Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Aus dem letzten Loch...
29.01.2008 | 18:10 Uhr von DavidH.
...pfeifen zurzeit die Lausitzer Füchse. In der Volkswirtschaftslehre heißt es Minimalprinzip, wenn versucht wird, mit geringstmöglichem Einsatz ein festgestecktes Ziel zu erreichen. Die Personalstärke im Fuchsbau beim Saisonziel Klassenerhalt spricht langsam für die Anwendung dieses Prinzips. Böse Zungen behaupten sogar, dass man den Manager der Füchse, Ralf Hantschke, wegen zu großen Geizes aus Schottland ausgewiesen hätte... Wenn außergewöhnliche Sachen geschehen, wird oft davon gesprochen, dass Weihnachten und Ostern auf einen Tag fielen. Sollten bis zum 31. Januar noch ein, zwei Neuzugänge im Fuchsbau eintreffen, kann man sich sogar darüber streiten, ob der Weihnachtsmann zu spät oder der Osterhase zu zeitig kam.
Viele übersehen dabei, dass in der EHC-Führungsetage endlich einmal der Cent doppelt und dreifach umgedreht wird, bevor man ihn ausgibt. Die hoffentlich sichere Lizenz nach dem Klassenerhalt wäre die größte Belohnung für das unpopuläre, aber umsichtige Wirtschaften.
Aus dem letzten Loch pfiff im Sommer 2007 auch der EHC München. In einer großen Jammer-, ähm Spendenaktion, wurden Gelder gesammelt, um weiterhin 2. Bundesliga zu spielen. Den Weißwasseraner Weg (radikaler Sparkurs zu Lasten des sportlichen Erfolges) wollte man ebenso wie in Regensburg nicht gehen. 29 Spieler und mittlerweile drei Trainer haben den Münchnern bisher auch nur einen Play-Down-Platz knapp vor dem Tabellenletzten Regensburg eingebracht.
Mögen wir auch in die Abstiegsspiele geraten, so ist mir das allemal lieber, als nach Saisonende einen Klagegesang über „ach so unerwartete" Etatlöcher zu hören.
Man liest sich: Mozart

Quelle: www.wochenkurier.info
1383 mal gelesen
 
1 | mat | 29.01.2008 @ 18:21
und was ist mit den frei gewordenen euronen geworden? letztes jahr vor den PD´s hat man noch vom grossen vorteil geredet das man den breiteren kader gegenüber den dresdnern hatte. trotzdem find iks jut das man keine finanziellen risiken mehr eingeht.
2 | thingslikehockey | 30.01.2008 @ 18:42
Zu der Wirtschaftslehre.. Wir gehen doch aber dem Maximal-Prinzip nach, oder?! Festgesteckter Einsatz (vorgegebener Etat) und größtmöglichster Ertrag.. hab ich grad 'nen Denkfehler?
3 | Mozart | 30.01.2008 @ 20:57
@2 Nee, unser (Personal- und Kosten-)Einsatz wird immer mehr minimiert. Das Ziel ist mit Klassenerhalt festgesteckt... Wenn man es wie du betrachtet, gäbe es kein Saisonziel und man würde den Etat +/- 0 erfüllen... Der Etat einer Profi-Mannschaft ist aber eine variable Größe... ;-)
4 | thingslikehockey | 30.01.2008 @ 22:51
Du hast, ähh.. definitiv recht ;)
5 | Eddy08 | 31.01.2008 @ 16:47
Hier gilt wohl eher das Optimumprinzip
6 | Mozart | 31.01.2008 @ 17:43
@5 Wieso? Das Ziel steht doch mit Klassenerhalt FEST... Ob nun mit Play-Downs, Play-Offs oder Platz 9/10 ist doch bei der Betrachtung schietegal...
7 | Eddy08 | 31.01.2008 @ 20:14
Ziel war der Klassenerhalt ohne Playdowns, also Platz 8-10. Nimmt man nun den Etat und verpflichtet Spieler zusätzlich, so versucht man mit vertretbaren Mitteln,das Ergebnis spürbar zuverbessern, was wiederum einen Etatgewinn bedeuten kann, nämlich Playoffplatz 8 also. Denn das bedeutet wieder Einnahmen durch zusätzliche Spiele.Wohlgemerkt gilt das unter dem Gesichtspunkt des vorzeitigen Klassenerhalts oder besser ohne Playdowns.
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