Gestern ging es für die Lausitzer Füchse nur im Eins: Den Bann nach neun Niederlagen in Folge brechen, damit Selbstvertrauen für die schon nicht mehr zu vermeidenden Playdowns gewinnen. Wer sollte da als Gegner besser geeignet sein als der Tabellenletzte, der auch auf sieben Niederlagen in Folge zurück blickt. Andererseits bestand auch genau darin eine große Gefahr: Wenn man schon gegen diesen Gegner nicht gewinnen sollte, gegen wen denn dann? Das Selbstvertrauen der Füchse wäre so kurz vor den Playdowns wohl nicht mehr am Boden oder im Keller, sondern dem Erdmittelpunkt nahe.
Die Voraussetzungen für eine Top-Leistung waren gestern alles andere als optimal, Verteidiger Robert Bartlick ist verletzt, Allrounder Jörg Pohling war gesperrt. Nolan McDonald stand wieder im Tor, dafür mussten die Füchse aber auf einen überzähligen Ausländer verzichten. Gestern war es Steve Crampton. Bei den Gästen war es das letzte Spiel für Trainer Stefan Ihsen, der gemeinsam mit dem 38-jährigen Verteidiger Cory Lailin für das Team verantwortlich war. Heute übernimmt Sergei Svetlov, nach dem damit dritten Trainerwechsel innerhalb dieser Saison.
Das Spiel begann so, wie es für die Füchse nicht hätte besser sein können. Nach gerade einmal 89 Sekunden traf Stefan Ortolf nach Vorlage von seinen diesmaligen Sturmpartnern Gosdeck und Pulliainen. Danach aber übernahmen die Gäste erst einmal das Kommando, aber Nolan McDonald im Füchse-Tor war auch nach der sechswöchigen Pause (spielte zuletzt am 25. Januar) sofort auf dem Posten. Nachdem dann Alan Reader eine Riesenchance zum 2:0 vergeben hatte, glichen die auf Konter lauernden Gäste aus. Bis zur Drittelpause hatten die Füchse mehrere große Chancen (Fitzpatrick, Pulliainen), aber Trainer Popiesch konnte wieder das alte Lied von der Chancenverwertung anstimmen.
Im Mitteldrittel begann die Füchse stark, Wimmer und Reader vergaben ihre Möglichkeiten, bis Alan Reader die 1834 Fans im Stadion (davon 500 Vattenfall-gesponserte) jubeln ließ. Es folgten weitere Riesenmöglichkeiten für die Füchse, zu einem Torerfolg aber reichte es nicht. Die Gäste, die sich auf ihren starken Goalie Peter Aubry verlassen konnten, blieben mit ihren Kontern gefährlich. Einer von diesen führte zu einem Füchse-Foul, das mit einem Penalty bestraft wurde. Zum Glück bewies wieder seine Klasse und parierte genauso wie bei den weiteren zwei, drei gefährlichen Aktionen der Gäste. Die Füchse hätten nach diesem Drittel mit drei, vielleicht vier Toren führen müssen.
Die Gäste kamen etwas frischer aus den Kabinen und etwas überraschend zum Ausgleich (43.). Von diesem Schock erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Bis zum Ende der regulären Spielzeit gelang fast gar nichts mehr, mit etwas mehr Glück hätten die Landsberger auch noch den Siegtreffer erzielen können. In der Verlängerung hatten die Füchse Pech bei einem Pfostenschuss und Glück bei einer riesengroßen Chance der Gäste in allerletzter Sekunde. Das Penaltyschießen entschieden Verteidiger Thoma Vogl mit seinem Treffer beim sechsten Versuch und der starke McDonald im Tor für die Füchse. Zuvor hatte nur André Mücke getroffen. Ob dies gereicht hat, um das Selbstvertrauen aus dem Keller (oder von noch tiefer) wieder ans Tageslicht zu holen, das können die Füchse am Sonntag, ab 14 Uhr, in Crimmitschau beweisen. (Von Frank Thümmler)
Da mir ja keiner der Admins auf meine e-mail antwortet, frage ich hier mal nach:
Ich kann mich zwar noch im es-weisswasser forum anmelden, aber weder antworten noch pm versenden oder empfangen; mir wir der Zutritt dann verweigert. Mein account ist alridge. Vielleicht kannst du mir helfen.
Sonnige Grüße aus Spremberg Frank
DANKE!!!
2 | Fuchs-Blau | 08.03.2008 @ 02:31
Im Penalty gegen .........................brauch ich bestimmt nicht vortsetzen. Unser heutiger Gegner war der letzte!Bietigheim:Bremerhaven;Rissersee:Essen;und dann Ravensburg:Chrimme na ich weiß nicht ob diese Ergebnisse tatsächlich noch mal hinterlegt werden müssen um den letzten wach zu rütteln.Es ist glaube ich nicht 5 vor zwölf( mal abgesehen von der tatsächlichen Uhrzeit)ich sehe den großen Zeiger schon nach der12.Kopfschüttel...gegen wenn denn dannn??????????
3 | Mozart | 08.03.2008 @ 08:45
@1 Ich hoffe, dies bleibt ein dauerhafter Zustand... Vielleicht mal die Cookie-Einstellungen checken???
4 | DavidH. | 08.03.2008 @ 10:56
@1 ich hab das ganze schon an unseren Techniker weitergeleitet aber der ist nicht der schnellste. Zudem gibts auch ein Feedback Forum an das man sich wenden kann wenn man meint man wird nicht gehört. Danke
5 | Taubentreter | 08.03.2008 @ 15:54
@2.... Mal abgesehen vom Inhalt an sich.... Schreib lieber erst mal auf nen Zettel und lies dir das durch was du tippen willst. Isst jah nicht zuhm aushallten mit dich. (aus Orthopraphischer sicht bist du ein Verbrechen....) Und fünf nach zwölf ist wahrscheinlich auch schon lange...
6 | Hoywoyfux | 08.03.2008 @ 16:49
Fand den Auftritt gestern peinlicher als vorigen Freitag. Landsberg war nie in der Lage, eigene Angriffe zu fahren - und wir legen für die noch auf - Situationen wie im Volksportvolleyball, wenn der Ball kommt und alle bleiben stehen, weil der "andere" ihn ja nehmen müßte. Bin aber dennoch beeindruckt vom Publikum in WSW - die zeigen Engagement ohne Ende - absolute Klasse. Blue Sons - einfach Klasse, wie ihr durchgetrommelt habt. Ich hoffe, wir werden dafür noch belohnt ...
7 | almundy | 08.03.2008 @ 19:18
@6 nur durchtromeln reicht aber nicht! da muss auch schonmalgesangsmässig was rüber kommen un d das vermiss ich halt ! da kommt nix von den blue sons ! sondern immer nur die trommel und klatsch stimmungs macher!und wenn wir weiter so spielen spielen wir nächstes jahr ober liga denn wer gegen den letzten nur zwei punkte holt hat es nicht verdient weiter in der bundesliga zu spielen !und ich spreche aus erfahrung das landsberg wirklich keine gute truppe ist
8 | Hoywoyfux | 08.03.2008 @ 19:51
@7 was Deine Beurteilung über Landsberg betrifft, hat es wohl jeder im Stadion auch so gesehen - nur, was für eine Ironie - und gegen die müssen wir bis ins Penalty-schiessen gehen ? Aber egal, die blue sons singen gut und laut, das höre ich zufällig sehr genau. Doch wenn die Jungs mal satt sind, haben sie mein vollstes Verständnis. Im übrigen - Oberliga ? NEEEE, da spielt der DSC.
9 | almundy | 08.03.2008 @ 20:47
@8 wo singen denn die blue sions ???die haben doch gar keine gesaenge auf lager! wir werden nächstes jahr oberliga spielen
10 | alridge | 08.03.2008 @ 21:39
@9: Du musst die BS ja nicht lieben, aber ohne sie wäre es reichlich leiser im Fuchsbau und wenn sich jemand für den Verein rein kniet, dann sind sie es!
11 | ESWgirl | 08.03.2008 @ 21:51
du stehst aber toLL zu deinen verein sowas ist einfach nur lächerlich *kopfschütteL* @almundy
12 | Jörg | 09.03.2008 @ 08:52
Wir spielen nächstes Jahr 2. Liga!
13 | alridge | 09.03.2008 @ 08:55
Recht so!!!!
14 | Fuchs-Blau | 10.03.2008 @ 18:39
Taubentreter?kein Zettel bei der Hand gehabt oder wie????
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Die Voraussetzungen für eine Top-Leistung waren gestern alles andere als optimal, Verteidiger Robert Bartlick ist verletzt, Allrounder Jörg Pohling war gesperrt. Nolan McDonald stand wieder im Tor, dafür mussten die Füchse aber auf einen überzähligen Ausländer verzichten. Gestern war es Steve Crampton. Bei den Gästen war es das letzte Spiel für Trainer Stefan Ihsen, der gemeinsam mit dem 38-jährigen Verteidiger Cory Lailin für das Team verantwortlich war. Heute übernimmt Sergei Svetlov, nach dem damit dritten Trainerwechsel innerhalb dieser Saison.
Das Spiel begann so, wie es für die Füchse nicht hätte besser sein können. Nach gerade einmal 89 Sekunden traf Stefan Ortolf nach Vorlage von seinen diesmaligen Sturmpartnern Gosdeck und Pulliainen. Danach aber übernahmen die Gäste erst einmal das Kommando, aber Nolan McDonald im Füchse-Tor war auch nach der sechswöchigen Pause (spielte zuletzt am 25. Januar) sofort auf dem Posten. Nachdem dann Alan Reader eine Riesenchance zum 2:0 vergeben hatte, glichen die auf Konter lauernden Gäste aus. Bis zur Drittelpause hatten die Füchse mehrere große Chancen (Fitzpatrick, Pulliainen), aber Trainer Popiesch konnte wieder das alte Lied von der Chancenverwertung anstimmen.
Im Mitteldrittel begann die Füchse stark, Wimmer und Reader vergaben ihre Möglichkeiten, bis Alan Reader die 1834 Fans im Stadion (davon 500 Vattenfall-gesponserte) jubeln ließ. Es folgten weitere Riesenmöglichkeiten für die Füchse, zu einem Torerfolg aber reichte es nicht. Die Gäste, die sich auf ihren starken Goalie Peter Aubry verlassen konnten, blieben mit ihren Kontern gefährlich. Einer von diesen führte zu einem Füchse-Foul, das mit einem Penalty bestraft wurde. Zum Glück bewies wieder seine Klasse und parierte genauso wie bei den weiteren zwei, drei gefährlichen Aktionen der Gäste. Die Füchse hätten nach diesem Drittel mit drei, vielleicht vier Toren führen müssen.
Die Gäste kamen etwas frischer aus den Kabinen und etwas überraschend zum Ausgleich (43.). Von diesem Schock erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Bis zum Ende der regulären Spielzeit gelang fast gar nichts mehr, mit etwas mehr Glück hätten die Landsberger auch noch den Siegtreffer erzielen können. In der Verlängerung hatten die Füchse Pech bei einem Pfostenschuss und Glück bei einer riesengroßen Chance der Gäste in allerletzter Sekunde. Das Penaltyschießen entschieden Verteidiger Thoma Vogl mit seinem Treffer beim sechsten Versuch und der starke McDonald im Tor für die Füchse. Zuvor hatte nur André Mücke getroffen. Ob dies gereicht hat, um das Selbstvertrauen aus dem Keller (oder von noch tiefer) wieder ans Tageslicht zu holen, das können die Füchse am Sonntag, ab 14 Uhr, in Crimmitschau beweisen.
(Von Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil vom 08. März 2008