Ein kurioses Novum stand am Beginn der Partie: Ein Kurzschluss hatte die Stadionuhr außer Gefecht gesetzt, so musste die Partie wie in der guten alten Zeit mit der Hand gestoppt werden. Die Traditionstrikots blieben aber im Schrank. Dort blieb auch die Spielausrüstung von Goalie McDonald, der wegen Leistenproblemen passen musste. Ihn vertrat der junge Christian Wendler, der seine Sache ordentlich machte und hielt, was er halten musste. Reich an Strafzeiten begann das erste Drittel, und die Hinausstellungen sollten im Spielverlauf nicht weniger werden. Referee Seckler pfiff zwar gewohnt kleinlich, hielt aber seine Linie auf beiden gleichermaßen konsequent durch. Probleme bereitete bei der Bemessung der Strafzeiten aber die fehlende Spieluhr. Das machte sich bemerkbar, als die Füchse in Unterzahl zu spät wieder komplett ins Spiel durften. Just als der fünfte Lausitzer das Eis betrat, fiel das 1:0 für Schwenningen. Alle Proteste halfen nichts, bald machte sich der angestaute Frust Luft.
Als der SERC im Angriff das Tor von Wendler verschiebt und fast gleichzeitig der Puck darin landet, entlädt sich die Anspannung in einer Schlägerei vor dem Füchsetor, mit gravierenden Folgen für die Füchse: Gosdeck erhält zwei plus zweimal zehn Minuten und muss das Eis für die Dauer des Spiels verlassen, wird am Freitag gesperrt fehlen. Fünf weitere Spieler, darunter zwei Füchse, müssen auf die Bank.
Zweimal hielt Goalie Wendler gut gegen durchgebrochene Schwenninger, aber immer wieder handelten sich seine Mitspieler strafen ein. Noch zwei Überzahltore gelangen den Bayern so vor der Pause.
Chaotisch ging es auch im zweiten Drittel weiter. Zunächst musste auch der Schwenninger Paul Deniset mit Spieldauerstrafe auf die Tribüne. Die Füchse waren in der Folge mit Fünf gegen Drei auf dem Eis, spielten aber viel zu umständlich, nichts Zwingendes sprang heraus. Im Gegenteil. Kaum sind vier Wild Wings auf dem Eis, kontern sie die Füchse nach einem Szabo-Fehlpass aus und machen das 4:0. Und damit nicht genug. Wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis, machten die Einheimischen das 5:0. Jon Smyth hatte trocken abgezogen.
Die etwa 80 mitgereisten Füchse-Fans sahen wenig Konstruktives von ihrer Mannschaft, dafür oft falsch verstandene Kampfbereitschaft. Dabei wurde sie vom Tabellenzweiten keineswegs an die Wand gespielt. Die Cleverness, auch in den Zweikämpfen, hatte den Unterschied gemacht.
Die Füchse waren gehalten, das Spiel ordentlich zu Ende zu spielen. Das gelang. Zwar waren die eigenen Powerplays weiterhin nicht gewünscht druckvoll, und man sammelte weitere acht Strafminuten. Aber immerhin gelang Markus Lehnigk in Überzahl der Ehrentreffer per Bauerntrick. Schwenningen, das in einem zähen Schlussdrittel nur noch das Nötigste tat, zeigte beim 6:1 noch einmal seine spielerische Klasse. Den genauen Querpass vor dem Tor brauchte Whitecotton nur noch einschieben.
Mehr als diese Niederlage konnte man beim SERC nicht erwarten, wenn sie auch etwas zu deutlich ausfiel. Die Bayern demonstrierten ihre technische Überlegenheit und waren oft nur auf Kosten einer Strafe zu stoppen. Ein wenig mehr Cleverness hätte den Füchsen bei aller Einsatzfreude aber gut getan. (Von Thomas Heidinger und Marcel Pochanke)
Hat der Parteisekretär geschrieben, der kennt sich nich so aus beim Klassenfeind...:)
3 | Lindsay | 28.01.2008 @ 09:13
Schwenningen liegt im Schwarzwald und der liegt in Baden-Würtenberg. Also wer immer diesen Artike hier ins Netz setzte der sollte noch mal am Geografieunterricht teilnehmen!!!
4 | Ninocsas | 28.01.2008 @ 09:17
ich weiß, dass das manchmal nicht so ganz passt - aber aus rechtlichen gründen kann ich an dem artikel nichts ändern.
5 | eis-fuchsi | 28.01.2008 @ 10:12
ach was soll's :) wir wurden ja schliesslich au schon oft nach Brandenburg verschoben.. sowas passiert doch immer wieder.. des ist einfach auf die Schnelle, da schleichen sich eh immer kleine Fehler ein.. habt euch mal nich so wegen den einem Wort ;)
6 | esw77schrulle | 28.01.2008 @ 10:19
schon schlimm, wie sich das spieltalent immer ändetr. irgendwie spielen unsere männer nie konstant. manchmal frage ich mich echt, was da los ist. interessieren würde mich ja auch mal, was da los war, als es diese schlägerei gab und wer mit wem und warum und ach... zum glück haben alle nachstehen mannschaften wohl verloren, so das wir den 8. platz vorerst unser eigen nennen können. die nächsten spiele werden schwer - essen, kassel... oh je, oh je :-(
7 | esw77schrulle | 28.01.2008 @ 10:20
p.s. hoffentlich gibt sich der junge wendler nicht die schuld an der misere, denn das wäre echt falsch. er ist wirklich gut für sein alter!!! (obwohl ich ihn gestern nun nicht gesehen habe)
8 | 3liter | 28.01.2008 @ 10:28
Naja,wenn wir nach Bradndenburg verschoben werden, ist das noch verständlich. Sind ja nur 10 Kilometer. Aber von Schwenningen bis Bayern ...
9 | elarenal | 28.01.2008 @ 10:32
Wenn Nolan gestern im Tor gestnden hätte, würde das Resultat kein anderes sein !!!!!!!!!
10 | DavidH. | 28.01.2008 @ 10:40
@9 hat das jemand behauptet ?
11 | schiri | 28.01.2008 @ 10:48
Einer allein verliert sowieso nie ein Spiel
12 | Dussel_Duck | 28.01.2008 @ 10:48
@7 Also ich glaube schon das er sich die Schuld gibt, so wie er Gestern nach dem Spiel ausgeschaut hat und auch gleich mit Popiesch gesprochen hat. Aber ich hoffe durch unsere "Christian Wendler" Rufe, hat er gemerkt das wir das anders sehen und ihm nicht die Schuld geben.
13 | Dussel_Duck | 28.01.2008 @ 10:49
@11 genau!
14 | schiri | 28.01.2008 @ 10:53
@12 Gut so, die Jungen brauchen auch unsere Hilfe, wir Fans sind jetzt mehr den je gefragt, hoffentlich wissen das am Sonntag
alle, sonst haben wir gg. Kassel null Chance
15 | esw77schrulle | 28.01.2008 @ 13:25
anhand der kommentare wird aber sichtbar, dass die fans realtistisch sind und nicht sagen "DU bist schuld".
16 | Polly | 28.01.2008 @ 14:00
@12 ich glaube nicht das TP so ihm gesagt hat * man warst du schlecht* er is jung und wird fehler bei sich suchen ist ja auch richtig diese einstellung. aber an der niederlage von gestern trifft ihn nun die geringste Schuld. Denn er hat wirklich gehalten was zu halten war und auch einige Andere! Allein sein verlegener Blick nach dem Spiel, köstlich... Christian das war für dich und du hast ein sehr gutes Spiel gemacht!!! Und wegen der Stimmung ich hoffe nur das es am Sonntag besser ist, ....
17 | Dussel_Duck | 28.01.2008 @ 14:10
@16 Das habe ich auch nicht gemeint, das TP ihm die Schuld gibt. Also ich habe die Blicke und Gesten von TP auch eher positiv interpretiert, so nach dem Motto Kopf hoch du warst nicht schuld. - Mir tat er leid, das sein erstes Spiel in so einem debackel Enden musste.
18 | Kiesi71 | 28.01.2008 @ 14:13
auch schwenniger fans haben ihm in anderen foren eine gute leistung bescheinigt, wenn du ohne hintermannschaft spielst kann es nichts werden
19 | alridge | 28.01.2008 @ 15:57
Eigentlich ist doch nix passiert, denn bis auf Bremerhaven hat keiner 3 Punkte geholt. Wir können froh sein, dass Regensburg noch in die Overtime kam, do dass Münchern nur 2 Ounkte gut machte. Und ob wir nur 1:6 oder 2:3 verlieren. ist auch nicht so wichtig.
Und Christian hat ja auch einige Chancen entschärft und keine Fehler gemacht......
Also nach dem Spiel ist vor dem Spiel....
20 | Polly | 28.01.2008 @ 17:07
:) Dussel ich weis doch wie Du es gemeint hast, kam vllt falsch rüber
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Als der SERC im Angriff das Tor von Wendler verschiebt und fast gleichzeitig der Puck darin landet, entlädt sich die Anspannung in einer Schlägerei vor dem Füchsetor, mit gravierenden Folgen für die Füchse: Gosdeck erhält zwei plus zweimal zehn Minuten und muss das Eis für die Dauer des Spiels verlassen, wird am Freitag gesperrt fehlen. Fünf weitere Spieler, darunter zwei Füchse, müssen auf die Bank.
Zweimal hielt Goalie Wendler gut gegen durchgebrochene Schwenninger, aber immer wieder handelten sich seine Mitspieler strafen ein. Noch zwei Überzahltore gelangen den Bayern so vor der Pause.
Chaotisch ging es auch im zweiten Drittel weiter. Zunächst musste auch der Schwenninger Paul Deniset mit Spieldauerstrafe auf die Tribüne. Die Füchse waren in der Folge mit Fünf gegen Drei auf dem Eis, spielten aber viel zu umständlich, nichts Zwingendes sprang heraus. Im Gegenteil. Kaum sind vier Wild Wings auf dem Eis, kontern sie die Füchse nach einem Szabo-Fehlpass aus und machen das 4:0. Und damit nicht genug. Wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis, machten die Einheimischen das 5:0. Jon Smyth hatte trocken abgezogen.
Die etwa 80 mitgereisten Füchse-Fans sahen wenig Konstruktives von ihrer Mannschaft, dafür oft falsch verstandene Kampfbereitschaft. Dabei wurde sie vom Tabellenzweiten keineswegs an die Wand gespielt. Die Cleverness, auch in den Zweikämpfen, hatte den Unterschied gemacht.
Die Füchse waren gehalten, das Spiel ordentlich zu Ende zu spielen. Das gelang. Zwar waren die eigenen Powerplays weiterhin nicht gewünscht druckvoll, und man sammelte weitere acht Strafminuten. Aber immerhin gelang Markus Lehnigk in Überzahl der Ehrentreffer per Bauerntrick. Schwenningen, das in einem zähen Schlussdrittel nur noch das Nötigste tat, zeigte beim 6:1 noch einmal seine spielerische Klasse. Den genauen Querpass vor dem Tor brauchte Whitecotton nur noch einschieben.
Mehr als diese Niederlage konnte man beim SERC nicht erwarten, wenn sie auch etwas zu deutlich ausfiel. Die Bayern demonstrierten ihre technische Überlegenheit und waren oft nur auf Kosten einer Strafe zu stoppen. Ein wenig mehr Cleverness hätte den Füchsen bei aller Einsatzfreude aber gut getan.
(Von Thomas Heidinger und Marcel Pochanke)
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil vom 28.01.2008