Nach dem Sieg zu Hause verlieren die Lausitzer die dritte Playdown-Partie.
Einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt musste Eishockey-Zweitbundesligist Lausitzer Füchse beim dritten Playdown-Spiel in Bremerhaven hinnehmen. Die Gäste aus Sachsen verloren in der norddeutschen Seestadt mit 3:6 (0:1, 1:3, 2:2), nachdem sie am Ostersonnabend den Kontrahenten noch mit 3:2 (0:0, 2:2, 1:0) bezwungen hatten. Bei dem vierten Vergleich morgen um 19.30 Uhr im Fuchsbau stehen die Lausitzer bereits mit dem Rücken zur Wand.
Die Gastgeber mussten gestern auf Funk, Litesov, Janke, Haiduk und Jocham verzichten. Die Füchse traten ohne Verteidiger Drgon an, der als überzähliger Kontingentspieler draußen bleiben musste. Gleich zu Beginn wollten die Gastgeber beweisen, dass die 2:3-Niederlage in Weißwasser ein Ausrutscher war. Offensiv ansprechend trugen sie Angriff um Angriff vor. Allein die Chancenverwertung war mangelhaft.
Die Lausitzer Füchse wurden erst Mitte des ersten Drittels stärker. Szabo prüfte Pinguins-Goalie Alfie Michaud, der aber sicher klärte (15.). Mitten in die aufkommende Stärke der Gäste fiel die Führung Bremerhavens durch René Röthke. Der Förderlizenzspieler der Hannover Scorpions wuchtete seinen Schuss unhaltbar ins Tor. Weißwasser reagierte auf diesen Rückschlag geschockt und musste im Mittelabschnitt das 0:2 durch Kurt Mac Sweyn während einer Unterzahl (Szabo saß auf der Strafbank) hinnehmen. (24.). Es kam aber noch schlimmer. Dave Reid erhöhte wieder in Überzahl auf 3:0 (32.). An dem schwachen Eindruck der Füchse änderte auch der erste Treffer von Gosdeck nichts (34.). Nach einem katastrophalen Fehler von Füchse-Goalie Nolan Mc Donald konnte Fraser Clair mit der Schlusssirene auf 4:1 erhöhen. Bei den Lausitzern wurde wieder die Schwäche beim eigenen Unterzahlspiel deutlich – drei Gegentreffer sind insgesamt einfach zu viel.
Hoffnung machte nochmals der Anschlusstreffer von Crampton, der von Szabo mustergültig bedient wurde (45.). Plötzlich lief es bei den Gästen. Fitzpatrick hatte in der 51. Minute Pech, als er nur den Pfosten traf. Nur vier Minuten später war die Partie dann allerdings gelaufen. Eiskalt nutzte der starke Röthke die Chance und tunnelte Mc Donald zum vor entscheidenden 5:2. In der letzten Minute krönte Pinguins-Goalie Michaud die schwache Vorstellung beider Torleute mit einem Fehler, den Ortolf zum 6:3-Endstand nutzte (60.). (Von Manuel Holscher)
Einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt musste Eishockey-Zweitbundesligist Lausitzer Füchse beim dritten Playdown-Spiel in Bremerhaven hinnehmen. Die Gäste aus Sachsen verloren in der norddeutschen Seestadt mit 3:6 (0:1, 1:3, 2:2), nachdem sie am Ostersonnabend den Kontrahenten noch mit 3:2 (0:0, 2:2, 1:0) bezwungen hatten. Bei dem vierten Vergleich morgen um 19.30 Uhr im Fuchsbau stehen die Lausitzer bereits mit dem Rücken zur Wand.
Die Gastgeber mussten gestern auf Funk, Litesov, Janke, Haiduk und Jocham verzichten. Die Füchse traten ohne Verteidiger Drgon an, der als überzähliger Kontingentspieler draußen bleiben musste. Gleich zu Beginn wollten die Gastgeber beweisen, dass die 2:3-Niederlage in Weißwasser ein Ausrutscher war. Offensiv ansprechend trugen sie Angriff um Angriff vor. Allein die Chancenverwertung war mangelhaft.
Die Lausitzer Füchse wurden erst Mitte des ersten Drittels stärker. Szabo prüfte Pinguins-Goalie Alfie Michaud, der aber sicher klärte (15.). Mitten in die aufkommende Stärke der Gäste fiel die Führung Bremerhavens durch René Röthke. Der Förderlizenzspieler der Hannover Scorpions wuchtete seinen Schuss unhaltbar ins Tor. Weißwasser reagierte auf diesen Rückschlag geschockt und musste im Mittelabschnitt das 0:2 durch Kurt Mac Sweyn während einer Unterzahl (Szabo saß auf der Strafbank) hinnehmen. (24.). Es kam aber noch schlimmer. Dave Reid erhöhte wieder in Überzahl auf 3:0 (32.). An dem schwachen Eindruck der Füchse änderte auch der erste Treffer von Gosdeck nichts (34.). Nach einem katastrophalen Fehler von Füchse-Goalie Nolan Mc Donald konnte Fraser Clair mit der Schlusssirene auf 4:1 erhöhen. Bei den Lausitzern wurde wieder die Schwäche beim eigenen Unterzahlspiel deutlich – drei Gegentreffer sind insgesamt einfach zu viel.
Hoffnung machte nochmals der Anschlusstreffer von Crampton, der von Szabo mustergültig bedient wurde (45.). Plötzlich lief es bei den Gästen. Fitzpatrick hatte in der 51. Minute Pech, als er nur den Pfosten traf. Nur vier Minuten später war die Partie dann allerdings gelaufen. Eiskalt nutzte der starke Röthke die Chance und tunnelte Mc Donald zum vor entscheidenden 5:2. In der letzten Minute krönte Pinguins-Goalie Michaud die schwache Vorstellung beider Torleute mit einem Fehler, den Ortolf zum 6:3-Endstand nutzte (60.).
(Von Manuel Holscher)
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil vom 25. März 2008