2:1 in Bremerhaven vertagt Abstiegs-Entscheidung
Was für ein Wahnsinn! Die Lausitzer Füchse sind wieder da im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Durch den 2:1-Auswärtssieg im fünften Play-down-Spiel gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven verkürzten die Füchse zum 2:3-Gesamtstand und vertagten die Abstiegs-Entscheidung. Im Falle einer Niederlage gestern in Bremerhaven hätte Weißwasser in die Oberliga absteigen müssen. Nun treffen beide Teams morgen um 17 Uhr im Fuchsbau erneut aufeinander.
Wer zuerst vier Siege erreicht hat, bleibt in der 2. Liga.
Nach dem dramatischen Spiel vor 2050 Zuschauern im Eisstadion am Wilhelm-Kaisen-Platz kannte die Freude der Füchse keine Grenzen. «Wir haben die geplante Bremerhavener Jubelparty erfolgreich gestört. Wir sind zurück in der Serie und werden jetzt noch einmal richtig angreifen» , erklärte Manager Ralf Hantschke nach der starken Vorstellung der Mannschaft um Kapitän Martin Masak. «Es war ein absolut verdienter Sieg. Riesenkompliment an alle Spieler, dass sie sich noch einmal dermaßen aufgerafft haben» , ergänzte Hantschke.
Die Füchse machten von der ersten Minute an deutlich, dass sie nach der unglücklichen Heimniederlage am Mittwoch zwar mit dem Rücken zur Wand standen, sich aber noch längst nicht aufgegeben haben. Mit dem Mute der Verzweiflung suchten sie die Offensive. Chanse Fitzpatrick musste diesmal als überzähliger Ausländer zuschauen. Dafür kehrte Adam Drgon ins Team zurück. Drgon verteidigte gemeinsam mit dem zuletzt in neuer Rolle überzeugenden André Mücke, der vom Stürmer zum Abwehrspieler umgeschult wurde. Nach dem torlosen Auftaktdrittel wurden die Gäste mit Wiederbeginn noch stärker und gingen durch Stefan Ortolf in der 29. Spielminute verdient in Führung. In Überzahl konnte René Röthke für Bremerhaven zum 1:1 (33.) ausgleichen.
Im letzten Drittel war dann die Dramatik nicht mehr zu überbieten. Beide Teams drängten auf das entscheidende Tor. Es fiel in der 57. Minute. Als gleich zwei Pinguine auf der Strafbank saßen, traf Adam Drgon zum 2:1. Anschließend gerieten jedoch auch die Gäste noch einmal bedrohlich in Unterzahl. In den letzten Sekunden verteidigten sie mit drei Feldspielern gegen sechs Bremerhavener den wertvollen Sieg.
«Die Mannschaft hat nach dem herben Rückschlag mit Niederlage am Mittwoch eine tolle Moral bewiesen. Jetzt freuen wir uns auf das Heimspiel» , sagte Trainer Thomas Popiesch. (Aswendt)
Service: Die Füchse richten für das morgige Heimspiel kurzfristig einen Sonderkartenvorverkauf ein. Tickets gibt es heute in der Geschäftsstelle von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr.
Glückwunsch, da geht doch noch was. Klar, leichter wird es nicht, aber unmöglich ist es sicher auch nicht. Schwer wird es, weil beide Mannschaften erbittert um den Klassenerhalt kämpfen und einfach gleichwärtig sind. Der kleinste Fehler führt zum Abstieg. Wäre schon schön, wenn WSW die Klasse hält und wünschenswert wäre, wenn dann eine Mannschaft zusammengestellt wird, die nicht jedes Saisonende um den Klassenerhalt bangen muss.
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Was für ein Wahnsinn! Die Lausitzer Füchse sind wieder da im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Durch den 2:1-Auswärtssieg im fünften Play-down-Spiel gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven verkürzten die Füchse zum 2:3-Gesamtstand und vertagten die Abstiegs-Entscheidung. Im Falle einer Niederlage gestern in Bremerhaven hätte Weißwasser in die Oberliga absteigen müssen. Nun treffen beide Teams morgen um 17 Uhr im Fuchsbau erneut aufeinander.
Wer zuerst vier Siege erreicht hat, bleibt in der 2. Liga.
Nach dem dramatischen Spiel vor 2050 Zuschauern im Eisstadion am Wilhelm-Kaisen-Platz kannte die Freude der Füchse keine Grenzen. «Wir haben die geplante Bremerhavener Jubelparty erfolgreich gestört. Wir sind zurück in der Serie und werden jetzt noch einmal richtig angreifen» , erklärte Manager Ralf Hantschke nach der starken Vorstellung der Mannschaft um Kapitän Martin Masak. «Es war ein absolut verdienter Sieg. Riesenkompliment an alle Spieler, dass sie sich noch einmal dermaßen aufgerafft haben» , ergänzte Hantschke.
Die Füchse machten von der ersten Minute an deutlich, dass sie nach der unglücklichen Heimniederlage am Mittwoch zwar mit dem Rücken zur Wand standen, sich aber noch längst nicht aufgegeben haben. Mit dem Mute der Verzweiflung suchten sie die Offensive. Chanse Fitzpatrick musste diesmal als überzähliger Ausländer zuschauen. Dafür kehrte Adam Drgon ins Team zurück. Drgon verteidigte gemeinsam mit dem zuletzt in neuer Rolle überzeugenden André Mücke, der vom Stürmer zum Abwehrspieler umgeschult wurde. Nach dem torlosen Auftaktdrittel wurden die Gäste mit Wiederbeginn noch stärker und gingen durch Stefan Ortolf in der 29. Spielminute verdient in Führung. In Überzahl konnte René Röthke für Bremerhaven zum 1:1 (33.) ausgleichen.
Im letzten Drittel war dann die Dramatik nicht mehr zu überbieten. Beide Teams drängten auf das entscheidende Tor. Es fiel in der 57. Minute. Als gleich zwei Pinguine auf der Strafbank saßen, traf Adam Drgon zum 2:1. Anschließend gerieten jedoch auch die Gäste noch einmal bedrohlich in Unterzahl. In den letzten Sekunden verteidigten sie mit drei Feldspielern gegen sechs Bremerhavener den wertvollen Sieg.
«Die Mannschaft hat nach dem herben Rückschlag mit Niederlage am Mittwoch eine tolle Moral bewiesen. Jetzt freuen wir uns auf das Heimspiel» , sagte Trainer Thomas Popiesch.
(Aswendt)
Service: Die Füchse richten für das morgige Heimspiel kurzfristig einen Sonderkartenvorverkauf ein. Tickets gibt es heute in der Geschäftsstelle von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr.
Fishtowns Pinguins Bremerhaven – Lausitzer Füchse 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)
Tore: 0:1 Ortolf (29.), 1:1 Röthke (33.), 1:2 Drgon (57.); Zuschauer: 2050; Strafminuten: 16 / 18. Play-down-Stand (best of seven): 3:2
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 29. März 2008