Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Neubau von Fördermitteln abhängig
23.05.2008 | 16:41 Uhr von DavidH.
Eigentlich sollten die Füchse-Fans aufatmen können - der Bau- und Wirtschaftsausschuss der Stadt hat sich für die Variante eines Neubaus der Eishalle entschieden. Wieso das Projekt trotzdem auf der Kippe steht, erklärte jetzt das Stadtoberhaupt Hartwig Rauh.
Weißwasser. „Ja, es stimmt. Der Bau- und Wirtschaftsausschuss hat sich entschieden, dem Stadtrat einen Neubau der Eishalle zu empfehlen“, bestätigte Oberbürgermeister Hartwig Rauh die WochenKurier-Nachfrage bei einem Pressegespräch. Als Hauptgrund für diese Entscheidung nannte Hartwig Rauh die Möglichkeit, bei einem Neubau effektiv zur Nutzung bauen zu können. Bei einer Sanierung wären durch die vorhandenen Räumlichkeiten engere Grenzen gesetzt gewesen. Ausserdem wisse der Bauherr noch nicht, wie sich die vorhandene Bausubstanz letztendlich auf die Gesamtkosten aufschlagen könne. Bei einem Neubau wären demnach die Kosten überschaubarer und die Risiken besser kalkulierbar.
Auch der Mischbau mit Einbeziehung des alten Sozialgebäudes ist nun vom Tisch. „Auch diese Variante wäre kostentechnisch fast dem Neubau ebenbürtig gewesen und hätte gestalterische Zwänge zur Folge gehabt“, so der Oberbürgermeister.
Die Stadt gibt aber klar zu verstehen, dass ihr nur drei Millionen Euro Eigenmittel zur Verfügung stehen. „Wenn jetzt noch bedacht wird, dass die höchstmögliche Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rund 75 Prozent beträgt, kann sich jeder ausrechnen, dass der Neubau maximal zwölf Millionen Euro kosten darf“, erklärt Hartwig Rauh. Problem sei aber, dass die Neuauflage des EFRE durch eine fehlende Verwaltungsvorschrift noch zeitlich in den Sternen steht.
Andere Fördertöpfe, wie die „Soziale Stadt“ (rund 30 Prozent Förderung) und die „Fachförderung für Sportstätten“ (bis 60 Prozent) hätten zur Folge, dass sich die Stadt nur eine grundhafte Sanierung der jetzigen Spielstätte leisten könnte. Bei der Sportstättenförderung sei außerdem noch unklar, welche Teile der Halle eigentlich förderfähig wären.
Geplant ist nun, dass nach einer europaweiten Ausschreibung die erste Projektskizze eventuell im November der Öffentlichkeit vorgestellt werden könnte.
Rahmendaten für die neue Halle wären 3.000 Sitzplätze, die aber im Verhältnis 1:2 auch in Stehplatze umgewandelt werden könnten, und (nur) eine Eisfläche. has

Quelle: Wochenkurier Regionalteil Weißwasser vom 23.05.08
1426 mal gelesen
 
1 | petl01 | 23.05.2008 @ 16:51
Klingt erstmal nicht so gut.Wie sieht es denn mit Vattenfall in dieser Situation aus?Könnten die sich nicht mit beteiligen und der Stadt Weißwasser unter die Arme greifen,falls diese es überhaupt möchte.
2 | Matze82 | 23.05.2008 @ 17:07
ich glaub erst dran wenn ich da selber drinstehe
3 | Fuechsefan-97 | 23.05.2008 @ 18:12
@2: Ich auch! :)
4 | Fuchs | 23.05.2008 @ 20:38
vattenfall hat glaube ich vor kurzer zeit verlauten lassen das es für so ein projekt keine unerstützung von ihnen gibt.
5 | HeavensDJ | 23.05.2008 @ 21:51
jo, weil die gern ne Vattenfall arena bauen wollen.. das passt einigen herren nich :(
6 | stesi | 23.05.2008 @ 22:15
vattenvallarena einige träumen ganz gewaltig diese gerüchte gibt es schon seit jahren.
7 | schlagschuss | 24.05.2008 @ 00:27
Dann sollen doch die bekannten Herren zurückstecken(einer tat es schon). Fakt ist der TÜV für die Halle läuft langsam ab und wir müssen was tun. DEL Standart ist 4500 Zuschauer und wenigstens die 4000 sollte drein sein als Mehrzwghalle um sie mit anderen Dingen wie Konzerten oder Hallenfussball (bsp Riesa) zu finanzierern. Schaulustige für was neues gibts immer!
8 | Howy2008 | 24.05.2008 @ 00:58
Eine "kleine" Multifunktionsarena" wäre doch nicht schlecht, dass auch andere Veranstaltungen laufen, haben wir doch am letzten Wochenende geshen!
9 | Enteiser | 24.05.2008 @ 02:35
Was ist an Vattenfall-Arena denn so schlimm? Ich könnte damit prima leben. Gegenfrage: Wieviel Geld bekommt man den jetzt durch die Vermarktung des Hallennamens?
10 | Makkaroni | 24.05.2008 @ 10:10
Vielleicht sollte man bei Vattenfall das ganze Projekt vorstellen und gemeinsam (Stadt, Verein) nach einer Lösung suchen. Ich denke, eine zweite Eisfläche sollte auch zur Verfügung stehen.
11 | Hoywoyfux | 24.05.2008 @ 10:33
@ wen meinst Du (mit zurückstecken) ? / Weiterhin müssen aber mehrere Dinge beachtet werden. WSW ist stukturschwach, d.h. massenhaft kostendeckende Konzerte u.a. wird es nicht geben (siehe Lausitzring, Tropical Island). Deshalb geht die vorsichtige Dimensionierung völlig i.O. Weiterhin sollte man sich realistisch DEL-Träume abschminken, denn sie sind auf Dauer nicht finanzierbar; Wenn schon Nürnberg ernste Probleme hat/hatte, was soll dann bei uns werden. Also bleiben wir bei unseren Leisten.
12 | Hoywoyfux | 24.05.2008 @ 10:37
Soweit Vattenfall anbetrifft bitte ich zu bedenken, dass wir mit Sicherheit nicht die einzigsten Bittsteller sind. Im Ende muss sich ein Engagement rechnen. Auch ist zu bedenken, dass Unternehmen sich langfristig auch mal anderes orientieren, also auch dies bei Investmententscheidungen zu berücksichtigen ist. Die Kohleindustrie aus der Lausitz gehörte vor Vattenfall auch anderen Eignern; deshalb darf man von dem Riesen keine Schnellschüsse a la Wunschdenken erwarten; verständlich.
13 | Dracula | 25.05.2008 @ 13:10
@11 100% Zustimmung
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