Füchse-Neuzugang Allen bringt viel Erfahrung mit
Eine sommerliche Rätselfrage für alle Fans der Lausitzer Füchse: Was verbindet den ehemaligen Fußball-Profi Alain Sutter, Iron-Man-Gewinner Thomas Hellriegel, Leichtathletik-Olympiasieger Edwin Moses sowie die früheren Tennis-Asse Ivan Lendl und Martina Navratilova mit Füchse-Neuzugang Chris Allan?
Genau wie die anderen Spitzensportler ist auch der 30-jährige Verteidiger aus Kanada überzeugter Vegetarier.
Das heißt, Fleisch kommt bei ihm nicht auf den Tisch. „Ich bin schon seit acht Jahren Vegetarier“, erzählt der Offensiv-Verteidiger in einem Interview mit der offiziellen Füchse- Internetseite www.eissport-weisswasser.de. Der Grund dafür, dass er seine Ernährung damals komplett umgestellt hat, war „die brutale Art und Weise, mit der Tiere für unser Essen getötet werden. Damit bin ich nicht einverstanden.“ Es sei als Spitzensportler zwar nicht immer einfach, sich so zu ernähren, dass man sein Gewicht und seine Kraft hält. „Aber mein starker Wille, ein vegetarischer Athlet zu sein, ermöglicht mir das“, berichtet der Kanadier. Gastspiel in der NHL
Auch in sportlicher Hinsicht kann Allan viel erzählen. Denn er hat am Beginn seiner Profi-Karriere zwei Partien für die Florida Panthers in der NHL absolviert und ist noch heute fest überzeugt davon, dass er sich in der besten Eishockey-Liga der Welt durchgesetzt, wenn ihn nicht eine Verletzung gestoppt hätte. „Ich wurde von hinten gecheckt und verletzte mich sehr schmerzhaft an meinem Handgelenk. Weil ich mit der Hand immer wieder Pro bleme bekam, konnte ich fast drei Jahre lang nur sehr unregelmäßig spielen“, blickt der Kanadier zurück. „Ich glaube, dass ich den Sprung in die NHL geschafft hätte, wenn diese komplizierte Verletzung nicht dazwischen gekommen wäre.“
Zuletzt war Allan viel in Europa unterwegs. In den vergangenen vier Jahren spielte er in Finnland, Norwegen, Dänemark sowie für den ungarischen Club Szekesfehervar Alba Volan in der 1. österreichischen Liga. In 25 Partien kam der Verteidiger dort auf vier Tore und fünf Vorlagen. „Ich bin ein Spieler, der gern andere Länder und andere Kulturen kennen lernen möchte“, nennt der Kanadier das Hauptmotiv für seine Wanderlust. Erster Kontingentspieler
In Weißwasser soll der Neuzugang eine Führungsrolle einnehmen und vor allem in Überzahl seine Erfahrung einbringen. Dass er als erster Kontingentspieler verpflichtet wurde, zeigt die Wertschätzung für den Abwehrspieler. Füchse-Manager Ralf Hantschke lobt „die unheimliche Präsenz und Übersicht“ des Kanadiers sowie dessen „harten, präzisen Schuss“.
Chris Allan, dessen Ehefrau Sara ebenfalls mit in die Lausitz kommen wird, hält sich derweil mit Saisonprognosen aus gutem Grund zurück. „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen, weil ja erst wenige Spieler für die neue Saison unterschrieben haben. Ich kann aber allen Fans versprechen, dass ich immer alles geben werde, damit wir erfolgreiches Eishockey spielen“, erklärt er und wagt dann doch einen optimistischen Ausblick: „Wenn wir jetzt noch ein paar starke Ausländer holen, ist vieles möglich.“
Man könnte die Erwartungshaltung im Fuchsbau auch so ausdrücken: Der Klassenerhalt wird zwar auch diesmal wieder das vorrangige Ziel sein. Es dürfte aber bitteschön schon etwas unaufgeregter sein als in den zurückliegenden beiden Jahren, wo Weißwasser jeweils in die Play-down-Runde musste und zuletzt sogar erst am „grünen Tisch“ in die 2. Liga zurückkehrte.
Eine sommerliche Rätselfrage für alle Fans der Lausitzer Füchse: Was verbindet den ehemaligen Fußball-Profi Alain Sutter, Iron-Man-Gewinner Thomas Hellriegel, Leichtathletik-Olympiasieger Edwin Moses sowie die früheren Tennis-Asse Ivan Lendl und Martina Navratilova mit Füchse-Neuzugang Chris Allan?
Genau wie die anderen Spitzensportler ist auch der 30-jährige Verteidiger aus Kanada überzeugter Vegetarier.
Das heißt, Fleisch kommt bei ihm nicht auf den Tisch. „Ich bin schon seit acht Jahren Vegetarier“, erzählt der Offensiv-Verteidiger in einem Interview mit der offiziellen Füchse- Internetseite www.eissport-weisswasser.de. Der Grund dafür, dass er seine Ernährung damals komplett umgestellt hat, war „die brutale Art und Weise, mit der Tiere für unser Essen getötet werden. Damit bin ich nicht einverstanden.“ Es sei als Spitzensportler zwar nicht immer einfach, sich so zu ernähren, dass man sein Gewicht und seine Kraft hält. „Aber mein starker Wille, ein vegetarischer Athlet zu sein, ermöglicht mir das“, berichtet der Kanadier.
Gastspiel in der NHL
Auch in sportlicher Hinsicht kann Allan viel erzählen. Denn er hat am Beginn seiner Profi-Karriere zwei Partien für die Florida Panthers in der NHL absolviert und ist noch heute fest überzeugt davon, dass er sich in der besten Eishockey-Liga der Welt durchgesetzt, wenn ihn nicht eine Verletzung gestoppt hätte. „Ich wurde von hinten gecheckt und verletzte mich sehr schmerzhaft an meinem Handgelenk. Weil ich mit der Hand immer wieder Pro bleme bekam, konnte ich fast drei Jahre lang nur sehr unregelmäßig spielen“, blickt der Kanadier zurück. „Ich glaube, dass ich den Sprung in die NHL geschafft hätte, wenn diese komplizierte Verletzung nicht dazwischen gekommen wäre.“
Zuletzt war Allan viel in Europa unterwegs. In den vergangenen vier Jahren spielte er in Finnland, Norwegen, Dänemark sowie für den ungarischen Club Szekesfehervar Alba Volan in der 1. österreichischen Liga. In 25 Partien kam der Verteidiger dort auf vier Tore und fünf Vorlagen. „Ich bin ein Spieler, der gern andere Länder und andere Kulturen kennen lernen möchte“, nennt der Kanadier das Hauptmotiv für seine Wanderlust.
Erster Kontingentspieler
In Weißwasser soll der Neuzugang eine Führungsrolle einnehmen und vor allem in Überzahl seine Erfahrung einbringen. Dass er als erster Kontingentspieler verpflichtet wurde, zeigt die Wertschätzung für den Abwehrspieler. Füchse-Manager Ralf Hantschke lobt „die unheimliche Präsenz und Übersicht“ des Kanadiers sowie dessen „harten, präzisen Schuss“.
Chris Allan, dessen Ehefrau Sara ebenfalls mit in die Lausitz kommen wird, hält sich derweil mit Saisonprognosen aus gutem Grund zurück. „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen, weil ja erst wenige Spieler für die neue Saison unterschrieben haben. Ich kann aber allen Fans versprechen, dass ich immer alles geben werde, damit wir erfolgreiches Eishockey spielen“, erklärt er und wagt dann doch einen optimistischen Ausblick: „Wenn wir jetzt noch ein paar starke Ausländer holen, ist vieles möglich.“
Man könnte die Erwartungshaltung im Fuchsbau auch so ausdrücken: Der Klassenerhalt wird zwar auch diesmal wieder das vorrangige Ziel sein. Es dürfte aber bitteschön schon etwas unaufgeregter sein als in den zurückliegenden beiden Jahren, wo Weißwasser jeweils in die Play-down-Runde musste und zuletzt sogar erst am „grünen Tisch“ in die 2. Liga zurückkehrte.
Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 23. Mai 2008