Weißwasser verspielt Drei-Tore-Führung und verliert gegen Schwenningen 5:6 n.P.
1824 Zuschauer im Fuchsbau erlebten gestern Abend eine wahre Achterbahnfahrt ihrer Mannschaft: Die Gastgeber verspielten eine Drei-Tore-Führung, konnten beim 5:6 gegen die Wild Wings Schwenningen trotz phasenweise schwacher Leistung am Ende aber wenigstens einen Punkt für sich verbuchen. In der Zweitliga-Tabelle bleibt Weißwasser auf Rang zwölf. Als die Partie ihrem Höhepunkt entgegenstrebte, hätte Carsten Gosdeck endgültig zum Helden avancieren können. Der beste Torschütze des Teams hatte auch gegen Schwenningen schon drei Treffer erzielt und zudem als erster Penaltyschütze getroffen. Weil es aber immer noch unentschieden stand, musste von jeder Mannschaft jeweils ein weiterer Schütze ran. Gosdeck übernahm wieder die Verantwortung und wollte Gäste-Keeper Rostislav Haas wieder verladen – diesmal blieb jedoch Haas der Sieger. «Carsten hat sich gut gefühlt. Es war eine Bauchentscheidung» , machte Füchse-Trainer Thomas Popiesch seinem Stürmer keinen Vorwurf für den folgenschweren Fehlschuss. Auf der anderen Seite lief Dusan Frosch für Schwenningen ebenfalls das zweite Mal an und machte ebenfalls den gleichen Trick wie beim ersten Penalty – er traf und die Gäste jubelten.
In den 60 Minuten zuvor hatte die Achterbahn im Fuchsbau kontinuierlich an Fahrt aufgenommen. Weißwasser lag Anfang des zweiten Drittels schon mit 3:0 in Führung, ehe die favorisierten Gäste aus Schwenningen groß aufspielten und wieder in die Partie zurückkamen. Ihre Antwort auf den Drei-Tore-Rückstand waren fünf Treffer im zweiten Drittel. Nun schienen die Füchse k.o. zu sein, aber dank der beiden Treffer von Gosdeck erzwangen sie im Schlussabschnitt doch noch das Penaltyschießen. «Es war ein harter Kampf von beiden Mannschaften. Normalerweise hat man das Spiel bei einem Drei-Tore-Rückstand schon verloren. Aber wir sind wieder zurückgekommen» , kommentierte Schwenningens Trainer Greg Pruden die Wende. «Und mit dem 5:3 im Rücken dachten wir dann unsererseits, dass diese Führung reicht.» Aber Pruden irrte.
Denn die Füchse, die trotz der 3:0-Führung in den ersten beiden Dritteln keineswegs überzeugen konnten, erzwangen doch noch die Verlängerung und das Penaltyschießen. «Wir haben schwach begonnen und sind dann noch schlechter geworden. Um so stolzer bin ich, dass sich meine Mannschaft im letzten Drittel so aufgebäumt hat. Sie wurden dafür mit einem Punkt belohnt» , sagte Popiesch.
1824 Zuschauer im Fuchsbau erlebten gestern Abend eine wahre Achterbahnfahrt ihrer Mannschaft: Die Gastgeber verspielten eine Drei-Tore-Führung, konnten beim 5:6 gegen die Wild Wings Schwenningen trotz phasenweise schwacher Leistung am Ende aber wenigstens einen Punkt für sich verbuchen. In der Zweitliga-Tabelle bleibt Weißwasser auf Rang zwölf. Als die Partie ihrem Höhepunkt entgegenstrebte, hätte Carsten Gosdeck endgültig zum Helden avancieren können. Der beste Torschütze des Teams hatte auch gegen Schwenningen schon drei Treffer erzielt und zudem als erster Penaltyschütze getroffen. Weil es aber immer noch unentschieden stand, musste von jeder Mannschaft jeweils ein weiterer Schütze ran. Gosdeck übernahm wieder die Verantwortung und wollte Gäste-Keeper Rostislav Haas wieder verladen – diesmal blieb jedoch Haas der Sieger. «Carsten hat sich gut gefühlt. Es war eine Bauchentscheidung» , machte Füchse-Trainer Thomas Popiesch seinem Stürmer keinen Vorwurf für den folgenschweren Fehlschuss. Auf der anderen Seite lief Dusan Frosch für Schwenningen ebenfalls das zweite Mal an und machte ebenfalls den gleichen Trick wie beim ersten Penalty – er traf und die Gäste jubelten.
In den 60 Minuten zuvor hatte die Achterbahn im Fuchsbau kontinuierlich an Fahrt aufgenommen. Weißwasser lag Anfang des zweiten Drittels schon mit 3:0 in Führung, ehe die favorisierten Gäste aus Schwenningen groß aufspielten und wieder in die Partie zurückkamen. Ihre Antwort auf den Drei-Tore-Rückstand waren fünf Treffer im zweiten Drittel. Nun schienen die Füchse k.o. zu sein, aber dank der beiden Treffer von Gosdeck erzwangen sie im Schlussabschnitt doch noch das Penaltyschießen. «Es war ein harter Kampf von beiden Mannschaften. Normalerweise hat man das Spiel bei einem Drei-Tore-Rückstand schon verloren. Aber wir sind wieder zurückgekommen» , kommentierte Schwenningens Trainer Greg Pruden die Wende. «Und mit dem 5:3 im Rücken dachten wir dann unsererseits, dass diese Führung reicht.» Aber Pruden irrte.
Denn die Füchse, die trotz der 3:0-Führung in den ersten beiden Dritteln keineswegs überzeugen konnten, erzwangen doch noch die Verlängerung und das Penaltyschießen. «Wir haben schwach begonnen und sind dann noch schlechter geworden. Um so stolzer bin ich, dass sich meine Mannschaft im letzten Drittel so aufgebäumt hat. Sie wurden dafür mit einem Punkt belohnt» , sagte Popiesch.
Lausitzer Füchse – Wild Wings Schwenningen 5:6 n.P. (2:0, 1:5, 2:0/0:1)
Tore: 1:0 Pulliainen (2.), 2:0 Gosdeck (15.), 3:0 Vogel (21.), 3:1 Auger (21.), 3:2 Smith (22.), 3:3 Whitecotton (29.), 3:4 Bergen (35.), 3:5 Junker (37.), 4:5 Gosdeck (52.), 5:5 Gosdeck (56), 5:6 Frosch (65.);
Schiedsrichter: Christian Neubert (Berlin);
Zuschauer: 1824;
Strafminuten: 18 + 10 (Fitzpatrick) / 14.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Carsten Gosdeck.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 18. Februar 2008