Hoffnung auf Zweitliga-Verbleib schwindet
Die Hoffnungen der Lausitzer Füchse auf einen Verbleib in der 2. Eishockey-Bundesliga am «grünen Tisch» trotz des sportlichen Abstieges haben einen Dämpfer erhalten. Zwar gibt es derzeit innerhalb des Liga-Dachverbandes ESBG eine sehr intensive Diskussion über eine Modusänderung schon für die kommende Saison. Aber die von den Weißwasseraner Verantwortlichen befürwortete Aufstockung der 2. Liga von 14 auf 16 Vereine scheint bislang noch keine Mehrheit gefunden zu haben. «Ich gehe von einer 14er Liga aus, denn eine solche Entscheidung ist nicht nur Sache der Zweitligisten, sondern schlägt in der gesamten Ligen-Struktur durch. Insofern hätte hier der DEB auch ein Mitspracherecht» , sagte ESBG-Aufsichtsrat Uwe Harnos der Fachzeitung «Eishockey-News» . Harnos, der gleichzeitig Vizepräsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ist, schlägt als Kompromisslösung eine 14er Liga mit einheitlicher Tabelle, aber zwei 7er-Regionalgruppen vor.
Landshuts Manager Bernd Truntschka, einer der Wortführer jener Vereine, die eine Änderung im Spielbetrieb fordern, äußerte sich ähnlich. «Ob 16 oder 14 Clubs, das ist doch gar nicht das Entscheidende. Es geht um die regionale Komponente» , betonte Truntschka. Zudem fordern einige Vereine die Rückkehr zur Zulassung von sechs ausländischen Spielern pro Partie. Derzeit dürfen nur noch fünf Ausländer mitwirken, um die Einsatzchancen für deutsche Profis zu erhöhen. Der Ravensburger Vorstand und Mitglied des ESBG-Sportausschusses Karl-Heinz Fehr ist zwar grundsätzlich diskussionsbereit, erklärte aber auch: «Wir machen uns doch lächerlich, wenn wir am Ende einer Saison die Durchführungsbestimmungen ändern. Man kann sich für die nächsten Jahre gern über verschiedene Dinge unterhalten, aber für die kommende Saison sollte man daran nicht rütteln.»
Die Lausitzer Füchse waren durch die Niederlage im entscheidenden siebten Play-down-Spiel gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven in der vergangenen Woche sportlich aus der 2. Liga abgestiegen. «Wir akzeptieren den Abstieg und gehen davon aus, dass wir in der kommenden Saison in der Oberliga spielen. Darauf bereiten wir uns vor. Aber wir haben natürlich den Strohhalm im Hinterkopf» , hatte Füchse-Manager Ralf Hantschke mit Blick auf die Änderungs-Diskussionen erklärt. Zudem ist derzeit nicht sicher, ob alle Zweitliga-Vereine eine Lizenz für die kommende Saison erhalten. In diesem Falle wären die Lausitzer Füchse der erste Nachrücker am «grünen Tisch» . (Frank Noack)
das halt ich für ein gerücht der bild zeitung das die füchse der 1. nachrücker am grünen tisch sind. meiner meinung nach ist die bestplazierte mannschaft aus der oberliga der 1. nachrücker!
2 | Axel | 09.04.2008 @ 08:19
@1 Ist schon richtig wie das da steht. Der Beste Oberliagverein rückt bei einem Aufstieg einer Mannschaft in die DEL nach. Wenn keiner in die DEL aufsteigt. Steigen zwei OL Vereine auf.
3 | Mannix | 09.04.2008 @ 08:24
ich finde das das augenwischerei ist, wir sollten uns damit abfinden das wir OL spielen, dann haben wir wenigstens ein paar mehr derbys :o)
4 | S.W.A.T. | 09.04.2008 @ 08:38
Is doch egal welche Liga! Wenn wir wirklich aufsteigen wollen, muss die Mannschaft ohnehin 2.Ligatauglich sein. Wer glaubt, dass wir mit einer mittelmäßigen Rumpeltruppe eine Chance auf den Auftstieg haben träumt. Deshalb gilt, das Maximale an Spielerpotential muss verpflichtet werden! Blöd nur die unterschiedlichen Regelungen für U- und A-Spieler.
5 | Makkaroni | 09.04.2008 @ 10:43
Ich denke auch, man sollte sich nur auf die Oberliga einstellen. Dafür die beste Truppe aufstellen die möglich ist.
6 | alridge1 | 09.04.2008 @ 10:55
Aber bei Lizenzentzug bleibt der bestplazierte Absteiger drin.
Ich denke, dass uns die Oberliga nicht schlecht tut, denn dort lassen sich die Junioren bessser integrieren.
7 | elarenal | 09.04.2008 @ 11:06
Ich denke eine gute OL-Mannschaft darf eh nicht schlechter sein als eine mittelmäßige BL-Mannschaft. Daher heißt es für R.H aud Fehlern lernen und eine gute,hungrige Truppe für die kommende Saison zusammenstellen. Sollte es dann die OL werden, heißt das Ziel der direkte Wiederaufstieg. Ich bin überzeugt das T.P und R.H gemeinsam ihre Arbeit schon machen werden.
8 | Aigars44 | 09.04.2008 @ 12:15
@7 stimme dir zu...außer beim ZIEL direkter wiederaufstieg!!!
9 | Fredi | 09.04.2008 @ 12:28
Direkter Wiederaufstieg ist Pflicht!!!!!
10 | elarenal | 09.04.2008 @ 14:04
@8 Wenn das Ziel nicht der direkte Wiederaufstieg sein sollte, dann weiß ich auch nicht ! Diesen Anspruch sollte man schon haben.
11 | Odin | 09.04.2008 @ 14:06
@9, direkter Wiederaufstieg ist Pflicht??? Tatsächlich? Könnte es sein, dass andere Mannschaften etwas dagegen haben und auch schlagkräftige Combos zusammenstellen? Freiburg, Hannover, KF, um nur mal 3 zu nennen. Relativieren wir einfach mal das Ziel und nennen es "den schnellstmöglichen Wiederaufstieg anstreben." dann passt das. Wer hoch fliegt, fällt tief.....
12 | Landskronspezi | 09.04.2008 @ 14:59
pflicht in der OL sind erstmal die play-offs mit heimrecht, alles weitere wird sich dann zeigen
13 | Fredi | 09.04.2008 @ 15:09
@11 Wiederaufstieg ist Pflicht - anders darf doch das Ziel gar nicht lauten. Ich kann doch nicht absteigen und sagen "Wir wollen 3. oder 4. werden. Wenn es trotz der Zielstellung Wiederaufstieg dann "nur" der 3. oder 4. Platz wird, dass ist eine andere Sache. Aber ansonsten: siehe Anfang des Kommentares!
14 | Erwin | 09.04.2008 @ 15:36
Wiederaufstieg??? Lächerlich, was denken hier einige eigentlich, wie das Niveau der OL ist. Meine Prognose: uns wird es wie Füssen oder Rosenheim (das einst so große)! Mit ein wenig Glück gibts nächste Saison Play-offs. Ich denke eher, dass WSW ein langer Weg zurück in die Zweitklassigkeit bevorsteht. Ich freue mich selbstverständlich, sollten sich Erfolge vorher einstellen.
15 | fanmutti | 09.04.2008 @ 15:39
@fredi:zustimm!
ich denke auch das ziel kann gar nicht anders lauten!
es sollte bald los gehen mit dem verpflichten vernünftiger spieler, sonst die bezahlbaren wieder mal weg!mit junioren allein wird das nischt!
16 | Paul (ESW) | 09.04.2008 @ 15:55
Vielleicht sollte man erstmal abwarten, wie die OL-Mannschaften zu Saisonbeginn aussehen, bevor man festlegt was Pflicht ist. Könnte mir (leider) gut vorstellen, daß es für uns schwer wird, eine OL-Spitzenmannschaft aufzustellen. Pflicht sollte es sein, das Image von Eishockey-WSW bei Spielern und Spielervermittlern zu verbessern, damit man auf dem Transfermarkt konkurrenzfähiger wird.
17 | Odin | 09.04.2008 @ 16:03
@13, genau lesen!!! Denn du wiedersprichst Dir selbst. Sich ein Ziel setzten, ist eins, es zur Pflicht zu erklären, etwas ganz anderes.
Wie Nr. 14, schrieb wird es ne ganz schwere Aufgabe und mit Sicherheit kein Ringelpietz!
18 | Hoywoyfux | 09.04.2008 @ 18:34
@Odin - ich geb Dir recht, Ball flach halten und langsam angehen; vielleicht auch wieder erst mal an ein paar schöne Siege gewöhnen - dann sehen wir, wohin die Post abgeht. Unsere letzte OL-saison war auch kein Selbstläufer, da haben wir manchmal ganz schön peinlich auf die Rübe gekriegt... - @7 ich erspare mir einen Kommentar, da das Murmeltier grüßen könnte ...
19 | Aigars44 | 09.04.2008 @ 18:48
ich gebe odin und hoywoyfux total recht! erst mal abwarten und was aufbauen! ziele setzen und dann sehen wir was draus wird! wir haben diese saison und so viele ziele gesetzt....was is draus geworden! und unsere letzte oberliga saison (mit ziel sofortiger wiederaufstieg) war eigentlich auch nicht der bringer!!! ich bin auf die mannschaft gespannt
20 | fanta | 09.04.2008 @ 19:41
R.H soll einfach die bestmöglichste manschaft für die oberliga zusammstellen und wenn wir doch in der 2 buli antreten sollten müsste diese manschaft auch dort konkurrenzfähig sein.aber du musst für die oberliga schon paar KRACHER holen sonst gibts da ganz böse auf die mütze.
21 | Erwin | 09.04.2008 @ 21:08
Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht und ich eben die Pressemitteilung des ETC lese, müsste ja demnächst die erste Verpflichtung bekannt gegeben werden...! Das wäre wenns klappt mal ein Anfang und ein Signal!
22 | rene72 | 09.04.2008 @ 22:45
Welche Pressemitteilung?
23 | Jörg | 09.04.2008 @ 23:16
@21: Glaubst Du ernsthaft,dass Klenner hierher kommt???
24 | exilfuchs | 10.04.2008 @ 00:10
wir sind abgestiegen und damit basta, wir haben es 3 jahre lang nicht geschafft ne mannschaft zusammenzustellen die über 52 spieltage den klassenerhalt sichern konnte, warum sollte es jetzt klappen. man soll für die oberliga planen. das wir für die nächsten jahre realistische aufgabe sein
25 | Backe | 10.04.2008 @ 10:21
Finde auch das diese diskussion sinnlos ist und ich denke das ist garnicht mal so schlecht denn jetzt kann man mal anfangen neschlagfertige truppezusammen zu bauen die eben über 52 spieltage konkurenzfähig ist und ich meine ohne es schön reden zu wollen ist die oberliga doch ne klasse wo man wieder mut sammeln kann denke das sieht man an den eislöwen die in manchen spielen einfach nur spass hatten und ich denke das brauchen wir auch mal und dann steigen wir halt wieder auf so schlimm ist das ne
26 | Erwin | 10.04.2008 @ 15:24
@23: warum nicht? Vor der vergangenen Saison ist es laut eigener Aussage nicht an ihm gescheitert...
27 | Fan_durch_und_durch | 14.04.2008 @ 09:46
hallo,wäre wirklich schade wen man sich nächste saison doch nicht sieht,hoffen wir mal das ihr doch zweite spielt und die derbys nicht ausfallen.gruß aus dresden
blau weiß ein leben lang
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Die Hoffnungen der Lausitzer Füchse auf einen Verbleib in der 2. Eishockey-Bundesliga am «grünen Tisch» trotz des sportlichen Abstieges haben einen Dämpfer erhalten. Zwar gibt es derzeit innerhalb des Liga-Dachverbandes ESBG eine sehr intensive Diskussion über eine Modusänderung schon für die kommende Saison. Aber die von den Weißwasseraner Verantwortlichen befürwortete Aufstockung der 2. Liga von 14 auf 16 Vereine scheint bislang noch keine Mehrheit gefunden zu haben. «Ich gehe von einer 14er Liga aus, denn eine solche Entscheidung ist nicht nur Sache der Zweitligisten, sondern schlägt in der gesamten Ligen-Struktur durch. Insofern hätte hier der DEB auch ein Mitspracherecht» , sagte ESBG-Aufsichtsrat Uwe Harnos der Fachzeitung «Eishockey-News» . Harnos, der gleichzeitig Vizepräsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ist, schlägt als Kompromisslösung eine 14er Liga mit einheitlicher Tabelle, aber zwei 7er-Regionalgruppen vor.
Landshuts Manager Bernd Truntschka, einer der Wortführer jener Vereine, die eine Änderung im Spielbetrieb fordern, äußerte sich ähnlich. «Ob 16 oder 14 Clubs, das ist doch gar nicht das Entscheidende. Es geht um die regionale Komponente» , betonte Truntschka. Zudem fordern einige Vereine die Rückkehr zur Zulassung von sechs ausländischen Spielern pro Partie. Derzeit dürfen nur noch fünf Ausländer mitwirken, um die Einsatzchancen für deutsche Profis zu erhöhen. Der Ravensburger Vorstand und Mitglied des ESBG-Sportausschusses Karl-Heinz Fehr ist zwar grundsätzlich diskussionsbereit, erklärte aber auch: «Wir machen uns doch lächerlich, wenn wir am Ende einer Saison die Durchführungsbestimmungen ändern. Man kann sich für die nächsten Jahre gern über verschiedene Dinge unterhalten, aber für die kommende Saison sollte man daran nicht rütteln.»
Die Lausitzer Füchse waren durch die Niederlage im entscheidenden siebten Play-down-Spiel gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven in der vergangenen Woche sportlich aus der 2. Liga abgestiegen. «Wir akzeptieren den Abstieg und gehen davon aus, dass wir in der kommenden Saison in der Oberliga spielen. Darauf bereiten wir uns vor. Aber wir haben natürlich den Strohhalm im Hinterkopf» , hatte Füchse-Manager Ralf Hantschke mit Blick auf die Änderungs-Diskussionen erklärt. Zudem ist derzeit nicht sicher, ob alle Zweitliga-Vereine eine Lizenz für die kommende Saison erhalten. In diesem Falle wären die Lausitzer Füchse der erste Nachrücker am «grünen Tisch» .
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 09. April 2008