Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Es reicht wieder nur zu einem Punkt
23.02.2008 | 00:33 Uhr von
Die gute Nachricht vor dem Spiel: Die tiefe Fleischwunde im Gesicht, die Steve Crampton gegen Schwenningen mitbekommen hatte, behinderte ihn nicht mehr, er konnte also für die Füchse auflaufen. Das tat auch erstmals in dieser Saison Rückkehrer Stefan Ortolf, zuletzt nach Weiden ausgeliehen. Dafür fiel kurzfristig Verteidiger Thomas Vogl mit einer im Training zugezogenen Halswirbelstauchung aus, für ihn rückte der etatmäßige Stürmer Alan Reader in die erste Abwehrreihe. Die Zielstellung der Lausitzer war klar: Wollte man die Playdowns vermeiden, half eigentlich nur ein Heimsieg.

Eine Minute war gerade gespielt, da führten die Füchse auch. Entschlossen hatten sie sich im Gästedrittel festgesetzt, aus einem Gewühl im rechten Eck passte Masak zum hinter dem Tor lauernden Fitzpatrick. Der lief links heraus und passte quer auf Pulliainen, der die Scheibe am langen Pfosten direkt in die Maschen beförderte.

Fitzgerald trifft den Pfosten

Trotz der Führung für die Lausitzer waren die Gäste in der Phase die bessere Mannschaft. Flink und hellwach fuhren ihre Außenstürmer immer wieder schnelle Angriffe auf das Füchsetor – dort aber wartete ein stark aufgelegter Boris Ackers, der den weiterhin verletzt fehlenden McDonald vertrat. So fielen zunächst keine weiteren Treffer, auch weil Fitzgerald bei seiner Riesenchance nur den Pfosten traf. Selbst Fünf-gegen-Drei-Überzahlspiele konnte keine der Mannschaften nutzen – den Füchsen gelang einfach kein druckvoller Spielaufbau, und gegen Riessersees gutklassige Kombinationen halfen Ackers und das nötige Glück.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn hatte Pulliainen die Gelegenheit zum 2:0, als er völlig frei vor McArthur auftauchte. Der machte unten weite auf, der Füchse-Stürmer nahm dankend an – und schoss durch McArthurs Schoner am Tor vorbei. Da war „Pullis“Führungstreffer schwerer. Besser machten es die Gäste mit einem Doppelschlag. Ihre reifere Spielanlage zeigten sie beim Ausgleichstreffer, nach einem Puckverlust der Füchse lief Maurer los, legte vom Bullypunkt quer und Cullen hämmerte die Scheibe unter die Latte. Auch das 1:2 erzielte die mit sehr guten ausländischen Spielern besetze Paradereihe des SRC, Torschütze war wieder Josef Cullen. Diesmal sah Torhüter Ackers nicht gut aus, bekam die Scheibe nicht fort und der Amerikaner traf im Nachsetzen. Auch die Füchse hatten ihre Chancen, Carsten Gosdeck wurde von Fitzgerald wunderbar freigespielt, traf aber den Puck nicht richtig. Auch eine Überzahl brache den sichtlich hart arbeitenden Gastgebern nichts ein.

Als Riessersee gerade wieder komplett war, gelang doch der Ausgleich. Pohling passte auf Pulliainen, der spielte vor das Gästetor und André Mücke ließ die Scheibe bloß noch abtropfen – drin war sie.

Noch einmal mache der SCR Druck, kurz vor Schluss müsste Ackers in höchster Not gegen den zentral freistehenden Brad Self retten.

Penalties sind einfallslos

Nach einer vier Minuten langen. erfolglosen Druckphase der Füchse passierte im Schlussdrittel nicht mehr viel. Die Partie plätscherte dahin, zwingende Chancen ergaben sich für keine Mannschaft. Mit etwas Glück hätten die Füchse das Spiel in der Extra-Time für sich entschieden, aber McArthur, der über die gesamte Partie eine große Souveränität ausstrahlte, reagierte zweimal ganz stark.

Im Penaltyschießen dann das alte Bild. Mit Gosdeck verschoss gleich zu Beginn der sicherste Lausitzer, er blieb wie im ganzen Spiel ohne Fortune. Szabo und Pulliainen, die anderen Schützen der Heimmannschaft, blieben einfallslos und schossen McArthur mehr oder weniger an. Wieder spielten die Gäste ihre individuelle Klasse aus, Cullen und Maurer verwandelten sicher. Trainer Bleicher hat in Riessersee ganze Arbeit geleistet. Die Füchse hingegen brauchen dringend ein Erfolgserlebnis.
(Von Ronny Reddo und Marcel Pochanke)

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil vom 23. Februar 2008
1224 mal gelesen
 
1 | klaus dieta | 23.02.2008 @ 08:48
Fitzgerald Asamoah, oder wer?
2 | Eddy08 | 23.02.2008 @ 08:56
@1 nichts anderes zum meckern gefunden, schreib doch selber....
3 | klaus dieta | 23.02.2008 @ 09:54
Nee,dafür bin ich nicht berufen um zu schreiben. Mein Fachgebiet liegt in anderen Bereichen. Guten Tag.
4 | Ninocsas | 23.02.2008 @ 10:31
trotz allem ist es schon schlimm, wenn man nicht mal einen nachnamen richtig schreiben kann...!
5 | Fredi | 23.02.2008 @ 10:49
Mensch, Klaus Dieta - Du heißt doch auch Dieter. Krümelkacker!!!
6 | SEFI | 23.02.2008 @ 13:00
Nix Krümelkacker. Einfach mal Korrektur lesen bevor so was an die Presse geht. Auch ein Maurer hat nicht sicher verwandelt, der ist im Penaltyschiessen gar nicht angetreten.
7 | Renegade | 23.02.2008 @ 14:04
...vielleicht war Brad Self vor der Eishockey-Karriere Maurer ? ;-)
8 | alridge | 23.02.2008 @ 22:41
Die haben wahrscheinlich keine Lektoren mehr. Ist schon komisch, was manche Zeitungen für eine Aualität haben und trotzdem immer die Preise erhöhen. Aber egal, denn es soll ja um das Spiel gehen.....
9 | thingslikehockey | 23.02.2008 @ 23:23
Der Artikel ist generell (von den Fehlern mal abgesehen) unter aller Kanone.. Klingt wie von einem Schüler geschrieben..
10 | tanngrismir | 24.02.2008 @ 13:08
Bei diesem Artikel stülpt sich mir der Mageninhalt nach aussen....das ist ja katastrophal sowas.
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