Das Saisonhalali steht vor der Tür. WochenKurier sprach mit EHC-Geschäftsführer René Reinert
Wie sieht Ihre Gefühlslage vorm Abstiegskrimi aus?
Unser Saisonziel war eigentlich der vorzeitige Klassenerhalt mit Platz neun oder zehn. Dies zu erreichen wird aus heutiger Sicht sehr schwer. Die Gegner, die uns in den Play-Downs erwarten, schocken mich aber nicht. Wir haben gegen alle diese Saison schon gewonnen und wir sind im Abstiegskampf gestählt!
Es wird gemunkelt, dass Sie nach fünf Jahren als Geschäftsführer amtsmüde sind und sich zurückziehen wollen. Stimmt das?
Die Dreifachbelastung - Logistikunternehmen, Ranch, EHC - ist auf Dauer nicht machbar. Es gibt deshalb Überlegungen, mich zukünftig nur noch als Gesellschafter und Sponsor zu engagieren. Eine Entscheidung darüber werden wir nach der Saison treffen.
Wir haben in der EHC GmbH professionelle Strukturen und ein sehr gutes Team von Mitarbeitern. Ein Geschäftsführer, der sich voll und ganz auf seine Aufgaben konzentrieren kann, wäre ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit Matthias Kliemann und Ralf Hantschke?
Sehr gut. Die Sponsorengewinnung ist enorm schwer. Ich bekomme es ja bei meinen eigenen Unternehmen mit, wie die Kosten immer höher steigen. Und da fällt es vielen Unternehmen schwer, dem Eissport noch etwas als Sponsorleistung zu geben.
Was empfinden Sie bei den finanziellen Turbulenzen in der 2. Liga?
Ich bin stolz darauf, dass wir finanziell solide wirtschaften. Die Liga hat einen Imageschaden erlitten und muss jetzt daraus lernen. Mir steht es aber nicht zu, andere deshalb zu verurteilen. (has)
+++ Puck-Geflüster +++
+++ Kinobesuch. Die Füchse waren am Dienstag zu Gast im Spreekino Spremberg. Dort fand für die Südbrandenburger Füchse-Fans eine Autogrammstunde statt. Im Anschluss sahen sich die Spieler den Film "John Rambo" mit Sylvester Stallone an. Unbekannt blieb, ob sie sich dabei Anregungen für den Abstiegskampf holten. +++ Fanbusse. Die Fangruppierung „Blue Sons“ bietet wieder einen Fanbus an. Nachdem die Fahrt in die bayrische Landeshauptstadt München ausfallen musste, können Fans jetzt für elf Euro zum Sachsenderby nach Crimmitschau reisen. Der Fahrtpreis ist ohne Eintrittskarte, die aber vor Ort erworben werden kann. Infos und Anmeldungen bei André von den „Blue Sons“ unter Telefon 0173/4736908 oder per Mail: fanbusse@blue-sons.de
Der Fanclub „Eisheilige WSW“ aus Commerau bietet ebenfalls eine Fahrt nach Crimmitschau an. Für 22 Euro ist die Eintrittskarte für das Sachsenderby inklusive. Anmeldungen bei Ronny Mollinger, Telefon: 0152/08852569 oder per Mail: ronnymollinger@web.de +++
"Was empfinden Sie bei den finanziellen Turbulenzen in der 2. Liga?
Ich bin stolz darauf, dass wir finanziell solide wirtschaften." (Bei allem was, man kritisieren könnte :) Ich auch ! - Viele finanzielle Wunder in der Liga wirken seltsam an und mir juckt es in den Fingern, die Bilanzen zu sehen ... Crimme konnte vor Saisonstart kaum gehen und in Essen sind die Stechmücken blutarm; und wer einen Toast aussprechen will, darf sich gern in Richtung Regensburg drehen.
2 | willithefish | 06.03.2008 @ 10:28
ich muß auch sagen das wir wirtschaftlich gut geabeitet haben zumindestens was wir als außen stehende erfahren!
aber auf dauer hilft es nicht auf das geld zu schauen und dafür an qualität zu verlieren !
3 | alridge | 06.03.2008 @ 20:37
Aber was ist, wenn du in die Play Off kommst und die Lizenz nicht kriegst....
Wir halten die Klasse, da bin ich sicher!!!
4 | Jörg | 07.03.2008 @ 13:13
@2:Kalkulierbare Risiken kann man eingehen. Aber nur um des Erfolges Willen Geld zum Fenster rauszuwerfen, das nicht da ist, kann nicht Ziel der Führung eines Wirtschaftsunternehmens sein. Was auch nicht gerecht sein kann: Die Auswirkungen fehlerhafter Finanzpolitik werden meist erst mit Verzögerung deutlich, weil Finanzlöcher geschoben werden. Wenn ich 2008 absteige, und die Geldvernichter erst 2010 in Insolvenz gehen, habe ich nichts mehr von der Nachrückeregel.
5 | Hoywoyfux | 07.03.2008 @ 14:53
Jo, hier reden Leute mit Verstand. Es ist nun mal so: der, welcher die Kasse hat und davon was versteht und das Wort Manager und Geschäftsführer nicht nur aus Büchern kennt, der überlebt auf lange Sicht. Allerdings kann er nur mit Geld auch keine Tore schießen, leider nicht.
Und wem noch ein Argument fehlt : Schon was von Dynamo Dresden gehört ?
6 | Jörg | 07.03.2008 @ 16:36
Aktuell schon- aber wie lange noch... ;-))
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Wie sieht Ihre Gefühlslage vorm Abstiegskrimi aus?
Unser Saisonziel war eigentlich der vorzeitige Klassenerhalt mit Platz neun oder zehn. Dies zu erreichen wird aus heutiger Sicht sehr schwer. Die Gegner, die uns in den Play-Downs erwarten, schocken mich aber nicht. Wir haben gegen alle diese Saison schon gewonnen und wir sind im Abstiegskampf gestählt!
Es wird gemunkelt, dass Sie nach fünf Jahren als Geschäftsführer amtsmüde sind und sich zurückziehen wollen. Stimmt das?
Die Dreifachbelastung - Logistikunternehmen, Ranch, EHC - ist auf Dauer nicht machbar. Es gibt deshalb Überlegungen, mich zukünftig nur noch als Gesellschafter und Sponsor zu engagieren. Eine Entscheidung darüber werden wir nach der Saison treffen.
Wir haben in der EHC GmbH professionelle Strukturen und ein sehr gutes Team von Mitarbeitern. Ein Geschäftsführer, der sich voll und ganz auf seine Aufgaben konzentrieren kann, wäre ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit Matthias Kliemann und Ralf Hantschke?
Sehr gut. Die Sponsorengewinnung ist enorm schwer. Ich bekomme es ja bei meinen eigenen Unternehmen mit, wie die Kosten immer höher steigen. Und da fällt es vielen Unternehmen schwer, dem Eissport noch etwas als Sponsorleistung zu geben.
Was empfinden Sie bei den finanziellen Turbulenzen in der 2. Liga?
Ich bin stolz darauf, dass wir finanziell solide wirtschaften. Die Liga hat einen Imageschaden erlitten und muss jetzt daraus lernen. Mir steht es aber nicht zu, andere deshalb zu verurteilen. (has)
+++ Puck-Geflüster +++
+++ Kinobesuch. Die Füchse waren am Dienstag zu Gast im Spreekino Spremberg. Dort fand für die Südbrandenburger Füchse-Fans eine Autogrammstunde statt. Im Anschluss sahen sich die Spieler den Film "John Rambo" mit Sylvester Stallone an. Unbekannt blieb, ob sie sich dabei Anregungen für den Abstiegskampf holten. +++ Fanbusse. Die Fangruppierung „Blue Sons“ bietet wieder einen Fanbus an. Nachdem die Fahrt in die bayrische Landeshauptstadt München ausfallen musste, können Fans jetzt für elf Euro zum Sachsenderby nach Crimmitschau reisen. Der Fahrtpreis ist ohne Eintrittskarte, die aber vor Ort erworben werden kann. Infos und Anmeldungen bei André von den „Blue Sons“ unter Telefon 0173/4736908 oder per Mail: fanbusse@blue-sons.de
Der Fanclub „Eisheilige WSW“ aus Commerau bietet ebenfalls eine Fahrt nach Crimmitschau an. Für 22 Euro ist die Eintrittskarte für das Sachsenderby inklusive. Anmeldungen bei Ronny Mollinger, Telefon: 0152/08852569 oder per Mail: ronnymollinger@web.de +++
Quelle: WochenKurier Weißwasser vom 4.03.08