu schwach war für eine Ausländerposition wird da wieder ganz schnell vergessen!
6 | fanmutti | 21.01.2008 @ 14:13
@5 ich bestimmt nicht
7 | SGD_Support | 21.01.2008 @ 15:50
Hört doch endlich mal mit dem Pulli-Gejammer auf. Das nervt echt toal mittlerweile... Ein Lanny Gare wär besser oder was?
8 | pasloe | 21.01.2008 @ 16:39
münchen : ravensburg am samstag 1 : 4 und sooooooooo viele leute haben zufällig richtig getippt, ggg. wird das spiel aus der wertung genommen ? ungerecht gegenüber den anderen, gg. ciao
9 | DavidH. | 21.01.2008 @ 16:51
ja es wird aus der wertung genommen.
10 | Schnaps DWH | 21.01.2008 @ 17:36
@9 richtig so, hab mich auch schon voll gewundert wieviele diese partie richtig getippt haben!
11 | Eddy08 | 22.01.2008 @ 13:10
Da gibt es wohl noch mehr Spiele die aus der Wetrung genommen werden müßten so die vorzeitig beendenten Spiele als Kassel 1:3 gegen den ETC verlor, da hatten einige aus 2 Spielen 20 Punkte unerwartete Ergebnisse gerade von den Spielen die eher beendet wurden also was soll das.
12 | SEFI | 22.01.2008 @ 15:25
Erstens endete das Spiel 3:2 und zweitens ist es schon lange aus der Wertung raus.
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In dem immer dramatischer werdenden Kampf um den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga ist den Lausitzer Füchsen gestern Abend ein wichtiger Etappensieg gelungen: Dank des 6:4-Heimerfolges gegen Schlusslicht Eisbären Regensburg verhinderte Weißwasser den Sturz auf einen Abstiegsplatz und hat jetzt sogar wieder die Play-off-Ränge der besten acht Teams dicht vor Augen.
Dabei war die Kellertür ganz weit geöffnet. Seit Samstag durften die Füchse für eine Nacht schon einmal schnuppern, wie es sich anfühlt, auf einem der ungeliebten Play-down-Ränge zu stehen. Da die Partie München gegen Ravensburg (1:4) bereits am Samstag ausgetragen wurde, war Weißwasser ohne eigenes Zutun zwischenzeitlich auf Platz elf abgerutscht – übrigens erst zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit. Hätte diese Konstellation auch am Ende der Hauptrunde noch Bestand, dann müssten die Füchse wie schon in der vergangenen Saison wieder in den Play-downs um den Klassenerhalt zittern.
Nach dem Ende des 38. Spieltages besteht jedoch die Hoffnung, dass Weißwasser dieses zweifelhafte Spektakel diesmal vielleicht doch vermeiden kann. Denn mit 47 Punkten kletterten die Füchse aus dem Tabellenkeller auf Platz neun nach oben, der den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde. Und die Play-off-Ränge sind plötzlich auch nur noch zwei Zähler entfernt. «Obwohl der derzeitige Tabellenplatz lediglich eine Momentaufnahme ist, war dieser Sieg sehr wichtig. Denn wir müssen regelmäßig punkten, um dranzu bleiben» , betonte Füchse-Trainer Thomas Popiesch.
Dabei mussten die 1289 Zuschauer gestern zur Kenntnis nehmen, dass an der Kellertür nicht unbedingt der Platz für hochklassiges Eishockey ist. Gäste-Coach Igor Pavlov beschrieb die umkämpfte Partie mit martialischen Worten sogar als «Schlacht» , in der Weißwasser «in den entscheidenden Momenten die richtige Entscheidung getroffen» habe. Pavlov dürfte zum Beispiel die 38. Minute gemeint haben, als Jörg Pohling nur 25 Sekunden nach dem Regensburger Ausgleich die Gastgeber erneut in Führung schoss. Kurz vor der Pause erhöhte Peter Szabo auf 5:3 und sorgte für die Vorentscheidung.
Für die Füchse nahm damit die «Achterbahnfahrt» (Popiesch) doch noch ein gutes Ende. Denn nach gutem Start verlor sein Team zwischenzeitlich den Faden, rappelte sich jedoch wieder auf und profitierte mit drei Überzahltoren von den Undiszipliniertheiten einiger Regens burger Spieler, die das mit der Schlacht offenbar zu ernst genommen hatten. Vor allem Mitte des ersten Drittels herrschte akute Platznot auf der Strafbank der Gäste, als fünf (!) Eis bären gleichzeitig in der Kühlbox saßen. Popiesch waren diese Turbulenzen letztlich egal. «Hauptsache gewonnen» , atmete der Füchse-Coach tief durch.
Füchse – Regensburg 6:4 (2:1, 3:2, 1:1)
Tore: 1:0 Pulliainen (3.), 1:1 Wirll (7.), 2:1 Gosdeck (17.), 3:1 Bartlick (24.), 3:2 Kaltenhauser (31.), 3:3 Masek (37.), 4:3 Pohling (38.), 5:3 Szabo (40.), 5:4 Masek (49.), 6:4 Mücke (57.)
Schiedsrichter: Stefan Vogl (Thanning)
Zuschauer: 1289
Strafminuten: 18/24 + 10 (Driendl) + 10 (Gericke)
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Steve Crampton
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 21.Januar 2008