Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse ringen den Tabellenletzten nieder
21.01.2008 | 10:12 Uhr von DavidH.
Wenn der Tabellenletzte in den Fuchsbau kommt, sollte ein Sieg der Lausitzer Füchse Pflicht sein, will man Anschluss an die Playoff-Plätze halten. Aber Achtung: Drei der bisher elf Auswärtspunkte hatten die Eisbären bei ihrem 3:0-Sieg vor drei Wochen in Weißwasser geholt.

Das Spiel begann dann erstaunlich flott. Auf beiden Seiten lief die Scheibe ordentlich. Die Gäste wirkten viel stärker als es ihr Tabellenplatz aussagt. Die Gastgeber gingen schnell in Führung, Pulliainen traf mit einem Direktschuss aus Nahdistanz, machten dann aber in eigener Überzahl einen riesigen Fehler. Der als Verteidiger aufgebotene Pohling verlor den Puck, die Gäste liefen in einer 2:1-Situation auf das Füchse-Tor zu. Mike Wirll schloss allein ab, brachte den Puck unter den Schonern von McDonald, der in dieser Szene nicht gut aussah, zum Ausgleich im Tor unter. Danach hatten beide Mannschaften ihre Chancen. Für die Füchse vergaben Pohling und Bartlick, auf der anderen Seite war McDonald mehrfach auf dem Posten. Die Gastgeber erzielten dann in einer 5:3-Überzahl den erneuten Führungstreffer, als der in dieser Situation als Verteidiger aufgestellte Carsten Gosdeck mit einem Hammer aus zehn Metern traf.
Im Mitteldrittel gelang den Füchsen gleich ein weiteres Überzahltor. Den nach einem Bully zu ihm gelangten Puck brachte Verteidiger Robert Bartlick mit einem Distanzschuss im Tor unter. Danach übernahmen für rund 15 Minuten die Gäste das Kommando und spielten die Füchse teilweise schwindlig. Belohnt wurden sie durch zwei Tore, eines nach einer stark ausgespielten 2:1-Situation, eines aus dem Gewühl, als Ervin Masek den Puck irgendwie über die Linie drückte.

Als viele im Stadion dachten, jetzt würde die Partie kippen, waren plötzlich die Füchse wieder da. Erst verwandelte Jörg Pohling eine Crampton Vorlage nach einer 2:1-Situation per Direktschuss, und dann machten die Füchse ihren schon dritten Überzahltreffer an diesem Tag. Steve Crampton war von hinter dem Tor davor gelaufen, aber am Eisbären Goalie Couture gescheitert. Der Füchse-Topscorer Peter Szabo staubte aber ab. Die Füchse gingen also mit einer Zwei-Tore-Führung ins Schlussdrittel, obwohl die Gäste von den Spiel- und Chancenanteilen bis dahin mindestens gleichwertig waren.

Das Schlussdrittel begann mit einem Maskentreffer für den Gästegoalie und einer Riesenchance für die Füchse in einer Überzahl. Die Gäste machten dann aber mächtig Druck, erspielten sich eine 5:3-Überzahl und schafften fast folgerichtig den Anschlusstreffer zum 5:4. Die verbliebene Zeit in Unterzahl überstanden die Füchse und hatten ihrerseits dann die Chance, in zwei Minuten mit 5:3-Überzahl (nach einer ausgesprochenen Strafe erschienen die Gäste nicht rechtzeitig zum Bully und kassierten eine weitere Hinausstellung) den alten Abstand wieder herzustellen. Aber da spielten die Füchse viel zu statisch. Die Gäste witterten jetzt ihre Chance, aber dann „stach“ Mücke zu. Das Füchse-Eigengewächs bekam nach einem Fehler der Gäste den Puck von Pulliainen und vollendete zum viel umjubelten 6:4. Die verbleibenden gut drei Minuten überstanden die Füchse, die jetzt am Freitag gegen Bremerhaven nachlegen wollen.
(Von Ronny Reddo und Frank Thümmler)

Quelle: Sächische Zeitung vom 21.01.08
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1 | Hoywoyfux | 21.01.2008 @ 18:21
Soll : 6 Tore eingeklinkt; Haben : 4 Tore vom Tabellenletzten gefangen !!! Fazit : kurzzeitig Luft geholt, aber noch keine Trendwende. Schönes Beiwerk : unsere Jungs haben wieder zum gemeinsamen Spiel gefunden (Gucken, Pass, Schuss).
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