Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Ein Traum-Einstand für Chanse Fitzpatrick
26.01.2008 | 09:02 Uhr von
Mit Spannung wurde der neue Stürmer Chanse Fitzpatrick von den Fans der Lausitzer Füchse im Fuchsbau erwartet. Der 23-jährige Kanadier war gestern Vormittag gerade erst in Weißwasser eingetroffen und konnte dank der schnellen Arbeit der Funktionäre am Abend das erste Mal im Füchse-Dress auflaufen. Der Neueinkauf machte seine Sachse gut, spielte gemeinsam mit Tuukka Pulliainen und Carsten Gosdeck in der ersten Sturmreihe stark auf. Gäste gehen in Führung. Insgesamt aber begannen das Spiel auf niedrigem Niveau, mit vielen Missverständnissen und Fehlpässen auf beiden Seiten. Zwar hatten die Füchse durch Crampton die erste Chance im Spiel, dann aber passierte lange Zeit nichts. Überraschend gingen dann die Gäste in Führung. René Röthke traf aus Nahdistanz aus ganz spitzem Winkel. Den Treffer muss sich ´Nolan Mc Donald im Füchse-Tor ankreiden lassen, der nach unten reagierte, anstatt einfach stehen zu bleiben und so eine kleine Lücke bot. Wenig später machte er seinen Fehler wieder gut, als er nach einem Solo von Röthke den Puck im letzten Moment mit dem Schoner abwehren konnte und auch beim Nachschuss auf dem Posten war.

Dann kam der erste große Auftritt von Chanse Fitzpatrick im Füchse-Trikot. Er lockte den gegnerischen Goalie aus spitzem Winkel nach unten und schlenzte den Puck genau unter die Latte des Tores. Ebenso ein Torwartfehler, aber auch klasse gemacht.

Das Mitteldrittel war dann wesentlich besser. Es begann mit zwei Chancen für die Gäste, die aber aus Mittelposition das Tor zweimal knapp verfehlten. Dann machte die erste Füchse-Reihe ernst. Fitzpatrick spielte Gosdeck frei, der aus der Distanz abzog. Den Abpraller drückte Szabo über die Linie. Kurz darauf gerieten die Gäste in Unterzahl. Diesmal schoss Pulliainen und Gosdeck war im Nachsetzen zur Stelle. Unnötigerweise fingen sich die Weißwasseraner noch den Anschlusstreffer ein.

Einen Fehler im Mitteldrittel nutzten die Gäste eiskalt. Greg Streu täuschte einen Schuss an, ließ einen Füchse-Verteidiger ins Leere rutschen und legte dann auf Marian Dejdar ab, der den Puck unter die Latte hämmerte. Das Schlussdrittel wurde wegen dieses Gegentreffers zu einer Zitterpartie, auch wenn die Füchse immer wieder ihre Chancen hatten. Aber auch Bremerhaven war dem Ausgleich in mehreren Szenen nah.

Die Entscheidung fiel dann Sekunden vor Schluss, als die Gäste ihren Goalie vom Eis genommen hatten. Die Füchse erkämpften den Puck und Fitzpatrick machte mit seinem zweiten Treffer die Fans glücklich. Der Kanadier wurde natürlich zum besten Fuchs des Abends gewählt, konnte aber nach der langen Reise und dem Spiel kaum noch lächeln.
(Von Ronny Reddo und Frank Thümmler)



Tom Coolen (Trainer Bremerhaven): Es war ein hartes und enges Spiel. Wir haben aber in den entscheidenden Situationen die Fehler gemacht. Deshalb haben die Füchse verdient gewonnen.

Thomas Popiesch (Trainer Lausitzer Füchse): Wir haben sehr energisch gespielt und haben versucht, uns Chancen heraus zu spielen. Nach dem ersten Treffer durch Fitzpatrick hat man richtig gemerkt, wie ein Ruck durch die Mannschaft ging. Im letzten Drittel haben wir noch einmal versucht, Gas zu geben und hatten auch genügend Chancen, dass Spiel zu entscheiden. Ich glaube, der Sieg war heute verdient. Für Chanse Fitzpatrick war es natürlich schwierig. Er ist erst am Mittag hier eingetroffen. Und dann ein solchen Einstand bei seinem ersten Spiel in Europa zu feiern, ist natürlich optimal. Wir hatten für das Wochenende Boris Ackers angefordert. Ich hoffe, er kann in Schwenningen halten.


Quelle: Sächische Zeitung vom 26.01.2008
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