Weißwasser besiegt Schlusslicht Landsberg 3:2 n.P.
Der Jubel der Fans fiel kurz aus, auch den Profis der Lausitzer Füchse stand der Sinn nicht nach einer ausgelassenen Ehrenrunde: Ihnen gelang gestern Abend nach neun Niederlagen in Folge zwar der erhoffte Heimsieg gegen Schlusslicht EV Lands berg. Aber Weißwasser brauchte selbst im Kellerduell das Penaltyschießen, um sich zum ersten Erfolg seit dem 25. Januar zu zittern. Mit Blick auf die am Gründonnerstag startende Play-down-Runde gibt es noch viel Arbeit für Trainer Thomas Popiesch, wenn erneut der Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga gelingen soll. Morgen reisen die Füchse zum Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau, das bereits um 14 Uhr beginnt.
Vor 1834 Zuschauern traf Stefan Ortolf gestern schon in der 2. Minute zur Führung für die Gastgeber. Der lange verletzte Stürmer kam diesmal in der ersten Angriffsreihe zum Einsatz, weil Trainer Popiesch aufgrund des Fehlens von Jörg Pohling (Sperre) und Robert Bartlick (Schulterverletzung) das Team erneut umbauen musste. Der Kanadier Nolan McDonald, der fünf Wochen wegen eines Daumenbruchs pausierte, feierte wie angekündigt sein Comeback im Füchse-Tor. Da in der 2. Liga nur fünf Ausländer mitwirken dürfen, musste Steve Crampton als überzähliger Kontingentspieler diesmal von der Tribüne aus zuschauen.
Beiden Teams war die Verunsicherung nach der anhaltenden Erfolglosigkeit deutlich anzumerken. Weißwasser machte zwar viel Druck und erspielte sich gegen einen auf Konter bedachten Kontrahenten auch zahlreiche Torchancen. Allerdings offenbarten die Gastgeber erneut Konzentrationsschwächen in der Defensive, sodass Landsberg auch nach der erneuten Weißwasseraner Führung durch Alan Reader (25.) wieder zum Ausgleich kam. Im Penaltyschießen retteten dann Thomas Vogl und ein starker Torhüter McDonald den Sieg.
Lausitzer Füchse – EV Landsberg 3:2 n. P. (1:1, 1:0, 0:1/1:0)
Tore: 1:0 Ortolf (2.), 1:1 Young (13.), 2:1 Reader (25.), 2:2 Pantelejevs (43.), 3:2 Vogl (65.); Schiedsrichter: Stascha Ninkov (Reutlingen); Zuschauer: 1834; Strafminuten: 8 /16 + 10 (Young). RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Stefan Ortolf.
Der Jubel der Fans fiel kurz aus, auch den Profis der Lausitzer Füchse stand der Sinn nicht nach einer ausgelassenen Ehrenrunde: Ihnen gelang gestern Abend nach neun Niederlagen in Folge zwar der erhoffte Heimsieg gegen Schlusslicht EV Lands berg. Aber Weißwasser brauchte selbst im Kellerduell das Penaltyschießen, um sich zum ersten Erfolg seit dem 25. Januar zu zittern. Mit Blick auf die am Gründonnerstag startende Play-down-Runde gibt es noch viel Arbeit für Trainer Thomas Popiesch, wenn erneut der Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga gelingen soll. Morgen reisen die Füchse zum Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau, das bereits um 14 Uhr beginnt.
Vor 1834 Zuschauern traf Stefan Ortolf gestern schon in der 2. Minute zur Führung für die Gastgeber. Der lange verletzte Stürmer kam diesmal in der ersten Angriffsreihe zum Einsatz, weil Trainer Popiesch aufgrund des Fehlens von Jörg Pohling (Sperre) und Robert Bartlick (Schulterverletzung) das Team erneut umbauen musste. Der Kanadier Nolan McDonald, der fünf Wochen wegen eines Daumenbruchs pausierte, feierte wie angekündigt sein Comeback im Füchse-Tor. Da in der 2. Liga nur fünf Ausländer mitwirken dürfen, musste Steve Crampton als überzähliger Kontingentspieler diesmal von der Tribüne aus zuschauen.
Beiden Teams war die Verunsicherung nach der anhaltenden Erfolglosigkeit deutlich anzumerken. Weißwasser machte zwar viel Druck und erspielte sich gegen einen auf Konter bedachten Kontrahenten auch zahlreiche Torchancen. Allerdings offenbarten die Gastgeber erneut Konzentrationsschwächen in der Defensive, sodass Landsberg auch nach der erneuten Weißwasseraner Führung durch Alan Reader (25.) wieder zum Ausgleich kam. Im Penaltyschießen retteten dann Thomas Vogl und ein starker Torhüter McDonald den Sieg.
Lausitzer Füchse – EV Landsberg 3:2 n. P. (1:1, 1:0, 0:1/1:0)
Tore: 1:0 Ortolf (2.), 1:1 Young (13.), 2:1 Reader (25.), 2:2 Pantelejevs (43.), 3:2 Vogl (65.);
Schiedsrichter: Stascha Ninkov (Reutlingen);
Zuschauer: 1834;
Strafminuten: 8 /16 + 10 (Young).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Stefan Ortolf.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 23. Februar 2008