Mit den Kassel Huskies stellt sich am Sonntag ein so genannter alter Bekannter im Fuchsbau vor. In der Saison 1992/93 spielte man erstmals gemeinsam in einer Liga (damals 2.Bundesliga). Die Älteren unter uns erinnern sich sicherlich noch an die spannende Viertelfinal-Serie, welche der damalige ES Weißwasser im entscheidenden fünften Spiel durch einen Treffer von Hubert Hahn mit 7:6 n.V. für sich entschied. klick
Der Weg der Weißwasseraner führte bis ins Finale, wo man dem SB Rosenheim unterlag und auch in den Relegationsspielen zur 1.Bundesliga am EHC Freiburg scheiterte. Der EC Kassel nahm in der darauf folgenden Saison erfolgreich Revanche und warf den ESW glatt mit 3:0 aus der Viertelfinalrunde. 2 weitere gemeinsame Jahre bestritt man in der 1994 neu ins Leben gerufenen DEL als Kassel Huskies bzw. ESG Sachsen Weißwasser, wo sich bereits die unterschiedlichen Wege der beiden Vereine abzeichnete. Während sich die ESG Sachsen im ersten DEL-Jahr auf Platz 15 einfand und in der Saison 95/96 die Rote Laterne als 18. stolz nach oben stemmte, danach die unselige Spielgemeinschaft mit dem Standort Chemnitz begraben wurde (der Exodus der SG bedeutete gleichzeitig den Weg in die 2.Liga), belegten die Huskies in ihrem DEL-Premierenjahr einen sehr beachtlichen 7.Platz. Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierte man in der Saison 96/97 als man erst im Finale den Mannheimer Adlern unterlag. Entging man in der Saison 2004/2005, obwohl sportlich abgestiegen, durch die Wolfsburger Hallenproblematik dem Gang in die 2.Liga gab es in der Folgesaison keine Rettung mehr. Gegen den Aufsteiger Duisburger Füchse unterlag man in der „Best of Seven“-Runde deutlich mit 1:4 und so konnten die „echten Füchse“ nach 10 Jahren wieder einen alten Kontrahenten begrüßen.
Wie im letzten Jahr steht auch in dieser Saison der Aufstieg in die DEL als oberstes Ziel auf den Fahnen der Huskies. In der vergangenen Saison wurde dieses Vorhaben ausgerechnet durch die Wolfsburger durchkreuzt, die mittlerweile auch über eine DEL genehme Spielstätte verfügten. Angegangen wird das ganze Unternehmen mit einem 3,5 Millionen €-Etat plus einer Bürgschaft durch das Land Hessen im sechsstelligen Eurobereich. Ein derartiges Finanzvolumen erlaubte natürlich noch einmal eine Sondereinkaufstour kurz vor Transferende am 31.Januar. Als Standby-Goalie wurde Marek Mastic (jetzt mit deutschem Spielerpass), aus Wolfsburg Mark Kosick und als 6.Ausländer der Ex-Landsberger Vince Macri verpflichtet.
Die angeschlagenen Bannister und Pellegrims kehren an diesem Wochenende in das Team zurück. Während man auf Manuel Klinge und Shawn McNeil verletzungsbedingt verzichten muss, fehlt Dylan Gyori aufgrund seiner Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem Freitagspiel gegen Crimmitschau (3:2).
Am vergangenen Wochenende zeigten sich die Huskies beim 5:1 in Bietigheim und beim 7:4 gegen Riessersee von ihrer besten Seite. Besonders die erste Sturmreihe mit Kraft, Boisvert und Del Monte harmonierte prächtig.
Bei den Lausitzer Füchsen reichten die Bemühungen der Verantwortlichen leider nur zur Verpflichtung von Chanse Fitzpatrick als 6.Ausländer, der beim Heimspiel gegen Bremerhaven ein gelungenes Debüt im Füchsedress feiern konnte. Ganz im Gegenteil musste man im Kampf gegen den Abstieg einen weiteren Spielerabgang verzeichnen, Robert Hoffmann löste seinen Vertrag in Weißwasser auf und wechselt zu den Freiburger Wölfen in die Oberliga. Wie wichtig ein Spieler dieser Marke in der entscheidenden Saisonphase sein kann hatte Markus Witting im vergangenen Jahr im Duell mit den Eislöwen aus Dresden gezeigt.
So muss der aktuelle Kader zeigen ob es zu einem Punktgewinn im viel zitierten Duell David gegen Goliath, unter der Leitung von Hr.Deubert (Bad Kissingen), reichen kann.
Den letzten Erfolg gegen die Huskies liegt mittlerweile mehr als 12 Jahre zurück, am 17.10.1995 feierte Weißwasser einen 5:4-Auswärtssieg bei den Nordhessen.
Also….theoretisch wäre es mal wieder an der Zeit ;-)
Eigentlich haben wir keine Chance, aber ich tippe trotzdem auf ein 6:4 für uns.
Aus folgenden 3 Gründen:
1. Carsten Gosdeck #97 ist wieder on
2. es kommen wenige Zuschauer und da spielen die Füchse immer gut.
3. Ich habe erst ein Heimspiel verpasst und das haben sie gegen Crimme verloren.Heute bin ich auch wieder dabei...also
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Der Weg der Weißwasseraner führte bis ins Finale, wo man dem SB Rosenheim unterlag und auch in den Relegationsspielen zur 1.Bundesliga am EHC Freiburg scheiterte. Der EC Kassel nahm in der darauf folgenden Saison erfolgreich Revanche und warf den ESW glatt mit 3:0 aus der Viertelfinalrunde. 2 weitere gemeinsame Jahre bestritt man in der 1994 neu ins Leben gerufenen DEL als Kassel Huskies bzw. ESG Sachsen Weißwasser, wo sich bereits die unterschiedlichen Wege der beiden Vereine abzeichnete. Während sich die ESG Sachsen im ersten DEL-Jahr auf Platz 15 einfand und in der Saison 95/96 die Rote Laterne als 18. stolz nach oben stemmte, danach die unselige Spielgemeinschaft mit dem Standort Chemnitz begraben wurde (der Exodus der SG bedeutete gleichzeitig den Weg in die 2.Liga), belegten die Huskies in ihrem DEL-Premierenjahr einen sehr beachtlichen 7.Platz. Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierte man in der Saison 96/97 als man erst im Finale den Mannheimer Adlern unterlag. Entging man in der Saison 2004/2005, obwohl sportlich abgestiegen, durch die Wolfsburger Hallenproblematik dem Gang in die 2.Liga gab es in der Folgesaison keine Rettung mehr. Gegen den Aufsteiger Duisburger Füchse unterlag man in der „Best of Seven“-Runde deutlich mit 1:4 und so konnten die „echten Füchse“ nach 10 Jahren wieder einen alten Kontrahenten begrüßen.
Wie im letzten Jahr steht auch in dieser Saison der Aufstieg in die DEL als oberstes Ziel auf den Fahnen der Huskies. In der vergangenen Saison wurde dieses Vorhaben ausgerechnet durch die Wolfsburger durchkreuzt, die mittlerweile auch über eine DEL genehme Spielstätte verfügten. Angegangen wird das ganze Unternehmen mit einem 3,5 Millionen €-Etat plus einer Bürgschaft durch das Land Hessen im sechsstelligen Eurobereich. Ein derartiges Finanzvolumen erlaubte natürlich noch einmal eine Sondereinkaufstour kurz vor Transferende am 31.Januar. Als Standby-Goalie wurde Marek Mastic (jetzt mit deutschem Spielerpass), aus Wolfsburg Mark Kosick und als 6.Ausländer der Ex-Landsberger Vince Macri verpflichtet.
Die angeschlagenen Bannister und Pellegrims kehren an diesem Wochenende in das Team zurück. Während man auf Manuel Klinge und Shawn McNeil verletzungsbedingt verzichten muss, fehlt Dylan Gyori aufgrund seiner Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem Freitagspiel gegen Crimmitschau (3:2).
Am vergangenen Wochenende zeigten sich die Huskies beim 5:1 in Bietigheim und beim 7:4 gegen Riessersee von ihrer besten Seite. Besonders die erste Sturmreihe mit Kraft, Boisvert und Del Monte harmonierte prächtig.
Bei den Lausitzer Füchsen reichten die Bemühungen der Verantwortlichen leider nur zur Verpflichtung von Chanse Fitzpatrick als 6.Ausländer, der beim Heimspiel gegen Bremerhaven ein gelungenes Debüt im Füchsedress feiern konnte. Ganz im Gegenteil musste man im Kampf gegen den Abstieg einen weiteren Spielerabgang verzeichnen, Robert Hoffmann löste seinen Vertrag in Weißwasser auf und wechselt zu den Freiburger Wölfen in die Oberliga. Wie wichtig ein Spieler dieser Marke in der entscheidenden Saisonphase sein kann hatte Markus Witting im vergangenen Jahr im Duell mit den Eislöwen aus Dresden gezeigt.
So muss der aktuelle Kader zeigen ob es zu einem Punktgewinn im viel zitierten Duell David gegen Goliath, unter der Leitung von Hr.Deubert (Bad Kissingen), reichen kann.
Den letzten Erfolg gegen die Huskies liegt mittlerweile mehr als 12 Jahre zurück, am 17.10.1995 feierte Weißwasser einen 5:4-Auswärtssieg bei den Nordhessen.
Also….theoretisch wäre es mal wieder an der Zeit ;-)